Der Browser den Sie verwenden ist sehr alt.

Wir können daher nicht sicherstellen, dass jede Funktion (Gestaltung, Bilder und zusätzliche Funktionen) dieser Internetseite im vollen Umfang zur Verfügung steht. Bitte nutzen Sie eine aktuellere Browserversion.
Wir bitten um Ihr Verständnis.
Startseite > Informationen für Patienten > Impfung gegen COVID-19

Impfung gegen COVID-19 bei entzündlich-rheumatischen Erkrankungen

Liebe Patientinnen und Patienten,

bitte lassen Sie sich gegen Corona impfen!!

Die Impfung wird für alle Rheumatiker empfohlen. Wir gehen analog z.B zur Grippe-Impfung davon aus, dass der Nutzen der COVID-Impfung größer ist als das Risiko durch die COVID-Erkrankung.

Warum sollen Sie sich impfen lassen?

Auch wenn Patienten mit den meisten rheumatischen Erkrankungen kein wesentlich erhöhtes Risiko für eine Corona-Infektion aufweisen und auch nicht unbedingt schwerer erkranken müssen, ist die Infektion mit einem Coronavirus bei Vorschädigung von Organen sicher schwerer zu kompensieren. Die Erkrankung und ihre Folgen sind nicht vorhersehbar, wir müssen aber mit Langzeitfolgen nach einer Infektion rechnen. Das kann man durch eine Impfung  vermeiden .

Was müssen Sie beachten?

Wenn Sie Immunsuppressiva wie Methotrexat, Azathioprin, MMF, Jak-Inhibitoren oder andere orale Medikamente einnehmen, kann es sein, dass die Impfantwort nicht so gut ausfällt und sie weniger gut geschützt sind als jemand, der nicht mit diesen Medikamenten behandelt wird.

Sie können die Impfantwort erhöhen, wenn Sie die tägliche orale Gabe des Immunsuppressivum 2-5 Tage vor der Impfung absetzen und auch noch 7-10 Tage warten mit dem Wiederbeginn der Therapie, bis die Impfantwort eingesetzt hat. Eine 14-tägige Pause hat die Impfantwort verbessert.

Beim MTX hat sich eine 14-tägige Pause als sicher und gut erwiesen, die Impfantwort zu erhöhen. Nehmen Sie in der Woche vor der Impfung kein MTX ein und pausieren Sie auch für eine Wochen nach der Impfung. Damit haben Sie alles getan, um eine möglichst gute Impfantwort zu erhalten.

Wann sollten Sie sich nicht impfen lassen?

Nur wenn aktuell eine schwere bedrohliche (z.B. Gefahr des Nierenversagens) Aktivität Ihrer rheumatischen Erkrankung vorliegt und gerade eine Therapie begonnen wurde, werden Ihre Ärzte sicher zunächst abgewogen haben, ob die Behandlung Ihrer Erkrankung wichtiger ist als die Impfung. In der Regel sind sie dann auch häufiger in unserer Klinik und können dies mit Ihren Ärzten besprechen.

Wo erhalten Sie weitere Informationen?

Detailliertere Informationen gibt die Seite der Deutschen Gesellschaft für Rheumatologie:

Ihre

Unterschrift Riemekasten

Prof. Gabriela Riemekasten
und das Ärzteteam des UKSH Lübeck

PS: Die Ärztinnen und Ärzte der Klinik für Rheumatologie haben sich impfen lassen. Machen Sie es uns nach, sobald sich die Gelegenheit ergibt!