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Startseite > Pflegeforschung > Aktuelle Projekte

Aktuelle Projekte

DISH - Digital & Innovation Skills Helix in Health

Beteiligte Sektion:

Katrin Balzer, Adrienne Henkel

Partners:

  • University Hospital Schleswig-Holstein (UKSH) – Germany
  • Southern Jutland Hospital (SHS) – Denmark
  • South Denmark European Office (SDEO) – Denmark
  • University College Lillebaelt (UCL) – Denmark
  • Western Norway University of Applied Sciences (HVL) – Norway
  • Welfare Tech – Denmark
  • Norwegian Smart Care Cluster (NSCC) – Norway
  • Vaksdal Municipality – Norway
  • The Health Department Valencia-La Fe (IISLAFE) – Spain
  • Polytechnic University of Valencia (UPV) – Spain
  • Polibienestar Research Institute – Spain
  • European Health Management Association (EHMA) – Belgium
  • European Connected Health Alliance (ECHAlliance) – Ireland
  • NHS Liverpool Clinical Commissioning Group (CCG) – United Kingdom
  • Edge Hill University (EHU) – United Kingdom
  • E-Health Cluster LTD – United Kingdom
  • LifeScience Cluster from Krakow - Poland
  • University of Lübeck (UzL) – Germany
  • BioCon Valley GMBH (BCV) – Germany

Background:
The DISH project looks into the present and future (digital) skills needs, in order to succeed with the necessary digitalisation in the sector, and will on that basis develop, test and present different concepts, which will provide health care staff with innovation readiness and digital skills, enabling them to better see the opportunities in how and where to apply eHealth solutions.

Aim:
The project aims to provide real-life solutions to everyday situations; thus the trainings will be presented as a “on the job training concept”, where simulation in a secure and less stressful environment is an important aspect. In each country a minimum of 100 health care staff will be involved in the learning innovation unit and receive training in the testing phase in order to test usability. Each participant will receive a certificate of participation with an assessment and acknowledgement of the skills and competences that they have obtained.

Method:
A mixed method design is chosen to approach the following objects: (1) To develop a concept for a "learning innovation unit" based on a triple helix partnership to ensure better development and deployment of e-Health solutions, (2) To develop of an  on-the-job training approach to improve e-health skills for health sector workers, and (3) To test the approaches in all participating partner countries with n=100 health professionals.

Funding: Erasmus +

 

 

 

egePan-Unimed: Entwicklung, Testung und Implementierung von regional adaptiven Versorgungsstrukturen und Prozessen für ein evidenzgeleitetes Pandemiemanagement koordiniert durch die Universitätsmedizin

egePan-Unimed: Entwicklung, Testung und Implementierung von regional adaptiven Versorgungsstrukturen und Prozessen für ein evidenzgeleitetes Pandemiemanagement koordiniert durch die Universitätsmedizin

Beteiligte in der Sektion für Forschung und Lehre in der Pflege

  • Prof. Dr. Katrin Balzer
  • Daniela Eggers, M.Sc.
  • Adrienne Henkel, M.Sc.

Kooperationspartner

  • Institut für Hausarztmedizin der Mezinischen Fakultät der Universität Bonn,
    Prof. Dr. med. Brigitta Weltermann, MPH (USA)
  • Klinik und Poliklinik für Anästhesiologie und Intensivtherapie der Universitätsmedizin Leipzig, Univ.-Prof. Dr. Sebastian Stehr
  • Institut für Allgemeinmedizin der Goethe-Universität Frankfurt am Main, Univ.-Prof. Dr. med. Ferdinand M. Gerlach
  • Abteilung für Zahnerhaltungskunde und Präventivmedizin der Charité – Universitätsmedizin Berlin, Univ.-Prof. Dr. med. dent. Sebastian Paris 
  • Umfragezentrum Bonn, Prof. Georg Rudinger

Ziel

Ziele des Projektes ist die Erfassung und Beschreibung von Neuerungen in der transsektoralen Gesundheitsversorgung im Hinblick auf eine Identifikation bzw. Ableitung von Best Practices in der regionalen ambulanten, transsektoralen und zahnärztlichen Versorgung während der Covid-19-Pandemie. Dazu gehört auch eine Evaluation von Routinedaten der regionalen transsektoralen Versorgung. Eine transsektorale Vernetzung regionaler Versorgungsakteure, insbesondere der Gesundheitsämter und Leistungserbringer mittels chatbasierter, verschlüsselter, dezentraler Kommunikationsplattform wird in einer Pilotstudie evaluiert.

