Das Präventionszentrum des Universitären Cancer Center Schleswig-Holsteins (UCCSH) war von Februar bis April 2026 mit der Wanderausstellung zur Krebsprävention des Comprehensive Cancer Center München LMU insgesamt sechs Wochen in Schleswig-Holstein präsent. Die Ausstellung machte jeweils eine Woche Station in den drei CITTI-Park-Standorten in Lübeck, Flensburg und Kiel sowie im THEO Shopping-Center in Husum. Ergänzend war sie zwei Wochen an der Hannah-Arendt-Berufsschule in Flensburg zu sehen.
Dort konnten rund 1.400 Schüler:innen die Gelegenheit zur Besichtigung nutzen. In den Einkaufszentren führte das Team des Präventionszentrums mehr als 1.000 Gespräche mit Besucher:innen zu Themen der Krebsprävention. Gemeinsam mit den Kooperationspartnern – der Schleswig-Holsteinischen Krebsgesellschaft, der Landesvereinigung für Gesundheitsförderung Schleswig-Holstein, dem Institut für Therapie- und Gesundheitsforschung (IFT-Nord) sowie dem UKSH Gesundheitsforum – wurde die Ausstellung begleitet und öffentlich sichtbar gemacht. Besucher:innen erhielten umfassende Informationen zu zentralen Risikofaktoren der Krebsentstehung.
Besondere Aufmerksamkeit erregte dabei der Bereich der Vorsorgeuntersuchungen. Die Relevanz solcher Untersuchungen konnten die Menschen an verschiedenen, von ONCOnnect zur Verfügung gestellten Tastmodellen zum Brust- und Hodenkrebs selbst ergründen und sich am Standort Husum durch die Vorsitzende der Schleswig-Holsteinischen Krebsgesellschaft, Barbara Dalmer (Gynäkologin), eine alltagstaugliche Praxisanleitung für die Selbstuntersuchung geben lassen.
Das Team des Präventionszentrums bewertet die gesamte Aktion als durchweg positiv. „Die Resonanz hat unsere Erwartungen übertroffen. Wir haben gesehen, wie groß das Interesse an verständlicher und alltagsnaher Prävention ist“, sagt Dr. Friederike Stölzel, Leitung des UCCSH-Präventionszentrums. „Der direkte Austausch vor Ort ermöglicht es, Hemmschwellen abzubauen und Menschen direkt zu erreichen“. Auch selbst an Krebs erkrankte Schleswig-Holsteiner:innen besuchten die Wanderausstellung und lobten sie als wertvolle Aufklärung der Bürger:innen über Möglichkeiten der Krebsprävention.
Mehr als 400 Schleswig-Holsteiner:innen nahmen an der begleitenden Umfrage zur Krebsprävention teil. Die Umfrage wird in den kommenden Wochen ausgewertet und kann zu einer zielgenaueren Ausrichtung künftiger Präventionsprogramme beitragen.





