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Startseite > Forschung > FB IV - Rehabilitationsforschung > "www.nachderReha.de" - Aufbau eines webbasierten Zentrums zur Reha-Nachsorge in Deutschland

"www.nachderReha.de" - Aufbau eines webbasierten Zentrums zur Reha-Nachsorge in Deutschland

Fragestellung

Bis heute wurden zur Verstetigung, Sicherung und Vertiefung der in einer zuvor durchgeführten Rehabilitation erreichten Erfolge eine Vielzahl von unterschiedlichen Nachsorgeprogrammen für unterschiedliche Indikationen und Problembereiche entwickelt. Insgesamt ist das Angebot aber relativ unübersichtlich: Bereits zwischen den regionalen Kostenträgern existieren unterschiedliche Regelungen, bei forschenden Reha-Instituten und -Kliniken mangelt es an Transparenz. Vor diesem Hintergrund ist eine systematische, umfassende und indikationsspezifische Sammlung, Bewertung und Synopse der bundesweit verfügbaren Nachsorgeangebote geplant. Die Ergebnisse werden online unter www.nachderReha.de zur Verfügung gestellt.

Projektbeschreibung

Grundlage der Bestandsaufnahme ist eine systematische Übersichtsarbeit: Um die Wahrscheinlichkeit für eine vollständige Erhebung zu maximieren, wird eine systematische Literaturrecherche (ab dem Jahr 2000) in den gängigen bibliografischen Datenbanken (MEDLINE, EMBASE, Psyc.INFO, SOMED, REHADAT) zu indikationsspezifischen Nachsorgeangeboten durchgeführt. Ergänzend werden bundesweit alle rehawissenschaftlichen Institutionen und Einrichtungen angeschrieben, um insbesondere auch weniger etablierte Programme aufzufinden. Eine zusätzliche Handsuche ("footnote chasing") rundet die Recherchen ab. Im zweistufigen Selektionsprozess werden alle Angebote ausgewählt, die den definierten Einschlusskriterien entsprechen.

Für jedes inkludierte Nachsorge-Angebot wird ein Qualitätsprofil erstellt, welches einen Vergleich zwischen den Programmen ermöglicht und Bewertungen zu einer Reihe von methodischen und inhaltlichen Qualitätskriterien enthält. Dabei stützt sich die methodische Bewertung einerseits auf standardisierte Instrumente zur Bewertung der Studienvalidität (CONSORT, TREND, STROBE entsprechend des jeweiligen Studiendesigns), andererseits wird der Evidenzgrad (nach: Oxford Centre for Evidence-based Medicine, www.cebm.net) bestimmt. Die Suche nach inhaltlichen Nachsorge-spezifischen Qualitätskriterien zur Bewertung der "Feasibility" erfolgt auf der Basis theoretischer Überlegungen und unter Einbezug einschlägiger Publikationen. Die Ergebnisse werden anschließend in einer interdisziplinären Expertengruppe (Projektbeirat) zur Diskussion gestellt. Im Anschluss an diesen Konsensusprozess steht eine finale Kriterienliste zur Charakterisierung der aufgefundenen Nachsorgeprogramme zur Verfügung.

Bei Zustimmung der jeweiligen Anbieter wird das Qualitätsprofil der Nachsorgeangebote mit entsprechenden Informationen und Quellenhinweisen - die für alle Programme dieselbe Struktur aufweisen - in die Datenbank eingepflegt und auf der Website des Nachsorgezentrums allen Nutzern zugänglich gemacht.

Ziel

Das geplante Zentrum für Reha-Nachsorge orientiert sich in seinen Grundzügen am bereits bestehenden "Zentrum Patientenschulung". Es ist bundesweit ausgerichtet und schöpft die Möglichkeiten der modernen Informationstechnologien aus: Hierzu gehört in erster Linie der Aufbau einer Webseite, die neben der indikationsspezifischen Datenbank nachsorgerelevante Informationen und Literatur bereithält

Laufzeit

2011 - 2013 (3 Jahre)

Förderung

Deutsche Rentenversicherung Bund

Ansprechpartner

Bild von Ruth Deck
Prof Dr. phil. Dipl.-Soz. Ruth Deck
Institut für Sozialmedizin und Epidemiologie
Leitung, Fachbereich Rehabilitation
Telefon Lübeck: 0451 500-51211 | Fax: -51204

 

 

Berichte

ZeReNa_Abschlussbericht.pdf


Publikationen

bisher keine