LESS Projekt_© LESS_2012-6122_Banner_1240x400.44

LESS Projekt

Seit Anfang 2014 bietet das UKSH Campus Lübeck eine der ersten interdisziplinären Nachsorge- bzw. Vorsorgesprechstunden für junge Erwachsene nach einer Krebserkrankung in Deutschland an.

Hierbei handelt es sich um eine spezialisierte Anlaufstelle, deren Ziel eine umfassende Beratung und Versorgung dieser wachsenden Bevölkerungsgruppe ist.

Nachsorgesprechstunden

Die Nachsorgesprechstunden richten sich an alle ehemals an Krebs erkrankte Kinder, Jugendlichen und jungen Erwachsenen, die heute mindestens 18 Jahre alt sind und deren Krebsbehandlung mindestens fünf Jahre zurück liegt.

Wenn Sie allgemeine Fragen haben zur Nachsorge oder zu den Nachsorgesprechstunden, melden Sie sich gerne bei uns.

Terminvereinbarung und Sprechstunden

Das Team

Prof. Dr. Thorsten Langer

Klinik für Kinder- und Jugendmedizin
Stiftungsprofessur, Leitung der AG Spätfolgen in der Pädiatrischen Onkologie, Stellvertretender Leiter Pädiatrische Hämatologie und Onkologie
Tel.: 0451 500-42816

Dr. Judith Gebauer

Medizinische Klinik I
Assistenzärztin Endokrinologie und Diabetologie, Beauftragte Neuroendokrines Tumorboard

Stefanie Braun

Klinik für Kinder- und Jugendmedizin
psychosoziale Mitarbeiterin
Tel.: 0451 500-42833Fax: 42964

Dipl.-Sozialpäd. Volker Krötz

Klinik für Kinder- und Jugendmedizin
Psychosozialer Dienst Päd. Onkologie
Tel.: 0451 500-42860Fax: 42874

Consuela Popko

Klinik für Kinder- und Jugendmedizin
Sekretariat Päd. Hämatologie und Onkologie
Tel.: 0451 500-42961Fax: 42964

Inhalt und Ablauf der Sprechstunde

In der Sprechstunde liegt der Schwerpunkt hauptsächlich auf der Früherkennung und ggf. Behandlung von Langzeitfolgen nach einer Krebstherapie im Kindes- und Jugendalter. Hierbei werden sowohl körperliche, als auch seelische Erkrankungen berücksichtigt.

Die Überleitung in die interdisziplinäre Langzeitnachsorge-Sprechstunde erfolgt nach Abschluss der onkologischen Routinenachsorge, in der Regel fünf Jahre nach Therapieende, und sobald der Patient oder die Patientin 18 Jahre alt ist.

Bei der ersten Vorstellung in der Sprechstunde wird zunächst, entsprechend aktueller Leitlinien, ein individueller risikoadaptierter Nach- und Vorsorgeplan erstellt. Danach werden in der Regel Wiedervorstellungen in 1-2 bzw. -5 jährigen Abständen empfohlen. Hierbei erfolgen jedes Mal:

  • eine umfassende Anamnese und eine körperliche Untersuchung

  • spezielle Vorsorgeuntersuchungen je nach individuellem Risikoprofil

  • Informationen über neue wissenschaftliche Erkenntnisse zu Langzeitfolgen nach Krebstherapie und ggf. eine Anpassung des Vorsorgeplans

  • eine Interdisziplinäre Zusammenarbeit mit anderen Fachdisziplinien zur risikoadaptierten symptomorientierten Diagnostik und Behandlung möglicher Spätfolgen

  • psychosoziale Beratung

  • Empfehlungen zur Gesundheitsförderung

Broschüren und Kurztexte „Nachsorge ist Vorsorge“

Infos und Empfehlungen für ehemalige Patienten, Eltern und Interessierte.

Diese Broschürenreihen informieren ausführlich und in allgemeinverständlicher Form über die wichtigsten Spätfolgen nach einer Krebserkrankung und wie man diese im Rahmen einer strukturierten Nachsorge frühzeitig entdecken kann.

Forschung

Sitz der LESS-Studienzentrale ist am UKSH Campus Lübeck.