Der Browser den Sie verwenden ist sehr alt.

Wir können daher nicht sicherstellen, dass jede Funktion (Gestaltung, Bilder und zusätzliche Funktionen) dieser Internetseite im vollen Umfang zur Verfügung steht. Bitte nutzen Sie eine aktuellere Browserversion.
Wir bitten um Ihr Verständnis.
Startseite > Zentren und Bereiche > Bereiche > Onkologie und Hämatologie, Rheumatologie und Immunologie > Interdisziplinäre Zusammenarbeit

Interdisziplinäre Zusammenarbeit

In der Kinderonkologie, vertreten durch die Gesellschaft für Pädiatrische Onkologie und Hämatologie (GPOH), wird interdisziplinäre Zusammenarbeit seit Jahrzehnten gelebt und ist spätestens seit dem Beschluss des gemeinsamen Bundesausschusses im Jahre 2006 eine verpflichtende Realität in jedem Zentrum, das Kinder mit onkologischen Erkrankungen in Deutschland behandelt. Damit wird sichergestellt, dass die jeweils bestmögliche onkologische Behandlung allen in Deutschland erkrankten Kindern angeboten werden kann.

Über die GPOH ist unsere Klinik mit den führenden Experten spezifischer onkologischer Erkrankungen in engem Kontakt. Diese Vernetzung resultiert aus der Erkenntnis, dass Kinder mit seltenen Erkrankungen vor allem dann erfolgreich behandelt werden können, wenn die Behandlung einheitlich erfolgt und wenn alle Spezialisten ihr Wissen der Gemeinschaft zur Verfügung stellen. Wir behandeln daher nach Möglichkeit alle unserer PatientInnen im Rahmen sogenannter Therapieoptimierungsstudien und tragen dadurch dazu bei, dass die Behandlungskonzepte kontinuierlich weiterentwickelt und an neueste wissenschaftliche Erkenntnisse angepasst werden. Darüber hinaus erlaubt uns dieses Vorgehen, Zweitmeinungen aus Referenzzentren anderer Fachbereiche (Strahlentherapie, Radiologie, Pathologie, Chirurgie, Neurochirurgie) einzuholen und die Behandlung unserer PatientInnen einfließen zu lassen.

Neben der nationalen Zusammenarbeit besteht auch eine enge Zusammenarbeit aller Zentren, die innerhalb der UKSH an der Behandlung onkologischer PatientInnen beteiligt sind. Hierzu zählen insbesondere die Kinderchirurgie, die Radiologie und Neuroradiologie, die Pathologie, sowie die Nuklearmedizin und Strahlentherapie.  Benötigt ein Kind eine allogene Stammzelltransplantation oder eine CAR T-Zell Therapie, so erfolgen diese Behandlungen in der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin I am UKSH, Campus Kiel.

Die interdisziplinäre Zusammenarbeit wird durch die regelmäßigen Tumorboards innerhalb des Universitären Cancer Center Schleswig-Holstein (UCCSH) abgerundet.

Durch unsere Mitgliedschaft im Studienverbund Pädiatrische Hämatologie und Onkologie Nordwest besteht darüber hinaus für Patienten, bei denen die etablierten Therapien ausgeschöpft sind, die Möglichkeit, an Phase I/II Studien teilzunehmen.