Der Browser den Sie verwenden ist sehr alt.

Wir können daher nicht sicherstellen, dass jede Funktion (Gestaltung, Bilder und zusätzliche Funktionen) dieser Internetseite im vollen Umfang zur Verfügung steht. Bitte nutzen Sie eine aktuellere Browserversion.
Wir bitten um Ihr Verständnis.
Startseite > Forschung > Forschungsschwerpunkte > Experimentelle Forschung > Vanilloide in glialen Tumoren

Vanilloide in glialen Tumoren

in vitro Untersuchungen zur therapeutischen Bedeutung von Vanilloiden in glialen Tumoren

Bild von Janka Held-Feindt
Prof. Dr. Dr. Janka Held-Feindt
Klinik für Neurochirurgie
Leiterin des Molekularbiologischen Labors
Telefon Kiel: 0431 500-23679 | Fax: -23678

 

Die malignen Gehirntumoren, wie z.B. das Glioblastom (GBM) gehören zu den aggressivsten Tumorerkrankungen und nehmen fast ausnahmslos einen tödlichen Verlauf. Die Gründe für die hohe Therapieresistenz liegen vor allem in der enormen Invasivität und Heterogenität der Tumoren, die die vollständige chirurgische Resektion des GBM und eine standardisierte Behandlung erschweren. Kürzlich wurden jedoch genetische Kriterien für das GBM definiert (genetische GBM Subtypen, die mittels "gene-set enrichment" für eine Gruppe von etwa 300 Genen identifiziert werden), die eine individualisierte Therapie ermöglich. Interessanterweise konnte zudem die Arbeitsgruppe um Herrn Prof. Glaß, Klinik für Neurochirurgie der LMU München, zeigen, dass hirneigene bioaktive Lipide - sogenannter Vanilloide - Zelltod in GBM-Zellen auslösen können und dass offensichtlich der genetische Subtyp der Tumorzellen als prognostischer Faktor für die Sensitivität des Tumors für die Behandlung mit Vanilloiden fungiert. Vor diesem Hintergrund untersuchen wir in diesem Projekt in enger Kooperation mit Herrn Professor Glaß die Wirkung von Vanilloiden auf Primärkulturen glialer Tumoren unterschiedlichen Malignitätsgrades und unterschiedlichen genetischen Subtyps.

Ziel dieses Projektes ist es Marker zur Stratifikation von Patienten zu erstellen, die das Potenzial haben besonders gut auf die Vanilloid-Therapie anzusprechen.

Kooperationspartner

Prof. Dr. Rainer Glaß
Klinik für Neurochirurgie
LMU München

Förderung

intern