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Startseite > KULT-SH > Das Projekt

Das Projekt

Wir möchten die medizinische Versorgung von Kindern und Jugendlichen mit Krebserkrankungen verbessern und stellen die Stärkung von betroffenen Patient*innen und ihren Familien in den Vordergrund. Der Einsatz von Telemedizin soll Fahrtwege und Fahrzeiten im Auto einsparen, Aufenthalte in der Klinik verringern, verpasste Arbeitstage von Eltern und Probleme in der Geschwisterbetreuung reduzieren und somit die Lebensqualität von Patienten und Patientinnen als auch deren Familien verbessern.

Hierfür haben wir KULT-SH ins Leben gerufen. Das Projekt wird durch den Innovationsfonds des Innovationsausschuss beim Gemeinsamen Bundesausschuss im Themenbereich Neue Versorgungsformen mit ca. 3,4 Millionen Euro gefördert.

Es handelt sich um ein einzigartiges Projekt in der Bundesrepublik Deutschland und soll den Weg einer flächendeckenden Einführung der Telemedizin in die Regelversorgung von Kindern und Jugendlichen mit Krebserkrankungen ebnen. KULT-SH am UKSH soll Vorbild und Vorreiter für die Anwendung der Telemedizin in anderen Bereichen mit ähnlich vulnerablen Patientengruppen sein.

Warum Telemedizin?

Eine Welt ohne Internet und Smartphone können wir uns gar nicht mehr vorstellen. Ständig und überall sind wir in Kontakt mit anderen Menschen. Doch warum sollen wir dann, wenn wir krank sind, jedes Mal den Arzt oder die Ärztin persönlich aufsuchen müssen? Der zunehmende Grad an Spezialisierung der Medizin in Deutschland lässt die Wegstrecken zum geeigneten ärztlichen Personal länger werden. Hinzu kommen lange Wartezeiten in vollen Wartezimmern aufgrund des hohen Patientenaufkommens.

Im Rahmen der aktuellen Coronakrise hat diese Thematik an Bedeutung gewonnen: Wer sucht gerade noch gerne ärztliches Personal in der Praxis oder Klinik auf? Überfüllte Wartezimmer sind tabu und die Furcht vor eine Ansteckung ist groß. Bei immungeschwächten Patienten und Patientinnen ist dieser Punkt immer relevant, auch abseits der aktuellen Pandemie.

In der Not lernen wir schneller und so ist das Interesse und das Angebot für Telemedizin in der Coronakrise in die Höhe geschnellt, um genau der oben genannten Problematik entgegenzuwirken. Telemedizin, d.h. die Nutzung von Audio- und Videosprechstunden ebenso wie E-Health-Apps, stellt eine Versorgungsform dar, die Distanzen überwindet und einen Arzt-Patienten-Kontakt genauso gut ermöglicht.

Die Idee einer telemedizinischen Unterstützung von Kindern und Jugendlichen mit Krebserkrankungen ist schon lange vor der Coronakrise entstanden, die derzeitige Lage verdeutlicht die Bedeutsamkeit und Aktualität umso mehr.

Mit dem KULT-SH Projekt möchten wir den Weg für die Telemedizin in die Kinderonkologie ebnen. Wir werden hiermit nicht den Kern der onkologischen Therapie verändern, haben uns aber zum Ziel gesetzt, die Qualität der Versorgung und die ganzheitliche Betreuung bei gleichbleibender Patientensicherheit zu verbessern.

Rahmenbedingungen

Projektstart: 01.06.2020

Laufzeit des Projekts: 3 Jahre

Themenfeld: Telemedizinische Kooperationsnetzwerke von stationären und ambulanten Einrichtungen zur Verbesserung der medizinischen Versorgung

Förderer: Innovationsfonds des Innovationsausschuss beim Gemeinsamen Bundesausschuss – Förderprojekte zu neuen Versorgungsformen, Gutenbergstraße 13, 10587 Berlin

Fördersumme: ca. 3,4 Millionen Euro

Öffentliche Studienregistrierung beim Deutschen Register für klinische Studien (DRKS)