Immuntherapie-Nebenwirkungen: Eine interdisziplinäre Herausforderung

Mittwoch, 16. Juni 2021 17.00 Uhr bis 19.30 Uhr
Online-Veranstaltung, Informationen dazu finden Sie Flyer
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Die Therapie mit Checkpoint-Inhibitoren wird bei immer mehr Tumorerkrankungen zu einem festen Bestandteil der Krebsbehandlung. Inzwischen sind mehrere monoklonale Antikörper für diverse Tumorentitäten zugelassen, entweder als Monotherapie oder als Bestandteil verschiedener Kombinationstherapien.

Diese Antikörper sind in der Regel sehr gut verträglich – allerdings muss mit spezifischen Nebenwirkungen gerechnet werden. Diese entstehen über die gleichen Mechanismen wie auch ihr therapeutischer Effekt, die Lösung der natürlichen Bremse des Immunsystems: Die daraus resultierende Stimulation des Immunsystems kann zu überschießenden immunvermittelten Nebenwirkungen (irAE) führen, die sehr variabel sein und jedes Organsystem betreffen können.

Unbehandelt können diese immunvermittelten Nebenwirkungen tödlich verlaufen. Die frühe Erkennung und Zuordnung von Symptomen und die rasche Einleitung einer adäquaten Therapie sind daher essentiell, um schwere Verläufe zu verhindern.

Um das Verständnis und den Umgang mit immunvermittelten Nebenwirkungen zu verbessern möchten wir Sie zu einem interdisziplinären Symposium einladen, welches anhand von Übersichtsvorträgen, Kasuistiken und praxisorientiertem Expertenwissen zu einzelnen Organsystemen wichtige Aspekte dieses in vielen klinischen Bereichen relevanten Themas aufgreift.

Wir freuen uns auf eine rege Beteiligung und einen aktiven Austausch mit Ihnen.

Prof Dr. med. Anne Letsch | Prof Dr. med. Claudia Baldus