Unser Behandlungsspektrum im Überblick
Angeborene oder erworbene Deformitäten
Plattfuß
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Tibialis Posterior Syndrom
Die erworbene Plattfußdeformität des Erwachsenen (Pes planovalgus) ist eine komplexe degenerative Erkrankung des Fußes, die durch unterschiedliche pathologische Veränderungen der Stabilisierenden Elemente des Fußes hervorgerufen wird. Im Besonderen die Sehne des Musculus tibialis posterior, das Ligamentum calcaneonaviculare plantare (Spring-Ligament-Komplex) und der Deltabandkomplex sind an der Entstehung beteiligt.
In seiner klinischen Präsentation ist der Pes planovalgus eine den ganzen Fuß betreffende, komplexe Fehlstellung und durch eine Fehlstellung im Bereich aller Bereiche des Fußes (Vor-, Mittel- und Rückfuß, Sprunggelenk und Wadenmuskulatur) gekennzeichnet.
Oft ist es so, dass neben der klassischen Valgusfehlstellung der Ferse und der aus der Kopplung zwischen Vorfuß und Rückfuß resultierenden medialen Abflachung des Längsgewölbes zusätzlich eine erhöhte Mobilität der medialen Säule, eine Verkürzung des Gastrocnemicus-Soleus- Komplexes und eine Abduktion und Supination des Vorfußes vorliegen.
Jede dieser Teilpathologien kann flexibel oder rigide sein, wonach die konservative oder operative Therapie festgelegt wird.
Das typische Leitsymptom der frühen Erkrankung ist ein ausgeprägter Schmerz im medialen Fußbereich, der häufig vom Innenknöchel bis zum Ansatz der Sehne des Musculus tibialis posterior am Os naviculare lokalisiert ist. Auch eine Schwellung in diesem Bereich tritt häufiger auf. Die Schmerzen sind klassicherweies belastungsabhängig, oft von Ruheschmerz begleitet. Vor allem das Gehen und Laufen auf unebenem Untergrund, wenn der Steigbügel aus Peroneal- und Tibialis posterior Sehnen besonders gefordert wird, wird als schmerzhaft empfunden.
Erst im fortgeschrittenen Krankheitsstadium kommt es zu einem Instabilitätsgefühl und der klassischen Veränderung der Fußform. Durch die auftretende Valgusposition der Ferse kann zudem im späten Krankheitsverlauf eine Impingementproblematik zum Außenknöchel resultieren und der initial auf der Fußinnenseite bestehende Schmerz auf die Außenseite des Fußes wandern. Bei der konsekutiven Vorfußsupination kann neben des entstehenden Schuhkonfliktes durch die Elevation des 1. Strahles auch eine Transfermetatarsalgie mit entsprechender Schmerzhaftigkeit entstehen. In weiterer Folge kommt es zu einer zunehmenden Vorfußabduktion, was sich in einem sogenannten positiven Too-many-toes-Zeichen äußert
Schlussendlich endwickelt sich die fixierte Fehlstellung des Rück- und Mittelfußes mit fortschreitender Arthrose aller wichtigen Rückfußgelenke (auch des oberen Sprunggelenkes) als Endzustand der Erkrankung.
Dieser Stadien hafte Verlauf der Erkrankung schreitet ohne zielgerichtete Therapie mit einer hohen Wahrscheinlichkeit fort, so dass eine frühe und zielgerichtete Therapie, idealerweise bereits in einer Frühphase, angestrebt werden sollte.
Die Entscheidung zu einer spezifischen Therapie (operativ/ konservativ und die Wahl des operativen Verfahrens) muss individuell am Stand der Erkrankung und den Gegebenheiten des Patienten getroffen werden. Die folgende Tabelle gibt Ihnen einen Überblick über die zugrunde liegenden Entscheidungspfade.
Grundsätzlich kann in einem sehr frühen Stadium der Erkrankung eine konservative Therapie Erfolg versprechend sein, wogegen mit dem Eintritt der Fersenfehlstellung eine operative Therapie zusätzlich erfolgen muss, deren Ausmaß mit zunehmendem Fortschritt der Erkrankung angepasst werden muss.
Nach der operativen Versorgung muss eine entsprechende Nachbehandlung mit Teilbelastung oder Entlastung im zirkulären Gips oder Orthesestiefel für ca. 6 Wochen erfolgen, um die knöchernen und Sehnigen Strukturen zur sicheren Ausheilung zu bringen.
Anschließend ist eine Einlagenversorgung und Physiotherapie sinnvoll, um ein bestmögliches Therapieergebnis zu erzielen (Gangschule, manuelle Therapie, Muskelkräftigung, propriozeptives Training).
