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Palliativstation Campus Kiel

Die Palliativstation des Interdisziplinären Schmerz- und Palliativzentrums (ISPZ) am Campus Kiel bietet eine individuelle palliativmedizinische Patientenversorgung in Einzel- und Zweibettzimmern in wohnlicher Atmosphäre durch unser interdisziplinäres Ärzteteam und unsere qualifizierten Pflegefachkräfte. 
Unser multiprofessionelles Team bietet Ihnen ein ethisches und palliatives Angebot in der Frage der Therapiezielfindung und ggf. Therapiezieländerung durch Gespräche unter Einbeziehung Ihrer Angehörigen und Berücksichtigung Ihrer psychosozialen und spirituellen Bedürfnisse.

Unsere Ziele

  • Wahrung der Würde und die Autonomie schwerkranker und/oder sterbender Menschen

  • Versorgung auf körperlicher, psychosozialer und spiritueller Ebene

Erfahren Sie hier mehr  über unsere Station, Indikationen und Therapieoptionen

Unsere Angebote für Krebspatientinnen und -patienten auf unserer Palliativstation

Palliativmedizinische Behandlung

Palliativmedizin ist für uns die angemessene medizinische Versorgung von Patientinnen und Patienten mit fortgeschrittenen und progredienten Erkrankungen, bei denen die Behandlung auf die Lebensqualität zentriert ist und die eine begrenzte Lebenserwartung haben. Palliativmedizin schließt die Berücksichtigung der Bedürfnisse der Familie vor und nach dem Tod der Patientin oder des Patienten ein.

Kunsttherapie

Kunsttherapie bietet den Patientinnen und  Patienten in einer einfühlsamen Begleitung Raum und Zeit für den Ausdruck ihrer Gedanken und Gefühle.

In einem geschützten Rahmen mit künstlerischen Materialien, wie Fest- und Flüssigfarbe, Graphitstiften, Collagematerial und Tonmasse zum Plastizieren, werden innere Bilder sichtbar, Unsagbares findet Ausdruck.

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Das gestaltete Werk bietet Raum für Betrachtung von Sichtbarem und Verborgenem. Das Bild ist eine Momentaufnahme; sie spiegelt Gefühle wie Wut, Angst, Trauer, Sehnsucht oder Liebe wider.

Tief empfundene Verzweiflung oder tröstliche Dankbarkeit zeigen sich in den Bildern der Patientinnen und Patienten.

Palliativpatienten erleben im kreativen Tun eine stabilisierende und oftmals trostspendende Wirkung. Selbst aktiv zu sein, in einer Zeit, in der Autonomieverlust ihr Leben mitbestimmt, erzeugt häufig eine wohltuende Wirkung, bis hin zur Freude, etwas Eigenes geschaffen zu haben.

In der Begleitung von Palliativpatientinnen und -patienten auf der Interdisziplinären Schmerz- und Palliativstation (ISPS) am UKSH, Campus Kiel, biete ich meinen Patientinnen und Patienten auf ihrem individuellen Lebensweg Unterstützung an, sich selbst wahrzunehmen, sich mit eigenen Gefühlen zu identifizieren und ihnen ihren eigenen persönlichen, individuellen Ausdruck zu geben.

Für Angehörige und Zugehörige unserer Patientinnen und Patienten

Gehaltenwerden in einer schweren Zeit

Die Erkrankung eines nahestehenden Menschen zeichnet bei den Angehörigen Spuren, die sich körperlich und seelisch als Schmerz, innere Spannung oder auch Verkrampfung zeigen.

Betroffene beschreiben:
„Eine schwere Last liegt auf meinen Schultern.“
„Mein Herz schlägt bis zum Hals.“
„Ich fühle mich starr, wie eingefroren.“

Die äußere Berührung der physiotherapeutischen Behandlung setzt behutsam Impulse in das Gewebe und bringt somit Äußeres und Inneres in Bewegung.

Durch das Gehaltenwerden erlebt die oder der Angehörige die Möglichkeit der Entspannung.

Aus dem Raum des Sich Fühlens entstehen Bilder, Gedanken und Gespräche.

In der Angehörigenbehandlung kommen unter anderem Techniken aus der Cranio Sacral Therapie nach Upledger, der Fußreflexzonentherapie nach H. Marquardt, ganzheitliche Techniken aus den Bereichen der Körperwahrnehmung, Entspannungs- und Atemtherapie zur Anwendung.

Tiergestützte Therapie

Hunde sind tolle Zuhörer, die weder bewerten noch verurteilen. Ihre offene Art und Weise, auf Menschen zuzugehen, führen zum Lächeln und Gedankenwechsel der Betroffenen. Durch Motivation zur Bewegung und durch das Kontaktliegen wird das körperliche Empfinden der Patientin oder des Patienten stimuliert und gefördert.

Die Hunde schaffen eine entspannte, beruhigende Atmosphäre, so dass bei schwieriger Kommunikationssituationen in lebensbedrohlichen Situationen der Hund als "Brückenbauer" fungieren kann. Die einfache und direkte Kommunikation der Tiere führt zu einer Verbesserung des seelischen Wohlbefindens.

Projekt WunderVoll

Wir wollen mit der Erfüllung von Herzenswünschen den Aufenthalt auf der Station für alle Beteiligten schöner und intensiver gestalten.

Aus dieser Idee mit Unterstützung des Fördervereins wurde ein Projekt, an dem sich die ganze Station beteiligt.

Wir haben bereits mit Hilfe zahlreicher Spenden aus der Bevölkerung und ehrenamtlichen Helfern viele Wünsche unserer schwerkranken Patientinnen und Patienten umsetzen können. Die Wünsche reichen von Blumen über ein gemeinsames Essen mit der Familie.

Wir freuen uns über jede zweckgebundene Spende zum Projekt „WunderVoll“, um noch viele weitere Wünsche unserer Patientinnen und Patienten realisieren zu können.

Kontakt und Ansprechpartner

Leitung der Palliativstation

Allgemeiner Kontakt Interdisziplinäre Schmerz- und Palliativstation

Tel. 0431 500-20920
Fax. 0431 500-20924

Standort

Arnold-Heller-Str.3, Haus R3, 24105 Kiel