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Kreuzbandriss

Die Ruptur des vorderen Kreuzbandes (VKB) ist die häufigste Sehnenruptur des Körpers, die eine Operation nach sich zieht. Dabei wird der Anteil der vorderen Kreuzbandverletzung an den Knietraumata mit 10%-30% aller Kniebinnenraumverletzungen angegeben. Der Riss des hinteren Kreuzbandes ist deutlich seltener.

Einige Sportarten bringen ein besonders hohes Risiko mit sich: so erleiden Fußballspieler und Skifahrer etwa doppelt so häufig gegenüber anderen Kollektiven eine Kreuzbandverletzungen. In Abhängigkeit der Sportart sind Frauen 2-6 x häufiger als Männer von einer VKB-Ruptur betroffen. Die chirurgische Behandlung der VKB-Ruptur bestand in den letzten 2 Jahrzehnten in dem Ersatz des vorderen Kreuzbandes mit einem autologen Transplantat, das über Knochenkanäle in der Tibia sowie des Femur in das Gelenk an anatomisch korrekter Position eingezogen wurde.

Welche Kreuzband-Operation für Sie die richtige ist, können wir gerne in einem gemeinsamen Gespräch mit Ihnen erläutern. Die Naht des gerissenen Kreuzbandes wird heute nur noch selten durchgeführt, weil die Ergebnisse nach Ersatzoperationen mit einer körpereigenen Sehne zumeist besser sind. Für den Ersatz des Kreuzbandes verwenden wir am häufigsten Sehnen vom hinteren Oberschenkel (sog. Hamstring Sehnen), Anteile der Quadricepssehne oder Kniescheibensehne. Die Operation kann in Einzelbündel- oder Zweibündeltechnik (double-bundle) durchgeführt werden.

Für die Nachbehandlung nach einer vorderen oder hinteren Kreuzbandersatzoperation haben wir standardisierte Nachbehandlungsprogramme ausgearbeitet, die wir Ihnen nach der Operation aushändigen, so dass Ihre weiterbehandelnden Ärzte und Krankengymnasten bestens informiert sind und Sie einen Leitfaden haben, wie die Rehabilitationsphase aussehen wird.

 

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