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Coxitis fugax (Hüftschnupfen)

Die Coxitis fugax, auch Hüftschnupfen genannt, ist die häufigste Diagnose bei Hüftschmerzen im Wachstumsalter mit einem Häufigkeitsgipfel um das 5. - 6. Lebensjahr. Die Coxitis fugax ist kein eigenes Krankheitsbild, sondern eine Reaktion des Hüftgelenkes auf ein meistens hüftfernes Geschehen und tritt vorwiegend nach einem Infekt der oberen Luftwege oder des Darmes auf.

Im Gegensatz zur eitrigen Coxitis sind die Kinder in gutem Allgemeinzustand und haben kein Fieber. In einigen Fällen lässt sich noch eine leichte Entzündungswerterhöhung im Blut durch die durchmachte virale Erkrankung feststellen. Die Kinder hinken meist deutlich und zeigen eine starke Einschränkung der Hüftgelenksbeweglichkeit, hauptsächlich für Hüftbeugung und -streckung sowie Innen- und Außenrotation.

Die Therapie der Coxitis fugax ist rein symptomatisch, bei größeren Kindern hat sich eine Entlastung an Unterarmgehstützen bewährt. Zusätzlich sollten entzündungshemmende Medikamente gegeben werden. Der Verlauf ist kurzfristig zu kontrollieren. In einigen Fällen ist der Befund auch das erste Zeichen eines beginnenden Morbus PERTHES.