Hintergrund

Um in Pandemie-Situationen schnell und gezielt reagieren zu können, sind effiziente transsektorale Versorgungsstrukturen und -prozesse notwendig.  In der internationalen Literatur wird dies mit dem Begriff „pandemic preparedness“ bezeichnet. Die föderalen Pandemie-Managementstrukturen in Deutschland haben dazu geführt, dass regional unterschiedliche Konzepte zur Bewältigung der SARS-CoV-2-Pandemie umgesetzt wurden. Diese regionalen Unterschiede sind ein enormer Erfahrungs- und Erkenntnisschatz, der durch das vorliegende Projekt rasch systematisch erhoben wird und im Hinblick auf „Prototypische Regionalmodelle mit jeweiligen Best Practices“ ausgewertet wird.

Ausgangspunkt ist die Erhebung von regional unterschiedlichen Versorgungs- und Entscheidungsstrukturen im bisherigen SARS-CoV-2-Pandemiemanagement. Die regionalen Gegebenheiten sind für die einzelne Versorgungseinrichtung (z. B. Hausarzt- und andere Vertragsarztpraxen, Rettungsdienste, Krankenhäuser, Pflegedienste, -einrichtungen) von zentraler Bedeutung. Diese beeinflussen a) die regionale Funktion der jeweiligen Einrichtung, b) die Schnittstellen und Übergabekriterien in der transsektoralen Versorgung sowie c) die internen Strukturen der Einrichtungen. Um im Pandemie-Setting schnell und effizient handeln zu können, sind koordinierte transsektorale Kommunikationsstrukturen notwendig, die bisherige Fragmentierungen und Kommunikationsbarrieren überwinden. In vier Unterarbeitspaketen werden Erfahrungen mit dem regionalen Pandemiemanagement erhoben. Außerdem wird eine digitale Lösung, die eine asynchrone, chatbasierte Echtzeitkommunikation ermöglicht, pilotiert.

Das Arbeitspaket umfasst vier Unterarbeitspakete:

  • Erhebung und Beschreibung neuer Strukturen und Prozesse in der transsektoralen Versorgung
  • Quantitative Analyse von Patientenströmen mit Schwerpunkt Rettungs- und Transportwesen
  • Pilotierung einer App zum Informationstransfer zwischen Praxen und Gesundheitsämtern
  • Erhebung und Beschreibung von Best Practices in der zahnärztlichen Versorgung

Methoden

Es wird eine Mixed-Methods-Studie durchgeführt, bestehend aus (a) bundesweiter standardisierte webbasierte Befragung relevanter Stakeholder, (b) darauf aufbauenden telefonischen Interviews und Fokusgruppen (webbasiert) mit Stakeholdern, (c) strukturierten Gruppendiskussionen vorläufiger Analyseergebnisse mit Advisory Board.

Zusätzlich erfolgt die Akquise von Routinedaten aus den unterschiedlichen Bereichen der regionalen Versorgung (u.a. Abrechnungsdaten aus dem ambulanten Bereich, Transportdaten von Rettungsleitstellen, §21-Daten zur Entwicklung der Aufnahme- und Entlassungsdiagnosen, Verweildauern, ÖGD).

Es erfolgt die Implementierung einer sicheren Echtzeitkommunikationsplattform (App) für Hausärzte in zwei Modellregionen (ca. 30 beteiligte Praxen und weitere regionale Versorgungsakteure) mit Evaluation (Akzeptanz/Nutzung der Plattform, Änderungen von Kommunikation und Vernetzung).

Zur Erfassung von Best Practices für die zahnärztliche Versorgung werden nationale und internationaler Akteure interviewt.

Laufzeit

01.08.2020 – 31.07.2021

Förderung

Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)

EXPAND Care – Erweiterte pflegerische Kompetenzen zur Verbesserung personenzentrierter Pflege von Bewohnerinnen und Bewohnern in Langzeitpflegeeinrichtungen

EXPAND Care – Erweiterte pflegerische Kompetenzen zur Verbesserung personenzentrierter Pflege von Bewohnerinnen und Bewohnern in Langzeitpflegeeinrichtungen: explorative, cluster-randomisierte Studie.

Beteiligte Sektion Forschung und Lehre in der Pflege:

Simone Inkrot, Katrin Balzer, Katharina Silies, Anne-Marei Jarchow, Katrin Schütz

Weitere Beteiligte:

Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, Institut und Poliklinik für Allgemeinmedizin, Zentrum für psychosoziale Medizin (Martin Scherer, Dagmar Lühmann, Nadine Pohontsch)

Institut für Medizinische Biometrie und Statistik der Universität zu Lübeck (Inke König)

Zentrum für Klinische Studien Lübeck (Denise Olbrich)

Institut für Sozialmedizin und Epidemiologie der Universität zu Lübeck (Fabian Frielitz)

Hintergrund

Ältere Menschen, die in Langzeitpflegeeinrichtungen (LZP) leben, leiden in der Regel an mehrfachen und chronischen Erkrankungen und haben daher oft sehr komplexe pflegerisch-medizinische Versorgungsbedürfnisse. Die Pflege dieser Menschen erfordert vertiefte Kenntnisse und Fähigkeiten in der frühzeitigen Erkennung und Berücksichtigung dieser Bedürfnisse und in der Zusammenarbeit mit den anderen beteiligten Berufsgruppen. Bachelorstudiengänge in der Pflege vermitteln solche Kenntnisse und Fähigkeiten, jedoch gibt es in Deutschland bisher kaum Stellen- und Aufgabenprofile in der Pflegepraxis, die sich speziell an Pflegefachpersonen mit einem Bachelorabschluss richten. Studien und Erfahrungen weisen jedoch darauf hin, dass die gezielte Integration von pflegerischen Expertinnen und Experten mit erweiterten Kompetenzen in die stationäre Langzeitpflege die Umsetzung einer personenzentrierten Versorgung sowie die Gesundheit und Lebensqualität der Bewohnerinnen und Bewohner fördern kann.

