Das Kompetenzzentrum Lübeck für Interdisziplinäre und Molekulare Allergologie Lübeck (KLIMA) als Comprehensive Allergy Center der DGAKI wurde als Verbund allergologisch tätiger Kliniker und Wissenschaftler am UKSH, an der Universität zu Lübeck und dem Forschungszentrum Borstel, Leibniz Lungenzentrum (FZB), 2025 gegründet.
Die Zielsetzung des Zentrums ist eine verbesserte interdisziplinäre klinische und wissenschaftliche Zusammenarbeit der beteiligten Kliniken, Sektionen und Institute auf dem Campus Lübeck in den Bereichen allergologische Krankenversorgung, Forschung sowie Aus-, Fort- und Weiterbildung.
Die vorhandene Vernetzung von experimenteller und klinischer Forschung, Krankenversorgung und Lehre an den Standorten Lübeck und Borstel, die bereits sehr erfolgreich eingeworbenen Einzel- und Verbundprojekte (DFG, BMBF) zu allergologischen Themen sowie die etablierten Allergiesymposien (am Forschungszentrum Borstel im Frühjahr in Borstel und durch die Klinik für Dermatologie, Allergologie und Venerologie im Herbst in Lübeck) sowie Vorlesungen als Teil der curricularen Lehre stellen schon jetzt ein Alleinstellungsmerkmal des Zentrums dar.
Das Zentrum wird vor dem Hintergrund ins Leben gerufen, dass sich Allergien in den letzten Dekaden zu einer Volkskrankheit in Europa entwickelt haben.
Allergien manifestieren sich in jedem Lebensalter und beginnen dabei häufig schon im Kindesalter. Allergien sind Multiorganerkrankungen und betreffen die Haut (atopisches Ekzem, Urtikaria, allergisches Kontaktekzem), die Atemwege (allergische Rhinokonjunktivitis, allergisches Asthma bronchiale, allergische Alveolitis), den Gastrointestinaltrakt (Nahrungsmittelallergien bzw. -unverträglichkeiten) und im Falle eines anaphylaktischen Schocks auch das Herz-Kreislauf-System.
Die Patientinnen und Patienten sind häufig in ihrer Lebensqualität und in ihrem Alltag aber auch in ihrer schulischen und beruflichen Leistungsfähigkeit deutlich beeinträchtigt.
Allergische Erkrankungen können chronifizieren und auch zum Tode führen. Allergien sind individuell, was eine besondere Herausforderung darstellt. Eine moderne Therapie allergischer Erkrankungen muss daher Pathogenese, Präventions- und Therapiekonzepte für den jeweiligen Patienten umfassen (patient-tailored medicine), die nur in enger Zusammenarbeit eines multiprofessionellen Teams geleistet werden kann. Gleichzeitig wird angestrebt, dass neue wissenschaftliche Erkenntnisse rasch in die Diagnostik und Therapie dieser Patienten einfließen können (Translationale Forschung im Bereich Precision Medicine).
Die Mitglieder sind
Klinik für Hals-, Nasen-, Ohrenheilkunde, Kopf- und Halschirurgie; Phoniatrie und Pädaudiologie
Sektion Pädiatrische Pneumologie und Allergologie der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin
Wir freuen uns auf Ihren Besuch

Prof. Dr. Uta Jappe
Sprecherin

Priv.-Doz. Dr. med. habil. Andreas Recke
Stellvertretender Sprecher
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