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XX. Forensische Gespräche, "Von der Schweigepflicht bis zur Hauptverhandlung - Rechtsfragen der klinischen Rechtsmedizin"

Veranstaltung | Lübeck | 25. Nov. 2022 | Fachpublikum
25Nov2022

Start

25. November 2022Fr. 14 Uhr

Ende

26. November 2022Sa. 14 Uhr

Veranstaltungsort

ATLANTIC Hotel
Schmiedestraße 9-15
23552 Lübeck

Veranstalter

Liebe Kolleginnen und Kollegen,
sehr geehrte Damen und Herren,

was lange währt ... wird hoffentlich gut. Mit zwei Jahren Verzögerung lädt Sie das Institut für Rechtsmedizin des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein zu den XX. Forensischen Gesprächen in das vorweihnachtliche Lübeck ein.

Die XX. Forensischen Gespräche sind für uns auch ein Anlass, einen kurzen Rückblick auf deren Geschichte zu werfen. Angefangen hat alles mit dem „I. Gespräch Norddeutscher Rechtsmediziner“ im Jahr 1990 als ein Treffen zwischen Ost und West nach der Wiedervereinigung, mit dem Ziel eines gegenseitigen „Abgleichs“ des Ist-Status. Dieses Treffen fand im Maritim Hotel Timmendorfer Strand in der Adventszeit statt. Ab 1996 wurden die Tagungen mit wenigen Ausnahmen im Institut für Wissenschaftsgeschichte in der Königsstraße in Lübeck abgehalten. Diese Lokalität bot einige Vorteile (Nähe zur Innenstadt), aber auch Nachteile (technische Ausstattung, Raumangebot). In diesem Jahr haben wir bedingt durch die äußeren Umstände einen anderen Tagungsort gewählt, sind aber der festen Überzeugung, dass dies dem Kongress keinen Abbruch tun wird.


Bis zur 10. Veranstaltung im Dezember 1999 hießen die Tagungen „Lübecker Gespräche norddeutscher Rechtsmediziner“, ab der 6. Tagung „deutscher Rechtsmediziner“. Ab dem Jahr 2000
firmierten die Tagungen unter dem Titel „Kiel-Lübeck Workshop of Legal Medicine“, quasi nunmehr mit etwas weltläufigerem Anstrich. Die Tagungen sollten nun im jährlichen Wechsel in Lübeck und Kiel abgehalten werden. Seit 2006 finden die Veranstaltungen ausschließlich in Lübeck statt. Eigentlich handelt es sich somit bei durchgehender Zählung also um die 30. Tagung. Im Grußwort zu den „II. Gesprächen“ im Jahr 1991 wurde formuliert, dass das Ziel dieses Tagungsformates sei, „… mit Hilfe ausgesuchter Referenten über ein Thema eine optimale Information zu vermitteln, die als Kern der Diskussion wirken soll.“

Diesem Konzept ist man bei der Themen- und Referentenwahl für die Gespräche immer treu geblieben. Dies ist auch nach wie vor unser Anspruch und wir hoffen, dass uns dieser Ansatz auch bei den XX. Lübecker Gespräche gelungen ist.

Ein weiteres Bestreben besteht bei der Themenwahl grundsätzlich darin, ein aktuelles Thema aufzugreifen. Für dieses Jahr haben wir uns für „Rechtsfragen in der klinischen Rechtsmedizin“ entschieden. Schon die Ankündigung des Themas, welches im Berufsalltag der Rechtsmedizin fast tagtäglich eine Rolle spielt, stieß auf eine ausgesprochen positive Resonanz. Wir hoffen, dass wir mit den diesjährigen Beiträgen und Referenten den Erwartungen gerecht werden.

Daher freuen wir uns außerordentlich, Sie mit zwei Jahren Verzögerung nunmehr zu den „XX. Forensischen Gesprächen“ in Lübeck begrüßen zu dürfen!

Seien Sie uns herzlich in Lübeck willkommen!

Mit besten Grüßen
Prof. Dr. med. Johanna Preuß-Wössner
Prof. Dr. med. Christoph Meißner