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Gefäß- und endovaskuläre Chirurgie

Vorbereitung im OPIn Deutschland werden pro Jahr ca 16.000 Patienten dialysepflichtig und brauchen einen gut funktionierenden Dialysezugang, die Tendenz ist steigend. Die Shuntchirurgie ist somit ein wichtiger Teil unseres Fachbereichs. Die steigende Zahl von alten Patienten mit kardiovasculären Problemen, Diabetes, verkalkten Gefäßen, phlebitisch sklerosierten Venen und schwierigen Hautverhältnissen stellen hohe Ansprüche an die Shuntchirurgie, die perioperative Betreuung dieser schwerkranken Patienten durch interdisziplinäre Teams aus Nephrologen, interventionellen Radiologen und Gefäßchirurgen ist für die Patienten vorteilhaft.

Für die Primäranlage eines Dialyseshunts ist die Ciminofistel am Unterarm oder in der Ellenbeuge die erste Wahl und bei ca. 70-80% der Patienten bei geeigneten Venenverhältnissen auch möglich. Sind die oberflächlichen Venen nicht geeignet, muß die Shuntanlage in 20-30% mit Kunststoff erfolgen, hauptsächlich wird PTFE als Unterarmloop verwendet.

Am UK-SH Campus Lübeck werden pro Jahr etwa 200 Shunt -Operationen durchgeführt. Ca. 30 % davon sind Notfalleingriffe bei Patienten, die mit Shuntverschluß eingewiesen werden und einer Revisionsoperation bedürfen. Das Ziel dabei ist, den Shunt in der vorliegenden Form möglichst zu erhalten und auf die Implantation von perkutanen Dialysekathetern wegen der Gefahr von zentralvenösen Stenosen zu verzichten. Gerade bei rezidivierenden Shuntverschlüssen ist eine sehr exakte präoperative Diagnostik und Problemanalyse unverzichtbar für eine gezielte operative Therapie. Bei langjährigen Dialysepatienten können sich bei zentralvenösen Stenosen oder Verschlüssen erhebliche Zugangsproblem entwickeln, welche die Anlage von Shunts im Bereich der Leiste, der thorakalen Gefäße oder die Anlage von arterio-arteriellen Shunts erfordern.

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Termin Gefäßsprechstunde

Tel.: 0451-500-2088 oder
Shunt-Hotline: 0174-1760224