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Station B3.01

Behandlung von Angst- und Zwangsstörungen sowie Depression

Über die Behandlung

Zu Beginn der Behandlung steht die detaillierte Problem- und Zielanalyse, wobei die auslösenden und aufrechterhaltenden Bedingungen der Erkrankung gemeinsam mit den Patienten erarbeitet werden. Ziel ist ein individuelles Störungsmodell, aus dem ein Behandlungsplan mit störungsspezifisch wirksamen Behandlungselementen abgeleitet wird. Dies sind bei Angst- und Zwangsstörungen insbesondere Verhaltensexperimente und Übungen, bei denen die Betroffenen neue Einsichten und Bewältigungsstrategien im Kontext Zwang und Angst auslösender Situationen entwickeln; anfangs in Begleitung, im Verlauf immer eigenständiger. Bei Patienten mit Depression stehen Veränderung depressionsfördernder Denkmuster und Aufmerksamkeitsstrategien (Metakognitive Therapie, MCT) im Vordergrund. Die hierdurch gewonnenen Ressourcen kommen dem Aufbau gesundheitsfördernder Aktivitäten (soziale Kontakte, Sport, Hobbies…) zugute, ergänzt durch Maßnahmen zur Verbesserung der sozialen Kommunikationsfähigkeit. Die erreichten Therapieziele werden im Behandlungsverlauf zunehmend intensiv insbesondere die häusliche oder berufliche Situation übertragen und in Belastungstrainings erprobt.

Pflegekonzept

Mitarbeiter der Pflege haben als ausgebildete Co-Therapeuten in Bezugspflege-gesprächen und in der Begleitung von Expositionsübungen sowie pflegegeleiteter Gruppentherapie (BASE-Gruppe) einen wichtigen Anteil im therapeutischen Prozess.

Therapieangebote

  • Einzeltherapie
    Einzelgespräche mit Therapeuten oder begleitete Übungen finden ein- bis zweimal wöchentlich statt.

  • Störungsspezifische Gruppentherapie

    Das interaktive Angebot für Patienten mit Zwangsstörung ergänzt und vertieft die Einzeltherapie.

  • Störungsübergreifende MCT-Gruppe

    Dieses Angebot ergänzt und erweitert die MCT-Einzeltherapie. Im Fokus steht das Erkennen und Abbauen zentraler problematischer Denkprozesse und Strategien, insbesondere Grübeln, Sich-Sorgen-Machen, Entscheidungen aufschieben, anhaltende Selbstbeobachtung und Gefahrenüberwachung.

  • Gruppentherapie Soziales Kompetenztraining
    Ziel ist der Aufbau und Erprobung sozialer Fertigkeiten in Alltags- und Konfliktsituationen.

  • Alltagskultur
    Ziel ist u.a. die Erarbeitung aktivierender und tagesstrukturierender Handlungsspielräume.

  • Nordic Walking und Intervalltraining bzw. Frühsport
    Regelmäßiges aerobes Training gehört fest zum Therapiekonzept.

  • Weitere Angebote:
    Rücken-Fit, Progressive Muskelrelaxation, NADA-Akupunktur, Sozialberatung
     
  • Spezielle Angebote:
    Expositionsübungen in der virtuellen Realität (VR), innovative interventionelle Verfahren bei schwerstbetroffenen Patienten, insbesondere tiefe Hirnstimulation (THS) bei Zwangsstörungen