Praktisches Jahr
Das Praktische Jahr in der Kinder- und Jugendmedizin an einem Haus der Maximalversorgung an der Universität zu Lübeck bietet die Möglichkeit, das Fach in seiner gesamten Breite kennenzulernen. Studierende erhalten einen umfassenden Einblick in die Versorgung von Neugeborenen, Kindern und Jugendlichen mit akuten und chronischen Erkrankungen ebenso wie in psychosomatische und kinder- und jugendpsychiatrische Fragestellungen.
Das medizinische Spektrum reicht von der Betreuung Früh- und Neugeborener über die Behandlung onkologischer Erkrankungen bis hin zur langfristigen Versorgung von Kindern und Jugendlichen mit chronischen Krankheitsbildern wie Mukoviszidose, Diabetes mellitus, rheumatologischen Erkrankungen oder Epilepsien. Auch die Arbeit mit Jugendlichen, etwa bei Essstörungen oder psychosozialen Belastungen, ist fester Bestandteil der Ausbildung.
Die Klinik verfügt über mehrere Stationen, eine interdisziplinäre Notfallambulanz in enger Zusammenarbeit mit der Kinderchirurgie sowie einen großen ambulanten Bereich mit zahlreichen spezialisierten Sprechstunden. Dadurch erhalten PJ-Studierende vielfältige Einblicke in stationäre, ambulante und interdisziplinäre Versorgungsstrukturen.
Neben der praktischen Mitarbeit legen wir großen Wert auf die strukturierte Aus- und Weiterbildung von Studierenden und Berufsanfängerinnen und -anfängern. Regelmäßige Lehrangebote, eine enge Betreuung im klinischen Alltag und ein kollegiales Arbeitsumfeld schaffen optimale Voraussetzungen für eine fundierte Vorbereitung auf das Staatsexamen.
Ein Praktisches Jahr an der Universitätskinderklinik Lübeck bietet damit ideale Bedingungen, um fachliche Kompetenzen zu vertiefen, klinische Erfahrung zu sammeln und sich gezielt auf den weiteren beruflichen Weg in der Kinder- und Jugendmedizin oder Kinder- und Jugendpsychiatrie vorzubereiten.
Famulatur
Die Klinik für Kinder- und Jugendmedizin bietet Studierenden unter bestimmten Voraussetzungen die Möglichkeit, eine Famulatur zu absolvieren. Voraussetzung ist, dass bereits mindestens eine Famulatur erfolgreich absolviert wurde und die Vorlesung Pädiatrie sowie das Blockpraktikum Pädiatrie besucht wurden.
Die Famulatur dient der Vertiefung bereits erworbener Kenntnisse und ermöglicht eine aktive Mitarbeit im klinischen Alltag. Studierende erhalten Einblicke in unterschiedliche Bereiche der Kinder- und Jugendmedizin und werden in die stationäre und ambulante Versorgung eingebunden.
Die Mindestdauer einer Famulatur beträgt drei Wochen.