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T-Zellen im Glioblastom

Bild von Charlotte Flüh
Dr. Charlotte Flüh
Klinik für Neurochirurgie
Oberärztin, Vaskuläre Neurochirurgie
Telefon Kiel: 0431 500-23842

 

Gammadelta (γδ) T-Zellen sind eine kleine T-Zell-Subpopulation (im Blut ca. 5%), die den γδ T-Zell Rezeptor exprimieren und selektiv mit synthetischen Phosphoantigenen wie Bromohydrin-Pyrophosphat (BrHPP) aktiviert und zu hohen Zellzahlen expandiert werden können. γδ T-Zellen zeigen eine hohe zytotoxische Aktivität gegenüber zahlreichen Tumoren einschließlich Glioblastomen und stellen eine attraktive Zielpopulation für zellbasierte Tumortherapien dar, weil γδ T Zellen (i) Tumorzellen HLA-unabhängig erkennen und abtöten können, (ii) γδ T-Zellen zusätzlich als (Tumor-) Antigen-präsentierende Zellen aktiv sein können, (iii) mit Aminobisphosphonaten (N-BP) zugelassene Medikamente zu ihrer raschen und selektiven in vivo und in vitro Aktivierung zur Verfügung stehen.

Ziel des Projektes ist es im Blut von GBM Patienten den Phänotyp und die funktionelle Aktivität von γδ T-Zellen und anderen Immunzellsubpopulationen zu bestimmen. Weiterhin sollen aus frischem Patientengewebe gewonnene Glioblastomzellen in vitro mittels bestimmter Antikörper gegenüber γδ T-Zellen sensibilisiert werden, um dann γδ T-Zellen als Tumorantigen-präsentierende zur Aktivierung tumorreaktiver CD8+ T-Zellen in vitro einzusetzen.

Kooperationspartner

Prof. Dr. Dieter Kabelitz und Dr. Guranda Chitadze
Institut für Immunologie des UKSH, Campus Kiel

Förderung

Familie Mehdorn Stiftung