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Startseite > Veranstaltungen > 3. Lübecker Notfalltag

3. Lübecker Notfalltag am Samstag, den 07.03.2015

Flyer 3. Lübecker Notfalltag!

Programm & Vorträge:

Der Notfallsanitäter / Ausbildung und Kompetenzen des neuen Berufsbildes (pdf) (T. Nemitz)

Reanimation / Einsatz der ECMO bei Reanimation prähospital und innerklinisch – Macht das Sinn? (pdf) (H. Thiele)

Meningitis / Anforderung an Rettungsdienst-Notaufnahme-Intensivstation (pdf) (C. Hofmann)

Reanimation im Kindesalter / Besonderheiten der Wiederbelebung bei Säuglingen und Kleinkindern-Maskenbeatmung (pdf) (P. Jung)

Behandlung von Arbeitsunfällen in der Notaufnahme – VAV und SAV am Campus Lübeck                  Was ist neu in der BG-lichen Heilversorgung? (A. Paech)

Poster 3  Lübecker Notfalltag 2015

MRSA, Norovirus, Influenza und Co. - Rationale Hygienemaßnahmen im Rettungsdienst und

Krankenhaus (pdf)  (B. Christiansen)

Behandlungskonzepte - "Ertrinkungsunfälle und ausgeprägte Hypothermie-Behandlungskonzepte„ (pdf) (H. Maurer)

Lungenarterienembolie - Von der präklinischen Verdachtsdiagnose bis zur definitiven

Therapie (pdf) (S. Desch)

Synkope - Was ist harmlos, was ist gefährlich? (F. Bode)

Verbrennung - Optimale Versorgung von Brandverletzen (pdf) (K. L. Mauss)

Rauchgasinhalation - Welche Therapie ist bewiesenermaßen sinnvoll? (pdf) (D. Droemann)

Bilder 3. Lübecker Notfalltag (pdf)

Presseinformation

Lübeck, 12. März 2015

3. Lübecker Notfalltag im UKSH war ein voller Erfolg

Beim 3. Lübecker Notfalltag besuchten fast 350 Gäste das Audimax am Universitätsklinikum Schleswig-Holstein (UKSH) in Lübeck. „Der Lübecker Notfalltag hat sich als feste Veranstaltung in Lübeck etabliert“, freute sich Dr. Sebastian Wolfrum, Ärztlicher Leiter der Interdisziplinären Notaufnahme am Campus Lübeck. Die Medizinische Klinik II (Kardiologie, Angiologie, Intensivmedizin) des Universitären Herzzentrums Lübeck um den Direktor Prof. Dr. Holger Thiele hatte den Notfalltag  gemeinsam mit der Interdisziplinären Notaufnahme im April 2014 ins Leben gerufen.

„Bei allen drei Lübecker Notfalltagen haben wir darauf geachtet, dass das Programm das Interesse aller beteiligten Berufsdisziplinen weckt. Rettungsdienst, Notaufnahme und die weiterbehandelnden Stationen wie die Chest Pain Unit, die Stroke Unit und die Intensivstationen arbeiten bei der Behandlung von Notfallpatienten eng zusammen.  Auch beim 3. Lübecker Notfalltag wurden deshalb Aspekte der Notfallmedizin beleuchtet, die bei den verschiedenen Stationen der Notfallbehandlung von Bedeutung sind“, berichtet der Direktor der Medizinischen Klinik II,  Prof. Dr. Holger Thiele. Bild 1 3 HL Tag

Zum  Auftakt der Veranstaltung stellte Thomas Nemitz, langjähriger Mitarbeiter der Notfallsanitätsschule der Feuerwehr Lübeck, das neue Berufsbild des Notfallsanitäters vor und erläuterte die Unterschiede zur Ausbildung des bisherigen Rettungsassistenten. Im Anschluss referierte Prof. Thiele über den Einsatz einer Herz-Lungen-Maschine bei Patienten unter laufender Herz-Lungenwiederbelebung, um die Zeit bis zum Erreichen des Herzkatheterlabors bzw. bis zur Stabilisierung zu überbrücken. Dr. Christina Hofmann aus der Klinik für Neurologie stellte die Diagnostik und Therapie einer seltenen aber gefährlichen Erkrankung, der bakteriellen Gehirnhautentzündung vor und betonte die Notwendigkeit, jegliche Zeitverzögerung bei der Behandlung zu vermeiden.

