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Neurofeedback bei chronischen Rückenschmerzen und Möglichkeiten eines Alltagstransfers.

In Deutschland leiden ca. 12 bis 15 Millionen Menschen an chronischen Schmerzen. Bei der Chronifizierung kommt es zu einem sog. Schmerzgedächtnis. Der Mehrzahl der Schmerzpatienten könnte ausreichend geholfen werden, wenn man mehr über diese Mechanismen herausfindet. Hierbei spielt Das Gehirn spielt eine wichtige Rolle. Im Vergleich zu gesunden Menschen zeigen Patienten mit chronischen Schmerzen, bspw. Rückenschmerzen, vielfältige Veränderungen im Gehirn. Manche Hirnregionen sind stärker, manche schwächer miteinander verbunden.

Hier kommt nun das sog. fMRT-Neurofeedback ins Spiel. Indem die Patienten lernen, die Aktivität der Gehirnareale zu beeinflussen, die Schmerzempfindungen verarbeiten, werden auch das Schmerzgedächtnis und die negativen affektiven Komponenten, die Schmerz begleiten beeinflusst und somit die Schmerztoleranz und Schmerzgrenzen der Betroffenen erhöht. Manche Patienten berichten über eine neugefundene Lebensqualität, die eine normale Lebensführung ermöglicht.

Diese Methode ist jedoch nicht kostengünstig und dadurch nicht in jede Anwendung integrierbar. Es ist daher wichtig, bestimmte Marker zu identifizieren, die auch in den Alltag der Patienten übertragbar sind. Wenn dies gelingt, dann können entsprechende Strategien in die Schmerzbehandlung effektiv integriert werden.

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