Fachzentrum für autoimmunologische und seltene entzündliche Erkrankungen der Haut

Schwerpunkte: bullöse Autoimmundermatosen

Bullöse Autoimmundermatosen umfassen eine heterogene Gruppe von einem Dutzend Erkrankungen, die klinisch durch Blasen und Erosionen an Haut- und Oberflächennahen Schleimhäuten gekennzeichnet sind. Die bullösen Autoimmundermatosen kann man in drei Gruppen einteilen, die durch das klinische Bild nicht sicher unterschieden werden können und die eine weitere Diagnostik erfordern. Hierzu sind (Schleim)-Hautproben für eine Histologie und eine direkte Immunfluoreszenz notwendig. Die Versorgung der Patientinnen und Patienten erfolgt im Rahmen der stationären Versorgung oder über die Autoimmunsprechstunde.

Die Klinik für Dermatologie, Allergologie und Venerologie am Campus Lübeck ist ein nationales Referenzzentrum für bullöse Autoimmundermatosen. Im Autoimmunlabor der Klinik erfolgt eine State-of the-Art Diagnostik an Hand von Haut- und Serumproben, die aus dem gesamten Bundesgebiet eingesandt werden.

Es besteht eine intensive interdisziplinäre Zusammenarbeit mit der

  • Augenklinik (für die okuläre Beteiligung beim Schleimhautpemphigoid)

  • HNO Klinik (Larynx- und Pharynx-Läsionen beim Pemphigus vulgaris und Schleimhautpemphigoid)

  • Klinik für Gynäkologie (genitale Läsionen beim Pemphigus vulgaris und Schleimhautpemphigoid)

  • Nephrologie (für die Durchführung einer Immunadsorption)

  • Rheumatologie (für Fragen der Immunsuppression)

Diagnosegruppen

  • Pemphigus-Erkrankungen

  • Pemphigoid-Erkrankungen

  • Dermatitis herpetiformis Duhring

Beteiligte Kliniken

Kontakt

Dermatologische Ambulanz
Telefon: 0451 500-41516
Fax: 0451 500-41554
E-Mail: ambulanz.hautklinik.luebeck@uksh.de

Ansprechpartner Campus Lübeck

Prof. Dr. med. Dr. rer nat. Enno Schmidt

Institut für Experimentelle Dermatologie (LIED)
Direktor, Autoimmundiagnostik