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Startseite > Forschung > FB IV - Rehabilitationsforschung > Einführung und Evaluation des Nachsorgekonzepts Neues Credo in der kardiologischen Anschlussrehabilitation („Credo-Kardio“)

Einführung und Evaluation des Nachsorgekonzepts Neues Credo in der kardiologischen Anschlussrehabilitation („Credo-Kardio“)

 

Im Rahmen dieser Studie wird a) eine längerfristige und auf Eigeninitiative ausgerichtete Nachsorge (Neues Credo) bei kardiologischen Rehabilitanden in der Anschlussrehabilitation zur Verstetigung der Langzeiteffekte evaluiert. Weiterhin erfolgt b) eine Prozessevaluation des Neuen Credo mit dem Ziel, Möglichkeiten der Implementierung des Neuen Credo in den Versorgungsalltag vorzubereiten.

 

Hintergrund

Die deutsche Rentenversicherung führte 2014 rund 45.000 medizinische Rehabilitationen aufgrund von Herz-Kreislauferkrankungen durch (Deutsche Rentenversicherung Bund, 2015). Kurzfristig ist die medizinische Rehabilitation wirksam, diese Effekte können jedoch langfristig nicht aufrechterhalten werden (u. a. Haaf, 2005). Regelmäßig durchgeführte körperliche Aktivität bei Patienten mit koronarer Herzkrankheit führt u. a. zu einer Verbesserung der körperlichen Leistungsfähigkeit.

Im Rahmen der Studie wird eine von uns entwickelte Nachsorgestrategie, das Neue Credo, bei kardiologischen Rehabilitanden evaluiert. Das Neue Credo ist eine längerfristig angelegte Nachsorgestrategie, die auf körperliche Aktivität fokussiert und dabei die Eigeninitiative der Rehabilitanden fördert. Durch die regelmäßige Durchführung von körperlicher Aktivität wird eine nachhaltige Verbesserung der gesundheitlichen Situation und somit eine Verstetigung der Reha-Effekte erwartet. 

 

Methoden

a)      Die Evaluation des Neuen Credo erfolgt in einer quasi-randomisierten, multizentrischen Längsschnittstudie mit drei Messzeitpunkten (Reha-Beginn=t0, Reha-Ende=t1 und nach 12 Monaten=t2). Primärer Endpunkt ist Teilhabe, erfasst mit dem IMET. Als sekundäre Zielgrößen werden u. a. subjektiver Gesundheitszustand, gesundheitsbezogene Lebensqualität, Depressivität und Ausmaß der körperlichen Aktivität erfasst.  

16 Rehabilitanden werden zusätzlich 3, 6, und 9 Monaten nach Ende ihrer Rehabilitation in qualitativen Interviews zur Zufriedenheit mit dem Neuen Credo befragt.

b)      Die Prozessevaluation erfolgt durch eine systematische Erfassung von Akzeptanz und Zufriedenheit sowie Dauer der Umsetzung der einzelnen Bausteine des Neuen Credo. Weiterhin werden Interviews zur Praktikabilität und Umsetzbarkeit des Neuen Credo mit den Nachsorgebeauftragten und Ärzten geführt.

 

Laufzeit

01.01.2016 – 31.12.2018

Förderung

Deutsche Rentenversicherung Bund

Kooperationen

Mühlenbergklinik Holsteinische Schweiz, Klinik Fallingbostel, Herz- und Gefäßzentrum Bad Bevensen, Kirchberg-Klinik Bad Lauterberg

 

Ansprechpartner/-in

Bild von Ruth Deck
Prof Dr. phil. Dipl.-Soz. Ruth Deck
Institut für Sozialmedizin und Epidemiologie
Leitung, Fachbereich Rehabilitation
Telefon Lübeck: 0451 500-51211 | Fax: -51204