NG Fortgeschrittene Anwendungen der arteriellen spin labeling Magnetresonanztomographie

Die detaillierte Visualisierung des zerebralen Gefäßsystems ist ein wichtiges Instrument für die Diagnose, Differenzialdiagnose und Behandlung von zerebrovaskulären Erkrankungen. Arterial Spin Labeling (ASL) ist eine nicht-invasive Bildgebungsmethode, die den Arzt bei der korrekten Diagnose solcher Erkrankungen unterstützt.

ASL ist ein Verfahren der Magnetresonanztomographie (MRT), das Messungen der Blutperfusion und des Blutflusses ohne exogenes Kontrastmittel ermöglicht. Der Hauptvorteil von ASL gegenüber anderen Perfusions- und angiografischen Bildgebungsverfahren besteht darin, dass es möglich ist, die einzelnen Perfusionsgebiete einer bestimmten Arterie zu untersuchen. Diese fortschrittliche Bildgebungstechnik wird als superselektive ASL bezeichnet, bei deren Entwicklung die Forschungsgruppe am UKSH Kiel Pionierarbeit geleistet hat.

Seit 2003 hat unsere Arbeitsgruppe umfangreiche Erfahrungen mit ASL und arterienselektiven Bildgebungsverfahren mittels MRT gesammelt. Die Klinik für Radiologie und Neuroradiologie am UKSH Campus Kiel ist einer der wenigen Standorte weltweit, an denen diese fortschrittlichen MR-Pulssequenzen in klinischen MR-Systemen implementiert und nicht nur an Probanden, sondern auch an Patienten angewendet werden.

Leitung

Dr. rer. nat. Patricia Ulloa Almendras

Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Ingenieurin für Wasserwissenschaften
Tel.: 0431 500-16533

Mitglieder

Isil Unal

Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Maschinenbauingenieurin
Tel.: 0431 500-16537

Dr. Johannes Hensler

Oberarzt, Facharzt für Radiologie, Schwerpunkt Neuroradiologie
Tel.: 0431 500-16555