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Startseite > Forschung > FB IV - Rehabilitationsforschung > AG-IN-REHA II - Arbeitgebereinbindung in den Reha-Prozess II – Erfahrungen und Wünsche von Versicherten der Deutschen Rentenversicherung Nord mit zurückliegender medizinisch-beruflich orientierter Rehabilitation

AG-IN-REHA II - Arbeitgebereinbindung in den Reha-Prozess II – Erfahrungen und Wünsche von Versicherten der Deutschen Rentenversicherung Nord mit zurückliegender medizinisch-beruflich orientierter Rehabilitation


 

Fragestellung

Ziel des Vorhabens war eine qualitative Beschreibung der längerfristigen Verläufe der beruflichen Wiedereingliederung von Teilnehmern einer medizinisch-beruflich orientierten Rehabilitation und der Rolle des Arbeitgebers im Wiedereingliederungsprozess.

Hintergrund

Auch in der medizinisch-beruflich orientierten Rehabilitation bleibt die Vernetzung mit Arbeitgebern und deren gezielte Einbindung in den Rehabilitationsprozess eine weitgehend nicht gelöste Herausforderung. Die Nachbefragung von Teilnehmern einer medizinisch-beruflich orientierten Rehabilitation sollte klären, welche Erfahrungen Rehabilitanden bezüglich der Arbeitgebereinbindung im längerfristigen Verlauf gemacht hatten.

Methoden

Im Fokus der leitfadengestützten Interviews standen der gesundheitliche und berufliche Verlauf sowie Erfahrungen mit dem Arbeitgeber und weiteren relevanten Institutionen und Akteuren (z. B. der Krankenkasse, der Rentenversicherung und der Bundesagentur für Arbeit) im Prozess der beruflichen Wiedereingliederung. Die von den Aufzeichnungen der Interviews angefertigten Transkripte wurden mittels zusammenfassender qualitativer Inhaltsanalyse ausgewertet.

Ergebnisse

Die Verläufe wurden v. a. durch die Strategien der Betroffenen (Abwarten, Aufgeben, Durchhalten, aktiv Verändern) geprägt. Arbeitgeber, Leistungsträger und Leistungserbringer wirkten dabei in hohem Maße auf diese Strategien ein.

Für die nachhaltige berufliche Wiedereingliederung bedarf es nicht nur bei den Betroffenen einer Strategie aktiver Veränderung. Hier könnte ein proaktives Wiedereingliederungsmanagement ansetzen, in dem unter Einbezug aller relevanten Akteure ein individueller Plan für die berufliche Wiedereingliederung entwickelt und mit geeigneten Maßnahmen umgesetzt wird.

Laufzeit

07 / 2016 - 02 / 2017

Förderung

Sektionsmittel

Kooperationen

Fachklinik Aukrug

Ansprechpartner/-in

Bild von Matthias Bethge
Prof. Dr. Matthias Bethge
Institut für Sozialmedizin und Epidemiologie
Leitung, Sektion: Rehabilitation und Arbeit
Telefon Lübeck: 0451 500-51280 | Fax: -51208