Der Browser den Sie verwenden ist sehr alt.

Wir können daher nicht sicherstellen, dass jede Funktion (Gestaltung, Bilder und zusätzliche Funktionen) dieser Internetseite im vollen Umfang zur Verfügung steht. Bitte nutzen Sie eine aktuellere Browserversion.
Wir bitten um Ihr Verständnis.
Startseite > Forschung > FB IV - Rehabilitationsforschung > Evaluation eines psychosomatischen Rehabilitationsprogrammes für Personen mit demenzkranken Angehörigen

Evaluation eines psychosomatischen Rehabilitationsprogrammes für Personen mit demenzkranken Angehörigen

 

Fragestellung

Lassen sich durch eine zielgruppenspezifische Reha-Maßnahme das Ausmaß der emotionalen Beeinträchtigung und Teilhabe pflegender Angehöriger positiv beeinflussen? Wie entwickeln sich die physische und emotionale Gesundheit sowie Teilhabe der Rehabilitanden im Verlauf von 6 Monaten nach der Rehabilitation?

Welche Strukturen und Prozesse tragen zu einer erfolgreichen Umsetzung des neuen Reha-Angebots bei, welche Förderfaktoren und welche Hindernisse existieren? Wie zufrieden sind die Teilnehmer?

 

Hintergrund

Pflegende Angehörige von Demenzerkrankten sind erheblichen Belastungen ausgesetzt. Nicht selten führen diese Belastungen zu gesundheitlichen und emotionalen Beeinträchtigungen, so dass die Pflegenden selbst Hilfe benötigen. Das Alzheimertherapiezentrum der Röpersbergklinik Ratzeburg hat speziell für diese Zielgruppe ein psychosomatisch ausgerichtetes, multimodales Reha-Konzept entwickelt, welches die Möglichkeit der Mitaufnahme des demenzkranken Angehörigen beinhaltet. Das Konzept wird seit Mai 2012 durchgeführt und ist in dieser Form in Deutschland bislang einzigartig. Im Rahmen des Projekts sollen die gesundheitsbezogenen Verläufe der Rehabilitanden sowie Umsetzung, Machbarkeit und Akzeptanz des Konzeptes evaluiert werden.

Methoden

Rehabilitanden, die mit ihrem demenzkranken Angehörigen zur Reha aufgenommen werden, werden über einen Zeitraum von 12 Monaten fortlaufend rekrutiert und dreimal schriftlich befragt: zu Beginn und am Ende der Reha sowie 6 Monate nach Entlassung. Primäre Zielgröße ist das Ausmaß der emotionalen Beeinträchtigung, sekundäre Zielgrößen sind Lebensqualität, Teilhabe, soziale Unterstützung sowie Inanspruchnahme von Unterstützungsangeboten. Die Auswertung erfolgt deskriptiv sowie interferenzstatistisch unter Verwendung multivariater Modelle.

Darüber hinaus erfolgen offene Mitarbeiterbefragungen im Rahmen von Fokusgruppen und Einzelinterviews zu Machbarkeit und Akzeptanz des neuen Konzepts. Diese werden mittels qualitativer Inhaltsanalyse ausgewertet.

 

Laufzeit

Dezember 2015 bis Dezember 2017

 

Kooperationen

Röpersbergklinik Ratzeburg, Alzheimertherapiezentrum

 

Ansprechpartner/-in

Bild von Ruth Deck
Prof Dr. phil. Dipl.-Soz. Ruth Deck
Institut für Sozialmedizin und Epidemiologie
Leitung, Fachbereich Rehabilitation
Telefon Lübeck: 0451 500-51211 | Fax: -51204