Ziel

Entwicklung eines multimodalen Modells zur Nutzung und Förderung erweiterter Kompetenzen von Bachelor-qualifizierten Pflegefachpersonen in der direkten pflegerischen Versorgung, um die personenzentrierte Pflege und Versorgungsergebnisse von Bewohnerinnen und Bewohnern in LZP zu verbessern.

Methoden

Die Studie besteht aus zwei Phasen. In der ersten Phase wird eine partizipative Interventionsentwicklung nach dem Rahmenmodell des Medical Research Council (MRC, Großbritannien) durchgeführt. In der zweiten Phase wird die entwickelte Intervention in einer explorativen Cluster-randomisierten kontrollierten Pilotstudie in 12 Langzeitpflegeeinrichtungen im Raum Lübeck und Hamburg mit begleitender gesundheitsökonomischer Evaluation und Prozessevaluation erprobt. Über sechs Monate wird die Intervention in sechs LZP eingeführt. Die Kontrollgruppe erhält eine optimierte Regelversorgung. Daten auf der Bewohnerebene werden zu drei Zeitpunkten erhoben (Baseline, t1 nach 3 Monaten, t2 nach 6 Monaten). Die zu erhebenden Informationen beziehen sich unter anderem auf die gesundheitsbezogene Lebensqualität, adverse (unerwünschte) Ereignisse (u.a. Hospitalisierung, Stürze, Druckgeschwüre), personenzentrierte Pflege und Nutzung von Gesundheitsdienstleistungen.

Laufzeit

01.04.2021 – 31.03.2024

Förderung

Bundesministerium für Bildung und Forschung, Förderkennzeichen: 01GY2003A

 

interprof HOME - Entwicklung und Testung eines interprofessionellen personenzentrierten Versorgungskonzeptes für in der Häuslichkeit lebende Personen mit Pflegebedarf

interprof HOME - Entwicklung und Testung eines interprofessionellen personenzentrierten Versorgungskonzeptes für in der Häuslichkeit lebende Personen mit Pflegebedarf

 

Beteiligte Sektion für Forschung und Lehre in der Pflege

  • Prof. Dr. Katrin Balzer
  • Linda Gärtner, MPH
  • Anna-Marie Romanski, B.Sc.

Kooperationspartner

  • Universitätsmedizin Göttingen - Institut für Allgemeinmedizin (Konsortialführung)
    Prof. Dr. Eva Hummers
    Ana Mazur
    Dr. Christiane Müller
  • Universitätsmedizin Göttingen - Institut für Medizinische Statistik
    Prof. Dr. Tim Friede
  • Georg-August-Universität Göttingen - Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät
    Prof. Dr. Indre Maurer
    Dr. Clarissa Weber
  • Universitätsklinikum Hamburg Eppendorf - Institut und Poliklinik für Allgemeinmedizin
    Prof. Dr. Martin Scherer
    Dr. Britta Tetzlaff
  • Universitätsklinikum Hamburg Eppendorf - Institut für Gesundheitsökonomie und Versorgungsforschung
    Prof. Dr. Hans-Helmut König
    Dr. Alexander Konnopka
  • Medizinische Fakultät der Universität zu Köln - Institut für Pflegewissenschaft
    Prof. Dr. Sascha Köpke
  • Kanzlei für Medizinrecht und Gesundheitsrecht - Rechtsanwaltsgesellschaft Dr. Ruppel mbH
    Dr. Dr. Thomas Ruppel

Hintergrund

Vor dem Hintergrund einer häufig komplexen Versorgung von Personen mit Pflegebedarf in der ambulanten häuslichen Pflege ist die Abstimmung zwischen Pflegediensten, Hausärzt*innen, Therapeut*innen und pflegenden An- und Zugehörigen oft unzureichend. Dieses kann die Sicherheit der Personen mit Pflegebedarf negativ beeinflussen und beispielsweise ungeplant die Inanspruchnahme ärztlicher oder rettungsdienstlicher Leistungen erforderlich machen. Aktuell erfolgen ca. 50 % der Krankenhausaufnahmen in dieser Gruppe aufgrund sogenannter „ambulant-sensitiver“ Diagnosen.

