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Gefäße der inneren Organe und Nierenarterien

Erkrankungen der Gefäße innerer Organe sind vergleichsweise selten, können jedoch schwerwiegende Folgen haben. Sie betreffen beispielsweise die Nierenarterien oder die Arterien, die Magen, Darm, Leber und Milz mit Blut versorgen. Als universitäres Gefäßzentrum bieten wir die spezialisierte Diagnostik und Behandlung akuter und chronischer Erkrankungen dieser Gefäße.

Dazu gehören insbesondere:

  • Verengungen der Nierenarterien (Nierenarterienstenosen)

  • akute und chronische Durchblutungsstörungen des Darms (Mesenterialischämie)

  • Verengungen und Verschlüsse der Viszeralarterien

  • Aneurysmen der Nieren- und Viszeralarterien

  • Dissektionen und andere komplexe Gefäßerkrankungen der Organarterien

Abhängig von Erkrankung und individueller Situation stehen konservative, interventionelle und operative Behandlungsmöglichkeiten zur Verfügung:

  • medikamentöse Behandlung und strukturierte Verlaufskontrollen

  • Ballonangioplastie und Stentimplantation

  • kathetergestützte Wiedereröffnung verschlossener Gefäße

  • interventioneller Verschluss (Embolisation) krankhaft veränderter Gefäße oder Aneurysmen

  • endovaskuläre Behandlung komplexer Gefäßveränderungen

  • offene gefäßchirurgische Rekonstruktionen und Bypassverfahren

  • Kombination interventioneller und operativer Verfahren

Gerade bei Erkrankungen der Nieren- und Viszeralarterien ist eine sorgfältige Indikationsstellung entscheidend. Nicht jede Gefäßverengung muss behandelt werden. Angiologie, Gefäßchirurgie und interventionelle Radiologie beurteilen ggf. unter Einbeziehung weiterer Fachdisziplinen gemeinsam, welche Strategie individuell sinnvoll ist.

Bei akuten Durchblutungsstörungen – insbesondere einer akuten Mesenterialischämie – stehen am universitären Maximalversorger die Möglichkeiten zur raschen interdisziplinären Diagnostik und Therapie zur Verfügung.