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Startseite > Forschung > FB III - Evaluation von Präventionsprogrammen > Qualitative Erhebung von Einstellung und Erfolgschancen der Intervention des SAPHIR-Projektes (Interventionsstudie zur Optimierung des präventiven Verhaltens erstgradig Verwandter, die mittelbar durch an kolorektalem Karzinom erkrankte Patienten betroffen

Qualitative Erhebung von Einstellung und Erfolgschancen der Intervention des SAPHIR - Projektes
(Interventionsstudie zur Optimierung des präventiven Verhaltens erstgradig Verwandter, die mittelbar durch an kolorektalem Karzinom erkrankte Patienten betroffen sind) mittels Fokusgruppen und Telefoninterviews (in Kooperation mit dem UKE Hamburg)

 

Fragestellung

Wie erleben und beurteilen Patienten, die an Darmkrebs erkrankt sind und ihre Angehörigen den Versuch, Patienten als Kommunikatoren einzusetzen, um ihre Angehörigen zur Darmspiegelung zu motivieren?

Projektbeschreibung

Das SAPHIR-Projekt läuft in Kooperation mit dem universitären Cancer Center Hamburg des UKE/Hamburg.

Patienten, die an Darmkrebs erkrankt und im quantitativen Teil der SAPHIR-Studie teilnehmen, werden durch ein Anschreiben über den qualitativen Teil des Projekts informiert. In diesem Teilbereich der Studie wird in Fokusgruppen der Erfahrungsaustausch der betroffenen Patienten über ihre Rolle als Kommunikator in der Familie über Darmkrebs dokumentiert. Des Weiteren wird den Patienten ein Anschreiben zur Weiterleitung an die erstgradigen Angehörigen ausgehändigt. In diesem Anschreiben werden die Angehörigen über die Studie informiert und gebeten an einem Telefoninterview teilzunehmen. In diesem persönlichen Interview werden die Einstellungen und Erfahrungen der Angehörigen über die Vermittlerrolle ihres an Darmkrebs erkrankten Angehörigen näher evaluiert.

Die Gespräche in den Fokusgruppen sowie die persönlichen Interviews werden mittels eines digitalen Audiogerätes aufgezeichnet und anschließend wörtlich transkribiert. Die Auswertung erfolgt durch eine inhaltlich strukturierende Inhaltsanalyse nach dem von Kuckartz beschriebenen Vorgehen.

Ziel

Zur Beurteilung, ob Darmkrebspatienten tatsächlich als Kommunikatoren eingesetzt werden und Angehörige zur Vorsorgekoloskopie motivieren können, ist es notwendig und wichtig, die Qualität des Gesprächs bzw. die Interaktion zwischen Patienten und Angehörigen zu beurteilen, und zwar aus Sicht der Patienten sowie aus Sicht der Angehörigen. Deshalb sollen mit qualitativen Forschungsmethoden die Qualität der Aufklärung der Angehörigen über Darmkrebs und Vorsorgemöglichkeiten durch den Patienten untersucht werden. Zusätzlich wird die Beurteilung des Gespräches durch den Patienten selbst, wie auch die Reaktion der  Angehörigen auf diese Form von Aufklärung evaluiert.

Laufzeit

Juli 2014 – Juli 2016

Förderer

Hamburger Krebshilfe e. V.

Eigenmittel

Ansprechpartnerinnen

Bild von Maria Raili Noftz
Dr. Maria Raili Noftz
Institut für Sozialmedizin und Epidemiologie
Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Lehrkoordination
Telefon Lübeck: 0451 500-51223 | Fax: -51204

 

Publikationen

bisher noch keine