Ziele

Ziel dieser Studie ist die Entwicklung eines bedarfsorientierten, interprofessionellen personenzentrierten Versorgungskonzeptes für Personen mit Pflegebedarf in der Häuslichkeit. Dieses Versorgungskonzept soll dazu beitragen, die Häufigkeit vermeidbarer Krankenhausaufnahmen und ungeplanter ärztlicher oder rettungsdienstlicher Leistungen zu reduzieren sowie die Lebensqualität dieser Personengruppe zu stärken.

Methoden

Die explorative Mixed-Methods-Studie besteht aus zwei Teilen.

Teil A: Hier wird basierend auf Fokusgruppen und Einzelinterviews mit beteiligten Akteuren, Best-Practice-Beobachtungen bei ärztlichen und pflegerischen Hausbesuchen sowie Surveys und Expertenworkshops ein interprofessionelles Versorgungkonzept entwickelt. Die Auswertung der einzelnen Arbeitspakete erfolgt inhaltsanalytisch, fallbasiert inhaltsanalytisch und deskriptiv.

Teil B: Das entwickelte Konzept wird in einer explorativen Cluster-randomisierten kontrollierten Studie mit integrierter Machbarkeitsstudie evaluiert. Zielgröße ist unter anderem der Anteil der Personen mit Pflegebedarf mit mindestens einer Krankenhausaufnahme innerhalb eines Jahres. Neben der statistischen Auswertung erfolgen eine qualitative und quantitative Prozessevaluation sowie eine gesundheitsökonomische Auswertung. Die Ergebnisse werden zudem unter gesundheitsrechtlichen Aspekten betrachtet.

Erwartete Ergebnisse

Erste Ergebnisse zum Teil A werden ab September 2022 erwartet.

Projektlaufzeit

01.05.2021 – 31.08.2024

Förderung

Innovationsausschuss beim Gemeinsamen Bundesausschuss (LR-FKZ: 01VSF20005)

 

 

 

 

 

MoMS - Multiple Sklerose und Kinderwunsch – eine Mixed-Methods-Studie zur Entwicklung und Pilotierung einer Entscheidungshilfe und eines Decision Coaching Programms

Beteiligte Sektion für Forschung und Lehre in der Pflege

Prof. Dr. Anne Christin Rahn

Kooperationspartner

Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE)
Prof. Dr. Christoph Heesen, Julia Peper, Lara Stahl

Projektbeschreibung

Hintergrund

Multiple Sklerose (MS) ist eine chronisch entzündliche und degenerative Erkrankung von der weltweit ca. 2.300.000 Menschen betroffenen sind. Insbesondere sind Frauen im gebärfähigen Alter zwischen 20 und 40 Jahren betroffen. Somit stellt das Thema Schwangerschaft bzw. Mutterschaft für Frauen mit MS ein relevantes Thema dar. Allerdings sind Missverständnisse, Fehlinformationen und Unsicherheiten über MS und Schwangerschaft sowohl bei den Frauen als auch bei den Gesundheitsprofessionen verbreitet.

Ziel

Das Ziel der mehrphasige Mixed-Methods Studie „Motherhood choice in MS“ (MoMS) ist es, eine webbasierte Entscheidungshilfe (Decision Support Tools) sowie ein Beratungsprogramm (Decision Coaching Programm) zur Entscheidungsunterstützung für Frauen mit MS bezüglich Mutterschaft zu entwickeln und pilotieren. Beide Interventionen basieren auf einer webbasierten, evidenzbasierten Patienteninformation.

Methoden

Das Projekt wird auf der Grundlage des MRC-Frameworks für die Entwicklung und Evaluation komplexer Interventionen durchgeführt. Ferner werden sowohl qualitative und quantitative Methoden eingesetzt.

Basierend auf systematischen Literaturrecherchen und qualitativen Interviews mit Frauen mit MS und Experten, wurden geeigneter Messinstrumente für die Pilotierung der Interventionen entwickelt und getestet sowie Erkenntnisse über den Informations- und Unterstützungsbedarf der Frauen bezüglich MS und Mutterschaft gewonnen. Nun werden die beiden Interventionen entwickelt. Die Entwicklung der Entscheidungshilfe baut auf diesen Erkenntnissen sowie den Kriterien der International Patient Decision Aid Standards (IPDAS) auf. Das Decision Coaching Programm beruht auf dem Prinzip des interprofessionellen Shared Decision-Making Modell (IP-SDM) und wird durch speziell geschulte MS-Nurses (Decision Coaches) durchgeführt.

Im Anschluss erfolgt eine Machbarkeitstestung der beiden Interventionen. Dabei kommen qualitative und quantitative Methoden zum Einsatz. Die beiden Interventionen werden ausgewählten Frauen mit MS, Ärzten und Ärztinnen und MS-Nurses vorgestellt. Anschließend werden die Studienteilnehmer befragt. Im nächsten Schritt werden das Decision Support Tool und das Decision Coaching Programm in einer randomisierten Pilotstudie mit Frauen mit MS, die eine Mutterschaft erwägen, getestet.