Bild 2 3 HL TagAls Vorbereitung auf dem Workshop „Reanimation im Kindesalter“ versuchte der Pädiater Dr. Philipp Jung, dem Publikum die Angst vor der Reanimation von Kindern zu nehmen und gab klare Algorithmen vor, wie hier zu verfahren ist. Im anschließenden Workshop wurden die Zuhörer von Mitarbeitern der Klinik für Pädiatrie und der Feuerwehr bei der Simulation der Herz-Lungen-Wiederbelebung an Puppen begleitet. Prof. Dr. Andreas Paech, Chefarzt der Sektion für Unfallchirurgie und Orthopädie am UKSH, Campus Lübeck, erörterte die Grundlagen der Behandlung von Arbeitsunfällen und welche Voraussetzungen ein Krankenhaus erfüllen muss, um den hohen Anforderungen der Berufsgenossenschaften zu genügen.

Dr. Bärbel Christiansen, Leiterin der Krankenhaushygiene am UKSH, stellte die zu ergreifenden hygienischen Maßnahmen  bei Patienten, die an ansteckenden und ggf. auch multiresistenten Krankheitserregern im Rettungsdienst und im Krankenhaus zu ergreifen sind dar. Der Anästhesist Dr. Holger Maurer gab einen Überblick über die aktuelle Notfalltherapie bei Ertrinkungsunfällen und Unterkühlungen, Erkrankungen, die durch die Küstennähe gerade in Schleswig Holstein eine große Bedeutung haben. Privatdozent Dr. Steffen Desch aus der Medizinischen Klinik II stellte das Krankheitsbild der Lungenarterienembolie dar, eine Erkrankung, die im Rettungsdienst zwar schon vermutet werden kann, dessen definitive Diagnose jedoch meist erst in dem Krankenhaus zu stellen ist.

Privatdozent Dr. Frank Bode, ebenfalls aus der Medizinischen Klinik II, gab einen Überblick über das Krankheitsbild der Synkope, einem plötzlich einsetzenden und spontan vorrübergehenden Bewusstseinsverlust, der sowohl ganz harmlose als auch potentiell lebensbedrohliche Ursachen haben kann und somit für die Notfallmedizin eine große Herausforderung darstellt. Dr. Karl-L. Mauss aus der Sektion für Plastische Chirurgie am UKSH sprach mit seiner Erfahrung aus der Schwerbrandverletzteneinheit des UKSH in Lübeck über die Notfallbehandlung von Verbrennungen und betonte, dass eine gute Notfallbehandlung auch langwierige Operationen im weiteren Verlauf vermeiden kann. Zum Abschluss sprach Privatdozent Dr. Daniel Droemann, Medizinische Klinik III, über die Akutbehandlung von Rauchgasinhalation, zum Beispiel nach Wohnungsbränden, und fasste die aktuelle Datenlage zur medikamentösen Therapie zusammen.

Der Lübecker Notfalltag soll weiterhin in regelmäßigen Abständen wiederholt werden. Zur nächsten Veranstaltung am 14. November 2015 möchten die Organisatoren bereits jetzt  einladen.

Für Rückfragen steht zur Verfügung:
Universitätsklinikum Schleswig Holstein, Campus Lübeck
Interdisziplinären Notaufnahme, Dr. Sebastian Wolfrum
Tel.: 0451 500-6613, E-Mail: Sebastian.Wolfrum@uksh.de

Verantwortlich für diese Presseinformation:
Oliver Grieve, Pressesprecher des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein, Mobil: 0173 4055 000,
E-Mail: oliver.grieve@uksh.de
Campus Kiel: Arnold-Heller-Straße 3, Haus 31, 24105 Kiel, Tel.: 0431 597-5544, Fax: -4218
Campus Lübeck: Ratzeburger Allee 160, 23538 Lübeck, Tel.: 0451 500-5544, Fax: -5089

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