Campus Kiel - Luftbild

Klinik für Radiologie und Nuklearmedizin Campus Lübeck

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Die medizinische Bildgebung hat in den letzten Jahren mehr als jede andere Fachrichtung vom technischen Fortschritt profitiert. Die Weiterentwicklung der bildgebenden Verfahren und der Computertechnik ermöglichen eine immer schnellere Akquisition der Bilddaten und die zuverlässige Bereitstellung der Informationen immer da, wo sie gerade gebraucht werden. Diese Entwicklung geht rasant weiter, und nur die Kombination aus innovativen, begeisterten Diagnostikern und modernster Technik ermöglichen es, das Potenzial der bildgebenden Verfahren in vollem Umfang auszunutzen.

Die Klinik für Radiologie und Nuklearmedizin führt am Campus Lübeck alle diagnostischen und interventionell-radiologischen Verfahren bei onkologischen Patientinnen und Patienten durch. Die Klinik verfügt über modernste Großgeräte (z.B. Spektral CT, 3 Tesla MRT, PET/CT) und ist nach DIN ISO 9001 zertifiziert. Die Radiologie ist integraler Bestandteil aller interdisziplinären Tumorkonferenzen am Campus Lübeck.   

Die Klinik für Radiologie und Nuklearmedizin ist Teil des Universitären Cancer Centers Schleswig-Holstein (UCCSH) am UKSH.   

Ansprechpartnerinnen und -partner

Prof. Dr. med. Jörg Barkhausen

Klinik für Radiologie und Nuklearmedizin
Direktor
Tel.: 0451 500-17000

Prof. Dr. med. Alex Frydrychowicz

Klinik für Radiologie und Nuklearmedizin
Stellv. Direktor, Facharzt für Diagnostische Radiologie
Tel.: 0451 500-17012Fax: 17014

PD Dr. med. Inga Buchmann

Klinik für Radiologie und Nuklearmedizin
Sektionsleitung, Nuklearmedizin
Tel.: 0451 500-17300

Leistungsangebot für die Onkologie

Diagnostische Radiologie

Bildgebende Verfahren sind für die Erkennung von Tumoren, die Beurteilung des Therapieansprechens und in der Tumornachsorge von größter Bedeutung.

Zu den radiologischen Verfahren gehören:

  • Röntgen

  • Ultraschall

  • Schnittbilduntersuchungen mittels Computertomographie (CT)

  • Magnetresonanztomographie (MRT)

Hauptaufgabe der Radiologinnen und Radiologen bei der Versorgung von Tumorpatientinnen und -patienten ist die Auswahl des besten Untersuchungsfahrens für die individuelle Patientin und den individuellen Patienten, die Festlegung des optimalen Untersuchungsprotokolls und insbesondere die Auswertung der Untersuchungen.

Die Befundung der Schnittbilduntersuchungen erfordert eine hohe klinische und technische Expertise, da zunehmend auch unterstützende Computerprogramme eingesetzt werden, um den Verlauf der Erkrankungen quantitativ zu beurteilen.

Da die radiologischen Untersuchungsergebnisse für die Diagnostik und die Therapiesteuerung von großer Bedeutung sind, stellt die Radiologie die Befunde onkologischer Patientinnen und Patienten in den interdisziplinären Tumorboards vor, und erörtert die Ergebnisse mit den behandelnden Ärztinnen und Ärzten.            

Interventionelle Radiologie

Als Besonderheit verfügt unsere Klinik über eine große eigene Angiographie-Abteilung, die mit modernster Technik ausgestattet ist. Hier werden täglich von sehr erfahrenen Ärztinnen und Ärzten minimal-invasive Eingriffe durchgeführt. In der Regel verbleibt nach so einem Eingriff nur eine sehr kleine Narbe, meistens in der Leiste.

Interventionell-radiologische Verfahren sind in der modernen Medizin mit vielen Therapiekonzepten verflochten und können in unserer Klinik im interdisziplinären Kontext in Ergänzung oder als Alternative zu offen chirurgischen Eingriffen einer wachsenden Zahl von Patienten angeboten werden.

Insbesondere primäre Leberzellkarzinome, aber auch andere Tumore können in Absprache mit den anderen behandelnden Fachdisziplinen unter Zugang durch das Gefäßsystem einer lokalen Chemo- oder Radio-Therapie zugeführt werden.

Nuklearmedizin

Die Nuklearmedizin umfasst eine Vielzahl an medizinischen Anwendungen von Radiopharmaka in Diagnostik und Therapie u.a. in der Onkologie (z.B. bösartige Tumore, Wächterlymphknotendiagnostik, Schmerztherapie bei Knochenmetastasen).

Die spezifische Suche nach Tumoren bzw. Metastasen ist eine der Kernaufgaben der nuklearmedizinischen Diagnostik. Um Krebsgewebe in der PET/CT darzustellen, bedarf es einer Spürsubstanz (Tracer), die sich in den kranken Zellen anreichert und im Bild aufleuchtet. Die meisten Krebsarten lassen sich mit dem Standardtracer 18F-FDG (Glukose) in der Positronen-Emission-Tomographie/Computertomographie (PET/CT) darstellen.

Darüber hinaus können mittels weiterer diagnostischer, nuklearmedizinischer Verfahren, den sogenannten Szintigraphien, Tumorgewebe und Metastasen nachgewiesen werden, z.B. Knochenmetastasen mittels Skelettszintigraphie.

Ein weiterer Schwerpunkt der Sektion für Nuklearmedizin ist die nuklearmedizinische Therapie. Sie bietet für eine Vielzahl von Tumoren spezifische Therapieansätze. Hierbei werden radioaktive Substanzen eingesetzt, die sich im Krebsgewebe anreichern und dort ihre Strahlung abgeben. So können die Tumore von „innen heraus“ bestrahlt werden, während die anderen Organe geschont werden.

Erfahren Sie mehrüber die verschiedenen Behandlungen mit radioaktiven Medikamenten, die in der Abteilung für Nuklearmedizin durchgeführt werden.

Allgemeiner Kontakt

Hotline für Termine und Untersuchungen: 0451 500 -17100

Wo Sie uns finden

Radiologische Abteilung: Haus A, EG, Zentralklinikum, Infopunkt 9
Nuklearmedizinische Abteilung: Haus A, EG, Zentralklinikum, Infopunkt 8
Interventionell-radiologische Betreuung: Haus A, EG, Neubau, Leitstelle MIC

Das UKSH bietet zur Navigation auf dem Campus und im Haus C eine UKSH App an.

Terminvereinbarung und Terminabsage

Bitte sagen Sie Termine unbedingt ab, wenn Sie einen Termin voraussichtlich nicht wahrnehmen können - auch wenn Sie kurzfristig verhindert sind - damit der Termin möglichst noch an eine andere Patientin oder einen anderen Patienten vergeben werden kann.

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Nuklearmedizin

Hinweise für Patientinnen und Patienten zur Vorbereitung auf