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Service

Neben forschungsmotivierten Fragen können die Dienste des MeDIC auch für die Krankenversorgung, das Qualitätsmanagement, für Planungsfragestellungen oder andere Integrationsaufgaben genutzt werden. Statt Daten mühsam aus verschiedenen Quellsystemen stets aufs Neue zum Teil händisch zu extrahieren und über diverse Wege freigeben zu lassen, wird das MeDIC zum zentralen Ansprechpartner für klinische Daten und Services rund um diese Daten.

Studiendokumentation

Für die Studiendokumentation und die Probandenverwaltung verwendet das UKSH MeDIC das vollumfängliche Clinical Trials Management System Modul (CTMS) von CentraXX. Dies umfasst die Ablage von Studiendokumenten, die Studieneinwilligung, die CRF Erstellung und die geführte Studiendokumentation, die Rekrutierung und Randomisierung als auch den Studiendatenexport mit Möglichkeiten der Validierung, SAE Meldung, Terminvergabe und die Erstellung von individuellen Berichten. Darüber hinaus bieten wir auch die eigenverantwortliche Nutzung von REDCap für vollständig pseudonymisierte Daten an.

Studienregister

Das MeDIC ist mit der Administration des klinikweiten Studienregisters durch das UKSH betraut worden. Innerhalb des MeDICs wird für das Studienregister das Produkt CentraXX eingesetzt. Für die Erstellung notwendiger Kennzahlen, und um den Verpflichtungen gemäß ICH-GCP E6 nachzukommen, müssen in diesem Register alle geplanten und durchgeführten klinischen Studien durch die Studienadministratoren verpflichtend erfasst werden. Dieser ressortübergreifende und interdisziplinäre Überblick bildet die Basis für eine Zusammenarbeit zwischen den Kliniken für die Rekrutierung und Vermittlung von möglichen Probanden. Die Etablierung des UKSH Studienregisters bedient Ansprüche an Transparenz innerhalb der Klinik aber auch nach außen.

Präzisionsmedizinische Netzwerke

Das MeDIC stärkt die Präzisionsmedizin durch die Vernetzung von Forschung und Versorgung. Als Schnittstelle zwischen Forschung und Versorgung übermittelt es an spezialisierte Netzwerke wie EXLIQUID, das sich auf die Analyse von Flüssigbiopsien konzentriert, und das nationale Netzwerk Genomische Medizin (nNGM) für Lungenkrebs. Diese Infrastrukturen ermöglicht es, Daten von teilnehmenden Patienten standortübergreifend für innovative Studien und personalisierte Therapieentscheidungen nutzbar zu machen.

Einen besonderen Schwerpunkt bildet die operative Umsetzung des Modellvorhabens Genomsequenzierung nach § 64e SGB V. Hier übernimmt das MeDIC das Datenmanagement: Es verantwortet die Durchführung der Pseudonymisierung zum Schutz der Patientenidentität sowie die anschließende Datenübermittlung an die zentralen Datenknoten. Dafür kooperieren wir mit dem Netzwerk für Seltene Erkrankungen, Deutschen Netzwerk für Personalisierte Medizin, Nationalen Netzwerk Genomische Medizin und dem Deutschen Konsortium Familiärer Brust- und Eierstockkrebs.

Confluence

Mit Confluence betreibt das MeDIC eine zentrale Plattform für das Wissensmanagement. Das System kann allen Mitgliedern des UKSH, der Universität zu Lübeck und der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel zur Verfügung gestellt werden.

Interessierte Bereiche oder Arbeitsgruppen können unter medic@uksh.de Kontakt aufnehmen, um ein entsprechendes Angebot zu erhalten.

Biobanking

Das MeDIC bietet den Biobanken des UKSH mit dem CentraXX (aka. HDRP) System der Firma IQVIA ein professionelles Tool zum Management ihrer Bioproben. Die Dokumentation der Prozess-Schritte von der Probenentnahme über Probeingang, Probenverarbeitung, Aliquotierung, Einlagerung, Umlagerung bis zur Probenherausgabe werden (manuell, automatisiert oder halb-automatisiert) unterstützt.

Das System ist über Schnittstellen mit dem KIS und dem Laborsystem des UKSH sowie mit anderen Komponenten des MeDIC verbunden.

Bei Interesse kontaktieren Sie unser CentraXX Team unter medic@uksh.de.