Arbeitsgruppe Experimentelle Hämatologie

Ein Schwerpunkt unserer Abteilung besteht in der Behandlung von Patienten mit Non-Hodgkin-Lymphomen. Der Fortschritt in der Behandlung maligner Lymphome beruht u.a. auf der Entschlüsselung molekularer und immunologischer Entstehungsmechanismen. Ein Schwerpunkt der Arbeitsgruppe ist die Etablierung molekularer Methoden für die Erfassung zirkulierender residueller Zellen zur Prognoseeinschätzung von Lymphomen. Die Entwicklungen konzentrieren sich aktuell auf neue hochsensitive Methoden zur Analyse sogenannter „Liquid biopsies“ als Marker minimaler Resterkrankung und zur Früherkennung eines Rezidivs. Dazu werden neue Verfahren entwickelt die neben der quantitativen Erfassung residueller Lymphomzellen auch eine Genotypisierung erlauben um molekulare  Mechanismen zu identifiziernem, die zur Entstehung, Progression und Therapieresistenz von Lymphomen beitragen. Neue diagnostische Verfahren werden im Kontext nationaler und internationaler Forschungsnetzwerke entwickelt, wozu schwerpunktmäßig die „European Scientific foundation for Laboratory Hemato Oncology (ESLHO)“ mit ihren Arbeitsgruppen „EuroClonality“, EuroClonality NGS und „EuroMRD-Netzwerk“  gehört.

Die Arbeitsgruppe ist im Hämatologielabor Kiel angesiedelt und ist Referenzlabor für die MRD Diagnostik und Biobanking verschiedener nationaler und internationaler Lymphomstudien.

Kontakt

Prof. Dr. med. Christiane Pott

Klinik für Innere Medizin II mit den Schwerpunkten Hämatologie und Onkologie
Stellvertretende Direktorin, Leiterin des Schwerpunktes Lymphome
Tel.: 0431 500-22516Fax: 22508