Das Projekt wird zeigen ob die Entscheidungshilfe und das Decision Coaching Programm machbar sind und von Frauen mit MS und Ärzten und Ärztinnen akzeptiert werden. Zudem wird exploriert ob die Programme Frauen in ihrem Entscheidungsprozess bezüglich Mutterschaft unterstützen.

Projektlaufzeit

01.02.2020 – 31.06.2021

Projektförderung

Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)

MoNoPol-Sleep: Multi-modale, nicht-pharmakologische Interventionen bei Schlafproblemen von Pflegeheimbewohner/innen mit Demenz

MoNoPol-Sleep: Multi-modale, nicht-pharmakologische Interventionen bei Schlafproblemen von Pflegeheimbewohner/innen mit Demenz: eine cluster-randomisierte explorative Studie

Beteiligte in der Sektion für Forschung und Lehre in der Pflege

  • Prof. Dr. Sascha Köpke
  • Daniela Eggers
  • Denise Wilfling

Kooperationspartner

  • Medizinische Fakultät der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
    Prof. Dr. Gabriele Meyer
  • Deutsches Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE), Standort Witten
    Prof. Dr. Margareta Halek

Ziel

Reduktion von Schlafstörungen bei Menschen mit Demenz in stationären Pflegeheimen durch die Entwicklung und Pilotierung einer komplexen Intervention.

Hintergrund

Menschen mit Demenz leiden häufig an Schlafproblemen, die eine Reihe von weiteren Problemen zur Folge haben. Der derzeitige Forschungsstand zeigt, dass medikamentöse Maßnahmen nicht als Therapie der ersten Wahl empfohlen werden können. Basierend auf einem eigenen Cochrane Review zu nicht-pharmakologischen Therapien wird deutlich, dass solche Maßnahmen prinzipiell wirksam sein können. Es gibt jedoch derzeit keine „Gold-Standard“-Intervention zur Reduktion von Schlafproblemen bei Menschen mit Demenz. Die vorhandenen, meist komplexen Interventionen sind geprägt durch eine starke Heterogenität sowie unzureichendes Wissen über Möglichkeiten und Herausforderungen bei der Implementierung.

Methoden

Zur Pilotierung der Intervention ist in der Hauptphase des Projektes eine cluster-randomisierte Studie mit einer Dauer von 12 Monaten in 3 Studienzentren geplant. Dazu werden jeweils 12 Pflegeheime der Interventions- und der Kontrollgruppe zugeteilt (jeweils mit etwa 20 Bewohner*innen; n=480). Zusätzlich wird eine umfangreiche Prozessevaluation durchgeführt.

Laufzeit

01.10.2018 – 31.03.2021

Förderung

Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), Förderkennzeichen 01GL1802A-C

PEKo – Prävention von Gewalt in der Pflege in der stationären Langzeitpflege

Partizipative Entwicklung von Konzepten zur Prävention von Gewalt in der Pflege in stationären Langzeitpflegeeinrichtungen

Beteiligte Sektion für Forschung und Lehre in der Pflege

  • Sascha Köpke
  • Anna Dammermann
  • Marco Sander
  • Ramona Wilfling
  • Adele Stojanov

Kooperationspartner

  • Hochschule Fulda (Prof. Dr. Beate Blättner)
  • Martin- Luther- Universität Halle-Wittenberg

Das Gewaltpräventionsprojekt PEKo verfolgt einen partizipativen Ansatz zur Vermeidung von Gewaltereignissen in der stationären Altenpflege im Rahmen des Leitfadens „Prävention in stationären Pflegeeinrichtungen des GKV Spitzenverbandes. Durch das gemeinsame Projekt sollen einrichtungsspezifische Interventionen und Maßnahmen entwickelt werden, um diese Form der Prävention möglichst nachhaltig in einen konzeptionellen Rahmen zu überführen und zu verstetigen.

Studiendauer: 2 Jahre (04/2018 - 03/2020)

Teilnehmer: 40 Einrichtungen der stationären Altenpflege in Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen und Schleswig-Holstein.

Ziel: Das Projektziel soll über eine komplexe Intervention erreicht werden. Die Ausgestaltung der Interventionskomponenten beruht dabei, neben Nutzung wissenschaftlicher Erkenntnisse, auf den Ergebnissen gemeinsamer regelmäßig stattfindender multiprofessioneller Zielführungsworkshops.

Intervention: Im Sinne des partizipativen Ansatzes werden innerhalb der teilnehmenden Einrichtungen Multiplikatoren festgelegt. Zusätzlich werden interprofessionelle und einrichtungsübergreifende „PEKo-Teams“ gebildet. Der Fokus liegt auf einem Austausch zu Gewaltereignissen und Strategien zu deren Vermeidung

Evaluation: Erhebung der Gewaltereignisse zu Beginn, sowie nach 6 und 12 Monaten. Begleitende Prozessevaluation mit qualitativen und quantitativen Methoden („mixed methods“).

