Klinik für Innere Medizin III mit Fokus auf Herz, Gefäße und internistischer Intensivmedizin | Campus Kiel

Kardiologisches Zentrum der Maximalversorgung

Akute Herzinfarkte zu versorgen, darauf ist unsere Klinik für Innere Medizin III bestens vorbereitet. Rund um die Uhr steht neben einer zertifizierten Chest-Pain-Unit das Herzkatheterlabor zur Verfügung. Und als “Cardiac Arrest Center” gewährleisten wir eine spezialisierte Versorgung für Patientinnen und Patienten nach einem Herz-Kreislauf-Stillstand.

Wir sind erfahren in der Behandlung aller Erkrankungen des Herzens und der Gefäße. Einen Fokus bei der Weiterentwicklung neuer Verfahren legen wir auf die Erforschung der Ursachen von Herzmuskelerkrankungen und der Herzmuskelschwäche. Als Standort des Deutschen Zentrums für Herz-Kreislaufforschung (DZHK) arbeiten wir eng vernetzt auf nationaler aber auch internationaler Ebene mit vielen führenden Institutionen zusammen.

#wirsind Wissenschaft

Unser Team entwickelt gemeinsam zukunftsweisende Therapie-Strategien in der Behandlung von schweren Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

Prof. Dr. med. Derk Frank
Klinikdirektor
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Wir sind die
Klinik für Innere Medizin III mit den Schwerpunkten Kardiologie, Angiologie und internistische Intensivmedizin, Campus Kiel

Wir stellen uns vor.
Das sind unsere Fachbereiche

Kardiologie

Wer aufgrund der Schwere einer Herzerkrankung eine Behandlung auf der internistischen Intensivstation benötigt, trifft hier rund um die Uhr auf mindestens zwei Ärztinnen oder Ärzte. Schwerpunkte der kardiologischen Intensivmedizin sind vor allem die Behandlung des Herzinfarktes nach erfolgter Versorgung im Herzkatheterlabor, die differenzierte Therapie der ausgeprägten Herzmuskelschwäche und die Versorgung von wiederbelebten Patientinnen und Patienten. In der gesamten Herzinfarkt-Versorgung sind die Klinik-Spezialisten sehr versiert und routiniert.

Intensivmedizin

Herz-Patientinnen und -Patienten werden durch spezialisierte Oberärztinnen oder Oberärzte mit der Zusatzbezeichnung "Intensivmedizin" betreut. Die Behandlung gewinnt dank einer engen Zusammenarbeit mit den anderen internistischen Fachbereichen noch weiter an Qualität. Überdies stellt die Intensivstation das Reanimationsteam, den hausinternen "Notarzt".

Koronare Herzerkrankung

Ein erfahrenes Team von interventionellen Oberärztinnen und Oberärzten führt in unserer Klinik jährlich über 4.500 Herzkatheteruntersuchungen und Herzkatheter-gestützte Behandlungen eingeengter oder verschlossener Herzkranzgefäße (PCI) durch. Im Rahmen der Versorgung von akuten Herz-Kreislauf-Notfällen, Herzinfarkten und Reanimationen steht durchgehend ein spezialisiertes Behandlungsteam in Bereitschaft. Einen besonderen Schwerpunkt unserer Arbeit stellt die Behandlung komplexer Verengungen der Herzkranzgefäße mit modernsten Methoden dar.

Herzklappenerkrankungen

Die Transkatheter Aortenklappenimplantation (TAVI) ist ein relativ neues therapeutisches Verfahren zur Behandlung von älteren Menschen oder anderen Hochrisikopatientinnen und -patienten mit hochgradiger Aortenklappenverengung. Ein interdisziplinäres „Heart Team“ ist vor, während und nach den Eingriffen – auch an Mitral- und Trikuspidalklappe – für alle Patientinnen und Patienten da.

Strukturelle Herzerkrankung

Vorhofflimmern (VHF) ist die häufigste Herzrhythmusstörung weltweit und betrifft in Deutschland etwa 1,6 Millionen Patientinnen und Patienten. Ihr Hauptproblem ist das bis zu fünffach erhöhte Risiko für Schlaganfälle. Um dieses Risiko zu minimieren, ist meist die Einnahme von Blutgerinnungshemmern nötig. Für Hochrisikopatientinnen und -patienten, bei denen diese Therapie langfristig vermieden werden sollte, ist der interventionelle Vorhofohr-Verschluss eine sehr gute Alternative.

Herzinsuffizienz und Transplantation

Um Menschen mit Herzschwächen kümmert sich unsere Klink in Kooperation mit weiteren Spezialisten des UKSH, um den Status quo der Patientinnen und Patienten zu verbessern. Dank dieser Expertise gibt es dafür gute Chancen. Sollten trotzdem alle Anstrengungen sowie die medikamentöse Therapie nicht ausreichend erfolgreich sein, wird gemeinsam mit der oder dem herzkranken Menschen über eine Transplantation beraten. Eine solche wird komplett von unserem Expertenteam begleitet – von der Vorsorgeuntersuchung über die OP bis zur Nachsorge.

Kardiale Bildgebung

In enger Zusammenarbeit mit der Klinik für Radiologie können wir alle bildgebenden Verfahren zur Untersuchung des Herzens durchführen – von Ultraschall über Computertomographie bis hin zu Magnetresonanztomographie. In unserem Echolabor sind drei verschiedene Ultraschall-Untersuchungsarten möglich. Die radiologischen bildgebenden Verfahren werden in Zusammenarbeit mit den Kolleginnen und Kollegen der Radiologie und der Klinik für angeborene Herzerkrankungen und Kinderkardiologie durchgeführt.

Angiologie

Der Schwerpunkt Angiologie innerhalb der Inneren Medizin beschäftigt sich mit der Erkennung und Behandlung sowie der Vorsorge von Erkrankungen der Arterien, Venen und Lymphgefäße sowie der Kapillaren. Die Angiologie bildet gemeinsam mit den Fachrichtungen Gefäßchirurgie und der Radiologie das interdisziplinäre Gefäßzentrum des UKSH, Campus Kiel. Patientinnen und Patienten werden in einem interdisziplinären Gefäß-Board besprochen und dann mit der individuell besten Therapie behandelt.

Rhythmologie

Ärztinnen und Ärzte unterscheiden zwischen dem zu langsamen über den falsch geleiteten bis hin zu einem zu schnellen Herzschlag. Ebenso wird unterschieden zwischen dauerhaft anhaltenden und sporadisch auftretenden Herzrhythmusstörungen. Solche Störungen können harmlos – wenn auch unangenehm –, aber auch akut lebensbedrohlich sein. Durch die Fortschritte der Medizin gibt es für die meisten Störungen des Herzrhythmus heute eine wirkungsvolle Therapie.

Universitäres Cardiac Arrest Center Kiel

Unser spezialisiertes Cardiac Arrest Center stellt die interdisziplinäre Behandlung von reanimierten Patientinnen und Patienten sicher. Da mehr als 60 Prozent aller Kreislaufstillstände unmittelbare Folge eines akuten Problems der Herzkranzgefäße sind, ist die Prognose dieser Patientinnen und Patienten signifikant verbessert, wenn die Betroffenen – zumindest bei einem akuten vollständigen Gefäßverschluss – innerhalb von maximal 90 bis 120 Minuten entsprechend versorgt werden.


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