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Infos zur AG-Genetik

Die Arbeitsgruppe beschäftigt sich mit der Genetik blasenbildender Autoimmundermatosen, der Psoriasis, des Lupus, der rheumatoiden Arthritis sowie der multiplen Sklerose. Für diese Autoimmunerkrankungen sollen mit Hilfe genomweiter Assoziationsstudien und Fallkontrollstudien Kandidatengene identifiziert und weiter untersucht werden, um ein besseres Verständnis zur Pathogenese dieser Erkrankungen und den mit dem Ausbruch der Krankheit möglicherweise im Zusammenhang stehenden genetisch bedingten Veranlagungen zu bekommen. Unter anderem wurde für bullöse Dermatosen ein internationales Genetikkonsortium mit weltweit mehr als 20 dermatologischen Zentren in Zusammenarbeit mit der schleswig-holsteinischen Biobank Popgen und dem Exzellenzzentrum für Entzündungsmedizin (CCIM) aufgebaut.

Zur Identifizierung von Genen, die die Anfälligkeit für diese Erkrankungen steuern werden u.a. Kopplungsanalysen und Feinkartierungen der verdächtigen Chromosomregionen durchgeführt. Um die Bedeutung der hierbei identifizierten Gene näher zu untersuchen, werden mit Hilfe von in-vitro- und in-vivo-Versuchen in Tiermodellen funktionelle Analysen durchgeführt sowie Wechselwirkungen von Genen mit der Umwelt (Mikrobiomanalyse) untersucht, um ein besseres Verständnis der Pathogenese von Autoimmunerkrankungen zu erlangen.  

Das übergeordnete Ziel bleibt jedoch das Wohl der Patienten, für die wir die Grundlagen für die Entwicklung neuer diagnostischer und therapeutischer Verfahren schaffen wollen.

Die Aktivitäten der Arbeitsgruppe sind ausführlich auf der Homepage der Arbeitsgruppe dargestellt.