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Startseite > Forschung > Schmerz / Pain > Komorbidität chronischer Schmerzen und affektiver Störungen (HaPpY)
Titel: Komorbidität chronischer Schmerzen und affektiver Störungen: den Kreislauf durchbrechen (HaPpY) (englisch, Flagge)

Die Europäische Union hat die Förderung eines Innovativen Trainingsnetzwerks (ITN) im Rahmen der MARIE SKLODOWSKA-CURIE ACTIONS bewilligt. Darin beschäftigen sich Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit der gegenseitigen Beeinflussung von affektiven Störungen und chronischen Schmerzen.

Bislang wurden in der Medizin die affektiven Störungen und chronische Schmerzerkrankungen größtenteils getrennt betrachtet und meist auch behandelt. Dass sie sich durchaus überlappen und wechselseitig beeinflussen, ist mittlerweile aber ein zentrales Merkmal im klinischen Kontext. Diese sogenannten Komorbiditäten erlauben eine schlechtere Prognose und erhöhen die Wahrscheinlichkeit von Komplikationen. Dies kann den Therapieverlauf komplizierter gestalten und die eingesetzten Verfahren sind in vielen Fällen ineffizient. Welche Mechanismen hierbei zentral sind, muss daher weiter untersucht werden und ist deshalb eine Fragestellung der aktuellen Forschung.

Schwerpunkt ihres Beitrags die Ausbildung und Vernetzung von Doktorandinnen und Doktoranden, die an verschiedenen Aspekten der Ausgangsfragestellung forschen werden.

An dem Horizon2020-Forschungsprojekt sind neben 19 europäischen Forschungsinstituten und -einrichtungen auch die Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) und das Universitätsklinikum Schleswig-Holstein (UKSH) durch Professorin Frauke Nees, Direktorin des Instituts für Medizinische Psychologie und Medizinische Soziologie, beteiligt.

 

Title: Comorbidity of chronic pain and mood disorders: breaking the vicious cycle (HaPpY)

The European Union has approved funding for an Innovative Training Network (ITN) as part of the MARIE SKLODOWSKA-CURIE ACTIONS. In it, scientists are looking at the mutual influence of affective disorders and chronic pain.

Until now, affective disorders and chronic pain disorders have largely been considered and usually treated separately in medicine. However, the fact that they do overlap and influence each other has become a central feature in the clinical context. These so-called comorbidities allow a poorer prognosis and increase the likelihood of complications. This can complicate the course of therapy, and the procedures used are inefficient in many cases. Which mechanisms are central in this context therefore needs to be further investigated and is a question of current research.

The focus is on the training and networking of doctoral students, who will conduct research on various aspects of the initial research question.

Participating institutions: Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) and Schleswig-Holstein University Hospital (UKSH). Central Institute of Mental Health Mannheim, University of Heidelberg, National University of Ireland Galway, Universidad de Cádiz, Helsingin yliopisto, Heidelberg University Hospital, Universidade do Minho and partner organizations such as Université de Strasbourg, Université de Versailles-Saint Quentin-en-Yvelines, Neurofit SAS, Neurex Alsace and the European Pain Federation.