Forschung1

Studien zu Covid-19

Große genomweite Studie - Genvarianten für schweren Verlauf von Covid-19

Die weltweit erste große genomweite Studie zu Varianten für schweren Verlauf von Covid-19 kommt aus Kiel. Über Prof. Dr. Prof. Andre Franke, Direktor des IKMB in Kiel berichteten die New York Times und CNN. Warum erkranken manche Menschen schwer an Covid-19, während andere kaum Symptome zeigen? Eine Antwort darauf könnte in ihren unterschiedlichen Blutgruppen liegen. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein (UKSH) und der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) haben in Zusammenarbeit mit einer Arbeitsgruppe aus Norwegen haben Genvarianten gefunden, die den Verlauf der Krankheit deutlich beeinflussen – eine davon betrifft das Gen für die Blutgruppeneigenschaft. Menschen mit der Blutgruppe A tragen ein um etwa 50 Prozent höheres Risiko für einen schweren Verlauf von Covid-19 tragen als Menschen mit anderen Blutgruppen. Menschen mit Typ-0-Blutgruppe hingegen waren um knapp 50 Prozent besser vor einer ernsten Covid-19-Erkrankung geschützt.


Interdisziplinäre Kommission für Pandemieforschung

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) richtet eine interdisziplinäre Kommission für Pandemieforschung ein. Das Gremium soll Grundlagenforschung stärken und Forschungsbedarfe identifizieren. Unter den 18 Mitglieder aus allen Wissenschaftsgebieten ist auch Prof. Carla Nau, Direktorin der Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin am Campus Lübeck. Ziel ist, die Befassung mit der Grundlagenforschung in dieser Krise und neben der medizinischen und epidemiologischen Perspektive auch wirtschaftliche, ethische, rechtliche, soziale, psychologische und historische Aspekte einzubeziehen.


UKSH kooperiert mit Robert Koch-Institut

Das Institut für Rettungs- und Notfallmedizin (IRuN) des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein (UKSH) und das Robert Koch-Institut (RKI) kooperieren im Projekt „COVRIIN“ im Rahmen der SARS-CoV-2 Pandemie. Ziel der Initiative ist unter anderem die Mitwirkung bei einer bundesweiten Konzeptionierung für eine strategische Patientenverlegung bei fehlenden Ressourcen gemeinsam mit Bund und Ländern sowie die Erstellung von Praxisberichten zur Versorgung komplexer Covid-19-Fälle.


Weltweit größte COVID19-Studie zur körperlichen und seelischen Gesundheit gestartet

200 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus über 40 Ländern und sechs Kontinenten beteiligt.


Ernährungsstudie zur Verbesserung des Verlaufs von COVID-19

Das Universitätsklinikum Schleswig-Holstein (UKSH), Campus Kiel, startet ab sofort eine Studie zur Wirksamkeit einer molekularen Ernährungsintervention bei Patientinnen und Patienten mit einer frühen COVID-19-Erkrankung, die durch das Coronavirus SARS-CoV-2 hervorgerufen wird. Dabei geht es darum, milde Erkrankungen zu stabilisieren und die Zahl schwerer Verläufe, die eine Sauerstofftherapie im Krankenhaus nötig machen, zu reduzieren. Dazu soll gezielt der Ernährungsstatus der Patienten optimiert werden. Bundesweit sollen rund 1.300 ambulante Patientinnen und Patienten mit SARS-CoV-2-Infektion, bei denen leichte bis mittelschwere Symptome auftreten, in die Studie eingeschlossen werden.


UKSH führt Studien durch zur Erforschung eines möglichen Wirkstoffes gegen Coronaviren

UKSH führt Studien durch zur Erforschung eines möglichen Wirkstoffes gegen Coronaviren


Covid-19 in der Schwangerschaft - Arzt des UKSH gründet Datenbank

Die Online-Datenbank richtet sich an klinisch tätige Ärztinnen und Ärzte der Geburtshilfe und Neonatologie. Aktuell haben sich 49 Perinatal-Zentren für die Teilnahme angemeldet, mit täglich steigender Beteiligung in Deutschland.


PopGen 2.0 Netzwerk (P2N) will Erkenntnisse über Covid-19-Infizierte erfassen

Das Uniklinikum Schleswig-Holstein will Erkenntnisse über Covid-19-Infizierte in einer "Biobank" sammeln. So sollen Folgeerkrankungen überwacht werden.


Lübecker Längsschnittuntersuchung zu Infektionen mit SARS –CoV-2

Die ELISA-Studie soll Aufschluss über die tatsächliche Ausbreitung des neuartigen Corona-Virus (SARS-CoV-2) geben. Insbesondere soll untersucht werden, inwieweit sich Eindämmungsmaßnahmen und deren Lockerung auf die weitere Verbreitung von SARS-CoV-2 auswirken.