Erwartete Ergebnisse: Durch edukative Interventionen sowie partizipativ entwickelte Maßnahmen zur Vermeidung von Gewalt in der Pflege, werden präventive Strukturen geschaffen und die Sensibilität der Pflegenden erhöht. Dies führt zu einer nachhaltigen Senkung von Gewaltereignissen im Umgang von Pflegenden und Pflegebedürftigen.

Förderer: Techniker Krankenkasse

Weitere Informationen:  www.peko-gegen-gewalt.de

Power@MS – Interaktive Webplattform zum EmPOWERment bei Multipler Sklerose

Interaktive Webplattform zum EmPOWERment bei Multipler Sklerose

Beteiligte Sektion für Forschung und Lehre in der Pflege

Prof. Dr. Anne Christin Rahn

Weitere Beteiligte

  • AG C. Heesen mit S.M. Gold, S. Köpke
  • DMSG Bundesverband mit MS-Register
  • BKK, M. Kretzler Berlin
  • Entwicklung der Programme: GAIA, B. Meyer, Hamburg
  • Gesundheitsökonomie: A. Icks, Düsseldorf Statistik
  • T. Friede, Göttingen

Hintergrund

Menschen mit Multipler Sklerose (MS) stehen vielen Herausforderungen gegenüber. Betroffene bedürfen einer intensiven, hochindividuellen, zeitlich adäquaten Beratung und Entscheidungsunterstützung gemeinsam mit dem Arzt, die im Leistungskatalog der Versorgung nicht abgebildet ist. Therapieentscheidungen werden häufig basierend auf Informationsmaterial der pharmazeutischen Industrie in kurzen und der verunsichernden Situation nach der Diagnose nicht entsprechenden Gesprächen getroffen. Betroffene haben aber einen hohen Bedarf an Informationen bzgl. der Erkrankung, insbesondere auch zu Lebensstilmaßnahmen und komplementären Therapien. Um Informationen einzuholen, nutzen MS-Patienten im hohen Maß das Internet. Dabei verstärken unterschiedliche und sich widersprechende Informationen ggf. bestehende Ungewissheiten.

Ziele

Die Entwicklung einer digitalen Plattform, die Menschen mit MS im Umgang mit der Erkrankung unterstützt. Langfristig die Integration digitaler Programme in den Leistungskatalog der GKV.

Methoden

Multiphase-Mixed-Methods-Studie. POWER@MS besteht aus zwei komplementären, klinischen Studien (POWER@MS 1 und 2), die parallel durchgeführt werden.

In POWER@MS 1 nehmen Erstbetroffene an dem Programm „Optimune“ über ein Jahr teil. „Optimune“ bietet den Teilnehmerinnen und Teilnehmern eine umfassende Begleitung in der Orientierung nach der Diagnose MS an. Dazu gehören eine Immuntherapieentscheidung nach dem Konzept der partizipativen Entscheidungsfindung, die Unterstützung bei der Bewältigung der Erkrankung sowie Lebensstilaspekte.

In POWER@MS 2 wird mit einem individualisierten interaktiven Online-Schulungsprogramm ein selbstbestimmtes Schubmanagement gefördert. Das Programm beinhaltet eine Evidenz-basierte Patienteninformation sowie moderierte Chats, durch die Elemente des Peer-Counselings integriert werden. Das Ziel der Intervention ist ein selbstbestimmter und informierter Umgang mit Kortisontherapien.

Förderung

Innovationsfonds

Dauer

7/2018 - 06/2023

Weitere Informationen

https://www.dmsg.de/power@ms

 

SkinCare - Verbesserung der Hautgesundheit und Sicherheit in der Altenpflege: eine Cluster-randomisierte pragmatische Studie mit älteren Pflegeheimbewohnern

SKINCARE – Verbesserung der Hautgesundheit und Sicherheit in der Altenpflege: eine Cluster-randomisierte pragmatische Studie mit älteren Pflegeheimbewohnern

Beteiligte Sektion für Forschung und Lehre in der Pflege

  • Prof. Dr. rer. cur. Katrin Balzer
  • Janna Sill, M.Sc.

Kooperationspartner
Klinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie, Clinical Research Center for Hair and Skin Science, Charité – Universitätsmedizin Berlin

  • Priv.-Doz. Dr. rer. cur. Jan Kottner (Projektleitung)
  • Dr. rer. cur. Elisabeth Hahnel
  • Monira El Genedy, M. Sc.

