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Startseite > Forschung > FB III - Evaluation von Präventionsprogrammen > Darmkrebs und Früherkennung - Inzidenz, Mortalität und Inanspruchnahme auf Kreisebene

Darmkrebs und Früherkennung - Inzidenz, Mortalität und Inanspruchnahme auf Kreisebene

Fragestellung

Sind die regionalen Raten für die Teilnahme an der Darmkrebsfrüherkennung (Koloskopie und FOBT) mit der Darmkrebsinzidenz (Gesamt- und stadienspezifisch) und Mortalität (Mortalitäts-rate bzw. Überleben) assoziiert?

Beeinflussen soziogeografische Merkmale (Siedlungsstruktur, sozioökonomische Lage der Region etc.) die Teilnahme an der Darmkrebsfrüherkennung?

Hintergrund

Die präventive Koloskopie wird seit Oktober 2002 allen gesetzlich Versicherten ab dem 55. Lebensjahr als Bestandteil des deutschen Krebsfrüherkennungsprogramms angeboten. Bislang liegen keine aussagekräftigen Daten vor, ob die Darmkrebsfrüherkennung das Krankheitsgeschehen auf Bevölkerungsebene positiv beeinflusst. Ziel des Projekts ist, den Zusammenhang von Inanspruchnahme von Darmkrebsfrüherkennungsmaßnahmen und epidemiologischen Daten auf Kreisebene zu untersuchen.

Methoden

Auf der Grundlage von vertragsärztlichen Abrechnungsdaten wird die Inanspruchnahme von Darmkrebsfrüherkennungsangeboten (Screeningkoloskopie, FOBT) auf Landes- und Kreisebene beschrieben. Die Darmkrebsepidemiologie in den jeweiligen regionalen Einheiten (Inzidenz und Mortalität) wird mit Daten der Landeskrebsregister und der amtlichen Todesursachenstatistik erfasst. Zusammenhänge werden im ökologischen Studiendesign unter Einschluss soziogeografischer Merkmale mittels Regressionsanalysen untersucht. Sensitivitätsanalysen berücksichtigen Abschätzungen von Screeningaktivitäten außerhalb der Vertragsärztlichen Versorgung (GEDA 2010, Qualitätsberichte der Krankenhäuser).

Laufzeit

Mai 2015 – Oktober 2016

Förderung

Zi -  Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung in Deutschland

Kooperationen

Gesellschaft der epidemiologischen Krebsregister in Deutschland e.V. (GEKID) und Landeskrebs-register

Ansprechpartner/-in

Bild von Joachim Hübner
Dr. Dr. Joachim Hübner
Zentrum für Bevölkerungsmedizin und Versorgungsforschung
Wissenschaftlicher Mitarbeiter
Telefon Lübeck: 0451 500-51216 | Fax: -51204