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Was ist eine Biobank?

Eine Biobank ist eine Sammlung von Biomaterialen und damit verknüpfter medizinischer und persönlicher Daten. Bei den Biomaterialien in einer Biobank handelt es sich entweder um Gewebe, um Körperzellen oder um Körper- bzw. Spülflüssigkeiten wie z.B. Blut oder Urin. Oftmals werden auch Substanzen in Biobanken gelagert, die erst aus Biomaterialien gewonnen werden. Von besonderem Interesse ist dabei die Erbsubstanz DNA. Die Proben und die zugehörigen Daten werden für lange Zeit in der Biobank gelagert und stehen Wissenschaftlern für deren biomedizinische Forschung zur Verfügung.

Biobanken haben große Vorteile gegenüber herkömmlichen Biomaterial- und Datensammlungen, wie sie oftmals im Rahmen wissenschaftlicher Studien entstehen. Zum einen erlauben Biobanken eine schnellere, kostengünstigere und einfachere Bearbeitung von Forschungsvorhaben. Zum anderen müssen potenzielle Spender, insbesondere solche mit einer akuten oder seltenen Erkrankung, nicht mehrfach um die Abgabe von Biomaterial und die Mitteilung ihrer Daten gebeten werden. Und schließlich erlaubt eine zentrale Sammlung von Biomaterialien und Daten auch eine bessere Kontrolle ihrer Qualität, was wiederum die Aussagekraft der daran durchgeführten Forschung erhöht.

Biobanken sind längst zur zentralen Voraussetzung für die moderne biomedizinische Forschung geworden. Sie wurden daher sogar schon als „Gold des 21. Jahrhunderts“ bezeichnet, wobei dabei allerdings der wissenschaftliche und nicht der direkte wirtschaftliche Nutzen von Biobanken im Vordergrund steht, da letzterer in der Regel eher gering ist. In der Tat sind viele aktuelle Forschungsergebnisse in der Biomedizin erst durch den Rückgriff auf Biobanken möglich geworden.

Mit P2N versuchen wir, die Biobanken am UKSH Campus Kiel, an der CAU und an unseren Partnereinrichtungen in zukunftsorientierte Wissenschaftsressourcen zu überführen.