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Startseite > Forschung > FB IV - Rehabilitationsforschung > MBOR-P

MBOR-PLogo_MBOR-P_2020-04-09

Medizinisch-beruflich  orientierte Rehabilitation bei psychischen Erkrankungen


 

Fragestellung

Die Studie überprüft die Effekte der medizinisch-beruflich orientierten Rehabilitation (MBOR) bei psychischen Erkrankungen im Vergleich zur herkömmlichen psychosomatischen Rehabilitation. Die Studie wird multizentrisch durchgeführt.

Hintergrund

Die MBOR wurde entwickelt, um die berufliche Wiedereingliederung von Personen zu unterstützen, die ein hohes Risiko haben, dass ihre Rückkehr in Arbeit scheitert. Für Muskel-Skelett-Erkrankungen gibt es einen klaren Nachweis aus randomisierten kontrollierten Studien, dass diese Programme die berufliche Teilhabe der Teilnehmer verbessern. Auf der Grundlage dieser Studien wurde das Anforderungsprofil zur Durchführung der MBOR entwickelt. Dieses beschreibt einerseits die Zielgruppe und andererseits die Inhalte und die Dosis der zu erbringenden Leistungen. Für psychische Erkrankungen stützt sich die Evidenz bezüglich der Wirksamkeit der MBOR bislang auf zwei randomisierte kontrollierte Studien, die einen sehr spezifischen Ansatz geprüft haben (externe Belastungserprobung mit begleitenden therapeutischen Gruppen). Ein klarer Nachweis zur Wirksamkeit der in der realen Versorgungspraxis auf der Grundlage des Anforderungsprofils umgesetzten MBOR fehlt.

Methoden

Unsere randomisierte kontrollierte Studie wird multizentrisch durchgeführt. Eingeschlossen werden 18- bis 60-jährige Rehabilitanden, für die in den teilnehmenden Einrichtungen der Bedarf an einer MBOR festgestellt wird. Die Einrichtungen prüfen den Bedarf durch ein standardisiertes Screening. Wir planen die Rekrutierung von 300 Personen pro Rehabilitationseinrichtung. Daten werden mittels schriftlicher Befragung zu Beginn der Rehabilitation, am Ende der Rehabilitation sowie drei und zwölf Monate nach Rehabilitationsende erhoben. Das primäre Zielkriterium der Studie ist die stabile Beschäftigung nach zwölf Monaten. Stabile Beschäftigung ist definiert als mindestens vierwöchige Beschäftigung ohne Fehlzeiten. Neben den quantitativen Erhebungen werden leitfadengestützte Fokusgruppen und Interviews mit den Rehabilitationsteams und Teilnehmern der MBOR sowie Klinikvisitationen durchgeführt.

 

Laufzeit

10 / 2019 - 03 / 2023

Förderung

Deutsche Rentenversicherung Bund

Kooperationen

Hochschule Nordhausen
Rehazentrum Oberharz, Clausthal-Zellerfeld
Reha-Zentrum Seehof, Teltow
Fachklinik Aukrug der Deutschen Rentenversicherung Nord
Klinik am Hainberg GmbH, Bad Hersfeld
Celenus Parkklinik GmbH, Bad Bergzabern
MediClin Bliestal Kliniken, Blieskastel

Ansprechpartner

Bild von Matthias Bethge
Prof. Dr. Matthias Bethge
Institut für Sozialmedizin und Epidemiologie
Leitung, Sektion: Rehabilitation und Arbeit
Telefon Lübeck: 0451 500-51280 | Fax: -51208

 

Miriam Markus
Institut für Sozialmedizin und Epidemiologie
Wissenschaftliche Mitarbeiterin
Telefon Lübeck: 0451-9299-5118