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Was gibt's Neues aus der Forschung?

In der Forschung gibt es keinen Alltag. Die Vielfältigkeit immer neuer Fragestellungen definiert die Wissenschaft und macht gleichzeitig ihren besonderen Reiz aus. In den vergangenen Jahren stellte sich uns fortwährend die Frage nach der klinisch nutzbaren Intervention in Zelltodsignalwegen. Wir untersuchen den programmierten Zelltod mit seinen multiplen Fascetten (im Bild dargestellt ist eine adhärente Zelle, welche sich im Prozess der Apoptose befindet) mit dem Ziel einer proteinbasierten, hochspezifischen und schnell verfügbaren Blockade des Ablaufs der entscheidenden Signalwege. Hierzu dienen uns vor allem TAT-Proteine. In präklinischen Modellen setzen wir die neu entwickelten Substanzen ein, mit einem besonderen Schwerpunkt auf der Behandlung des akuten Nierenversagens, welches nicht zuletzt im Rahmen von Transplantationen als Ischämie/Reperfusionsschaden auftritt. Eine erfolgreiche Blockade der Zelltod-vermittelnden Signalwege wäre klinisch von herausragender Bedeutung.