Projektbeschreibung der Hauptstudie:
https://crc.charite.de/forschung/klinische_forschungseinheit/projekte/

Hintergrund: Ältere und pflegebedürftige Menschen sind von einer Vielzahl von Hautproblemen betroffen, wie Hauttrockenheit und Juckreiz, Dekubitus, Hautabschürfungen und Entzündungen durch Inkontinenz. Haut- und Körperpflege nimmt einen hohen Stellenwert in der täglichen pflegerischen Versorgung von Pflegeheimbewohnern ein. Es gibt zwar spezielle Standards und Leitlinien zur Vorbeugung und Behandlung spezieller Hautprobleme, jedoch gibt es keine allgemein anerkannten Handlungsempfehlungen zur Hautpflege für die institutionelle Langzeitpflege. Dabei haben die genannten Hautprobleme älterer Menschen größtenteils die gleichen Ursachen und können somit auch durch gleiche Hautpflegemaßnahmen vermieden werden. Die Idee dieses Projekts ist es, in stationären Pflegeeinrichtungen einen evidenzbasierten Hautpflegeleitfaden zur Stärkung der Hautgesundheit älterer Menschen und zur Vermeidung häufig vorkommender Hautprobleme einzuführen und zu evaluieren.

Ziel: Übergeordnetes Ziel von SKINCARE ist es, die Auswirkungen des evidenzbasierten Hautpflegeleitfadens auf die Integrität der Haut bei älteren Pflegeheimbewohnerinnen und -bewohnern und bewohnerrelevante Zielgrößen wie z. B. Lebensqualität zu untersuchen. Ein Teilziel ist darüber hinaus die Erfassung möglicher Veränderungen in den pflegerischen Entscheidungs- und Handlungsprozessen rund um die Unterstützung bei der Haut- und Körperpflege (Prozessevaluation).

Methoden: Cluster-randomisierte kontrollierte Studie mit komplexer Intervention und begleitender Prozessevaluation in 20 Berliner Pflegeheimen, wobei in der einen Hälfte der Pflegeeinrichtungen der evidenzbasierte Hautpflegeleitfaden eingeführt wird (Interventionsgruppe), in der anderen Hälfte (Kontrollgruppe) nicht. Zum Ende der Studie soll verglichen werden, ob es zwischen den beiden Studiengruppen Unterschiede in der Hautgesundheit gibt. Die Prozessevaluation, die federführend von der Sektion für Forschung und Lehre in der Pflege an der Universität zu Lübeck geplant und durchgeführt wird, soll übergreifend Aufschluss über die Machbarkeit des Hautpflegeleitfadens sowie über die Einflüsse relevanter Kontextfaktoren (z. B. das Wissen und die Einstellungen der Pflegenden) und mögliche Interaktionen mit intermediären Zielgrößen (z. B. Veränderungen im Entscheiden und Handeln der Pflegenden) geben. Hierfür werden verschiedene qualitative und quantitative Methoden angewandt (nicht-teilnehmende Beobachtungen, Einzelinterviews, Fokusgruppen, standardisierte Befragungen) (Mixed Methods-Design). In einer Pilotstudie (SKINCARE-Pilot) in drei Pflegeheimen in Lübeck werden die entsprechenden Prozessevaluationsmethoden vorab entwickelt und getestet.

Erwartete Ergebnisse:
Es wird eine Verbesserung des Hautzustandes und eine Reduktion der Inzidenz der häufigsten pflegerelevanten Hautprobleme bei älteren pflegebedürftigen Menschen erwartet.

Dauer: 10/2018 bis 9/2021

Förderung: BMBF – Bundesministerium für Bildung und Forschung

 

 

 

STADPLAN – Studie zu Advance Care Planning für ältere pflegebedürftige Menschen zuhause

Advance Care Planning bei pflegebedürftigen und in der eigenen häuslichen Umgebung lebenden älteren Menschen in Deutschland: eine cluster-randomisierte Studie

Beteiligte Sektion für Forschung und Lehre in der Pflege:
Katharina Silies, Sascha Köpke

Weitere Beteiligte:

  • Prof. Dr. Falk Hoffmann, Carl von Ossietzky Universität Oldenburg
  • Prof. Dr. Gabriele Meyer, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
  • Prof. Dr. Juliane Köberlein-Neu, Universität Wuppertal
  • Dr. rer. Nat. Burkhard Haastert, mediStatistica, Neuenrade

Hintergrund: Selbstbestimmte Entscheidungen zu Therapien oder lebensverlängernden Maßnahmen sind von immer größerer Bedeutung im Kontext der heutigen medizinischen Möglichkeiten. In Situationen der Entscheidungsunfähigkeit hilft dabei der schriftlich fixierte Patientenwille. Um diesen berücksichtigen zu können, wurde das Konzept der vorausschauenden Versorgungsplanung (Advance Care Planning – ACP) entwickelt. Ziel ist dabei die informierte Entscheidungsfindung sowie die Verankerung des ACP-Prozesses in das Gesundheitswesen. In den bisher durchgeführten internationalen Studien lag der Fokus vor allem auf Patienten/innen in der Endphase ihres Lebens in Krankenhäusern oder Pflegeheimen. ACP beginnt jedoch schon in früheren Lebensphasen.

