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Startseite > Forschung > FB IV - Rehabilitationsforschung > „Reha-bezogener Informationsbedarf bei DRV-Versicherten“: Welche Informationen wünschen sich Versicherte der Deutschen Rentenversicherung zur Reha?

„Reha-bezogener Informationsbedarf bei DRV-Versicherten“: Welche Informationen wünschen sich Versicherte der Deutschen Rentenversicherung zur Reha?

Fragestellung

In dieser Studie sollen in drei unterschiedlichen Gruppen von Versicherten, die eine unterschiedliche Nähe zum Thema Rehabilitation aufweisen, folgende Fragestellungen untersucht werden:

A) Versicherte ohne Reha-Erfahrung und ohne Reha-Antrag:

Welche Informationen rund um die Rehabilitation stehen Versicherten der Deutschen Rentenversicherung generell zur Verfügung? Woher beziehen sie ihre Informationen? Sind sie so informiert, dass sie im Bedarfsfall eine Reha in Anspruch nehmen könnten?

B) Versicherte mit einem bewilligten Reha-Antrag vor Antritt der Reha:

Über welche Informationen verfügen Antragsteller mit bewilligtem Antrag, um sich konkret auf die anstehende Maßnahme vorzubereiten? Wo finden sie diese Informationen? Wie leicht sind diese zu verstehen, und sind sie für die Reha-Vorbereitung hilfreich?

C) Versicherte am Ende der Reha:

Wie bewerten Versicherte nach einer Rehabilitation die Informationen, die ihnen vor der Reha zur Verfügung standen in Form und Inhalt? Haben sie ihren Bedürfnissen entsprochen, oder hätten sie etwas anderes gebraucht? Wenn ja, welche Informationen hätten sie sich gewünscht?

Hintergrund

Die richtigen Entscheidungen für oder gegen eine Rehabilitationsmaßnahme treffen und eine bewilligte Reha-Maßnahme adäquat nutzen können nur die Patienten, die gut informiert sind. Für Informationen zu Leistungsarten, Leistungsträgern, persönlichen Voraussetzungen und weitere Informationen formaler Art sind in erster Linie die Reha-Träger und die gemeinsamen Servicestellen zuständig. Geht es um inhaltliche medizinische Fragen, liegt die Verpflichtung zu Information und Beratung vorrangig beim niedergelassenen Arzt.

Viele Versicherte und Patienten, aber auch ihre behandelnden Ärzte sind über die medizinische Reha nicht ausreichend informiert.

Aus den Ergebnissen dieser Studie werden Vorschläge für die Überarbeitung vorliegender Informationsmaterialien oder die Erstellung neuer Informationsmaterialien erarbeitet, wobei die von den Versicherten favorisierten Medien berücksichtigt werden.

Methoden

In dieser Studie werden sowohl qualitative als auch quantitative Untersuchungsmethoden angewandt. Zunächst erfolgt eine leitfadengestützte qualitative Befragung in Form von telefonischen Interviews für Versicherte ohne Reha-Erfahrung und Versicherte mit bewilligtem Reha-Antrag, Rehabilitanden am Ende der Reha werden in Fokusgruppen zu den o.g. Fragestellungen befragt. Aus den Ergebnissen des qualitativen Studienteils werden unter Einbindung von Experten die Inhalte für eine standardisierte schriftliche Befragung für jede einzelne Versichertengruppe entwickelt.

Studienregistrierung

VfD_Reha-Info_14_003499

Laufzeit

04/2014 – 09/2015

Förderung

DRV Bund

Kooperationen

DRV Bund, DRV Nord

Asklepiosklinik (Bad Schwartau),  Curtius-Klinik (Bad Malente), Fachklinik Aukrug (Aukrug), Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie (Bad Segeberg), Mühlenbergklinik (Bad Malente), Strandklinik St. Peter-Ording (St. Peter-Ording)

Ansprechpartner/-in

Bild von Ruth Deck
Prof Dr. phil. Dipl.-Soz. Ruth Deck
Institut für Sozialmedizin und Epidemiologie
Leitung, Fachbereich Rehabilitation
Telefon Lübeck: 0451 500-51211 | Fax: -51204

 

Publikationen

Noch keine