Klumpfuß
Der Klumpfuß ist eine relativ häufige Fehlstellung eines oder beider Füße, die nach der Geburt meist sofort auffällt. Manchmal besteht der Verdacht aufgrund von Ultraschalluntersuchungen bereits während der Schwangerschaft. Es handelt sich dabei um eine komplexe Fehlstellung der Fußwurzelknochen zum Unterschenkel mit einwärts gekipptem Rückfuß, einwärts gehaltenem Vorfuß und Spitzfußstellung bei gleichzeitig verkürzter Achillessehne.
Die Korrektur des Klumpfußes erfolgt mit einer Gipsbehandlung. Sie geht auf den amerikanischen Orthopäden Prof. Ponseti zurück, der durch eine genaue Untersuchung und Beobachtung von Kinderfüßen eine sehr schonende Therapiemethode entwickelte, die seit über 30 Jahren erfolgreich angewendet wird und sich international durchgesetzt hat.
Auch in Fällen, wo die Fehlstellung beim älteren Kind wieder auftritt, kann eine Behandlung mit dieser Ponseti-Methode mit Gipsen erfolgen. In einigen Fällen ist es dann allerdings sinnvoll, eine Operation durchzuführen (Tibialis-anterior-Sehnentransfer). Dabei wird der Ansatz einer Fußhebersehne von der Fußinnenseite weiter nach aussen versetzt, damit sich der Fuß nicht erneut nach innen dreht.
Bei erwachsenen Patient*innen mit fortbestehender Klumpfußdeformität sind meist dreidimensionale Korrekturoperationen des Fußes erforderlich, um einen belastbaren und korrekt aufliegenden Fuß zu erzielen.
Hohlfuß
Der Hohlfuß, medizinisch bekannt als Pes cavus, ist eine Fußfehlstellung, die durch eine übermäßige Wölbung des Längsgewölbes des Fußes gekennzeichnet ist. Diese Erkrankung kann angeboren sein oder im Laufe des Lebens erworben werden und ist oft mit einer Vielzahl von zugrunde liegenden Ursachen verbunden, darunter neurologische Störungen wie die Charcot-Marie-Tooth-Erkrankung, Muskeldystrophie oder Rückenmarksverletzungen.
Anatomisch betrachtet ist der Hohlfuß durch eine erhöhte Spannung des Längsgewölbes gekennzeichnet, was zu einer übermäßigen Erhöhung des Fußgewölbes führt. Dies kann zu einem unzureichenden Kontakt zwischen dem Fuß und dem Boden führen, was wiederum die Druckverteilung während des Gehens beeinträchtigen kann.
Die Diagnose eines Hohlfußes erfolgt in der Regel durch klinische Untersuchungen, die eine visuelle Bewertung der Fußform sowie eine Überprüfung der Fußfunktion umfassen. Bildgebende Verfahren wie Röntgenaufnahmen können zusätzlich verwendet werden, um die genaue Struktur des Fußes zu beurteilen und mögliche Begleitpathologien auszuschließen.
Die Behandlung des Hohlfußes zielt darauf ab, die Fußfunktion zu verbessern, Schmerzen zu lindern und Komplikationen wie Fußdeformitäten und Gleichgewichtsprobleme zu verhindern. Die Therapieansätze können je nach Schweregrad der Erkrankung variieren. Konservative Maßnahmen umfassen physikalische Therapie zur Stärkung der Fußmuskulatur und Verbesserung der Fußbeweglichkeit, orthopädische Einlagen oder Schuheinlagen zur Unterstützung des Fußgewölbes sowie gezielte Dehnungsübungen zur Erhaltung der Achillessehnenlänge.
In schwereren Fällen kann eine chirurgische Intervention erforderlich sein, um die Fußwölbung zu korrigieren oder verkürzte Sehnen zu verlängern. Chirurgische Verfahren können eine Osteotomie (Knochenkorrektur), eine Sehnenverlängerung oder eine Fusion bestimmter Gelenke umfassen, um die Fußform zu verbessern und die Funktion zu optimieren.
Die Wahl der Behandlung hängt von verschiedenen Faktoren ab, darunter der Schweregrad der Symptome, das Vorhandensein von Begleiterkrankungen und die individuellen Bedürfnisse des Patienten. Ein multidisziplinärer Ansatz, der Orthopäden, Physiotherapeuten und gegebenenfalls Neurologen umfasst, ist entscheidend, um eine umfassende Betreuung und optimale Ergebnisse für Menschen mit einem Hohlfuß zu gewährleisten.
Plantarfasziitis / Fersensporn
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Achillodynie
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Morbus Köhler 1 & 2
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Tibialis Anterior Sehne – Schmerzen & Überlastung
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Morbus Iselin – Apophysitis des MT 5
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Knochenbruch an Mittelfuß und Zehen
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Rheumatische Erkrankungen des Fußes
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Diabetischer Fuß
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