Die Versorgung von PatientInnen nach innerklinischem Herz-Kreislauf-Stillstand in Deutschland weist anhand der Daten im Deutschen Reanimationsregister trotz leitliniengerechter Behandlung und etablierter Qualitätsstandards zum Teil noch deutlich geringere Ergebnisse auf als in anderen Ländern. Dem soll in einem strukturierten Prozess mit der innerklinischen Resuscitation Academy Deutschland (iRAD) auf Basis der im November 2023 veröffentlichten Ten Steps Toward Improving In-Hospital Cardiac Arrest Quality of Care and Outcomes begegnet werden.
Ziele der iRAD sind die systematische und nachhaltige Verbesserung der Ergebnisqualität und des Überlebens nach einem innerklinischen Herz- Kreislauf-Stillstand, das Erreichen von Exzellenz in der Reanimationsversorgung im gesamten System und die weitere Optimierung der Versorgung von PatientInnen mit innerklinischem Herz-Kreislauf-Stillstand.
Alle zwei Jahre können sich Kliniken zur Teilnahme an der iRAD über 24 Monate anmelden.
In diesem Zeitraum erfolgen vier aufeinander aufbauende Leadership-Workshops über jeweils 2,5 Tage für rund 3-5 Personen pro Klinik, außerdem zwei Science-Nights zum wissenschaftlichen Austausch mit Möglichkeiten der nationalen und internationalen Vernetzung sowie zusätzlich zwei online- bzw. hybride Veranstaltungen.
Mehrwert der iRAD-Teilnahme:
Kontinuierliche Betreuung der teilnehmenden Kliniken bei ihrer individuellen Prozessoptimierung und Unterstützung mit Projekt- und Qualitätsmanagement- Tools zur regelmäßigen Identifizierung von Verbesserungspotenzialen.
Austausch der teilnehmenden Kliniken untereinander und mit internationalen ExpertInnen.
Einmalige Vernetzungsmöglichkeit durch effektives Lernen von und mit den Besten auf Augenhöhe nach wissenschaftlichen Kriterien und mit erprobten Instrumenten.
Verantwortliche Führungskräfte und die PatientInnenversorgung profitieren durch die Verbesserung der Ergebnisqualität und Strukturelemente für ihr Klinikum.