Ziel: Entwicklung und Evaluation eines für den deutschen Versorgungskontext der ambulanten Pflege adaptierten ACP-Programms.

Methoden: Im Rahmen des 3-jährigen Projekts, wird eine cluster-randomisierte kontrollierte Studie mit einer Dauer von 12 Monaten in drei Studienzentren durchgeführt. Dabei werden jeweils 16 Pflegedienste die Interventions- und Kontrollgruppe bilden (jeweils mit 30 Teilnehmer/innen; insgesamt ca. 960 Teilnehmer/innen). Primärer Endpunkt ist die Aktivierung der Patienten/innen im Hinblick auf ihre Versorgungsplanung. Weitere Endpunkte sind der Anteil der Teilnehmer/innen mit Vorausverfügungen, Krankenhauseinweisungen, Lebensqualität, psychischer Belastung. Zusätzlich wird im Verlauf der Studie eine umfangreiche Evaluation der Prozesse sowie der gesundheitsökonomischen Aspekte durchgeführt.

Laufzeit: 1.8.2017 – 31.7.2020

Förderung: Bundesministerium für Bildung und Forschung

Transform-Pflege-C-19: Transformationen und Innovationen in der ambulanten und stationären Versorgung pflegebedürftiger Menschen infolge der Covid-19-Pandemie: eine Mixed Methods-Studie

Beteiligte Sektion für Forschung und Lehre in der Pflege

  • Prof. Dr. Katrin Balzer
  • Daniela Eggers, M.Sc.
  • Adrienne Henkel, M.Sc.

Hintergrund

Die Maßnahmen zur Vermeidung und Eindämmung von SARS-CoV-2-Infektionen in Einrichtungen der stationären Langzeitpflege gehen mit beträchtlichen Einschränkungen der Teilhabe-Möglichkeiten und der Lebensqualität von Bewohnerinnen und Bewohnern von Pflegeheimen einher. Mit dem rasch steigenden Anteil von Bewohnerinnen und Bewohnern, die die vollständige Impfdosis zum Schutz vor SARS-CoV-2-Infektionen und COVID-19-Infektionen erhalten haben, werden Anpassungen in den einrichtungsinternen Infektionsschutzmaßnahmen nötig und möglich.

Ziel

Evaluation der Einführung eines an die Immunisierung der Bewohnerinnen und Bewohner und ihrer Kontaktpersonen angepasstes Infektionsschutzkonzeptes in ausgewählten Pflegeheimen in Lübeck und Umgebung. Untersucht werden die Umsetzbarkeit des Konzeptes und die Auswirkungen auf das Risiko laborbestätigter SARS-CoV-2-Infektionen, die psychosoziale Gesundheit und Teilhabe der Bewohnerinnen und Bewohnern und die Arbeitsbelastung der Mitarbeitenden.

Methoden

In einer prospektiven Beobachtungsstudie mit Pflegeheimen der Region Lübeck, in denen das angepasste Infektionsschutzkonzept umgesetzt oder nicht umgesetzt wird, werden über eine Zeitdauer von 12 Wochen an vier Zeitpunkten (t0 = Studienbeginn, t1 = 2 Wochen nach t0, t2 = 6 Wochen nach t0 und t3 = 12 Wochen nach t0) standardisierte Daten von den Bewohnerinnen und Bewohnern, Mitarbeitenden und Leitungspersonen zu folgenden Zielgrößen erhoben: laborbestätigte SARS-CoV-2-Infektionen (PCR-Testergebnisse aus Routinediagnostik in der Untersuchungspopulation), psychosoziale Gesundheit (Bewohnerinnen und Bewohner, Mitarbeitende), soziale Teilhabe (z. B. Teilnahme an Gruppenaktivitäten und Kontakte zu Angehörigen), arbeitsbezogene psychische Gesundheit (Maslach Burnout Inventory), Umsetzung von Infektionsschutzmaßnahmen und Pflege- und Betreuungsangeboten sowie Arbeitsaufwand (Mitarbeitende, Leitungspersonen). Die Datenerhebung erfolgt mittels schriftlicher (Mitarbeitende, Leitende) oder mündlicher (Bewohnerinnen und Bewohner) Befragung. Zusätzlich erfolgt ein wöchentliches Monitoring durch telefonische standardisierte Befragung der Leitenden nach besonderen Vorkommnissen. Die Datenanalyse erfolgt mittels explorativer statistischer Vergleiche (generalisierte gemischte Regressionsmodelle) der Daten aus Pflegeheimen mit versus ohne Einführung des angepassten Infektionsschutzkonzeptes.

Erwartete Ergebnisse

Ergebnisse werden zu Ende September vorliegen. Es wird davon ausgegangen, dass der angepasste Maßnahmenplan zu keinen unkontrollierten Corona-Ausbrüchen in den teilnehmenden Einrichtungen führt.

Dauer

04/2020 bis 12/2021

Förderung

Research Initiative Land Schleswig-Holstein