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3D Druck von Wurzelkanalsystemen zur standardisierten Untersuchung von Behandlungsabläufen

Leiter der Forschungsgruppe Dr. D. Christofzik

Die Anatomie von Wurzelkanälen ist extrem variabel und stellt ein Hauptproblem bei der erfolgreichen Behandlung einer Entzündung des Endodonts dar. Diese hohe Variabilität der Anatomie macht es schwer einen Vergleich verschiedener Behandlungsstrategien durchzuführen. Der 3D Druck ermöglicht es artifizielle Wurzelkanalanatomien immer gleichgestaltet zu drucken und somit verschiedene Behandlungsoptionen unter standardisierten Bedingungen zu untersuchen. Hierzu gehören Untersuchungen der Aufbereitungsqualität verschiedener Wurzelkanalinstrumente, sowie der Vergleich verschiedener Desinfektionsmethoden im Wurzelkanal. Ein weiterer Aspekt neben der Forschung bei der Verwendung von dreidimensional gedruckten Zähnen ist die studentische Ausbildung. Die Studierenden erhalten so die Möglichkeit, die Behandlung der eigenen individuellen und komplexen Patientenfälle optimal im Vorfeld einer Behandlung zu simulieren. An gedruckten Zähnen und Kieferabschnitten der intraoralen Ausgangssituation werden verschiedene Behandlungsoptionen trainiert und visualisiert. Hierdurch können vorab und in Absprache mit den Dozenten die ideale Behandlungsform ausgewählt werden. Diese Form der Vorbereitung ermöglicht es den Studierenden, Behandlungsfälle besser vorzubereiten und ein optimales Behandlungsergebnis zu erzielen.