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Symbolischer Abriss der alten HNO am Campus Kiel

Dienstag, 13. Dezember 2022

Am heutigen Dienstag, 13. Dezember 2022, begann mit einem symbolischen Abriss der alten Klinik für Hals-, Nasen-, Ohrenheilkunde die Entstehung eines neuen interdisziplinären Kopfzentrums am UKSH, Campus Kiel. Prof. Dr. Dr. h.c. Jens Scholz, CEO des UKSH, löste mit einem Bagger erste Betonteile aus dem Gebäude.

Die folgenden Abrissarbeiten starten Anfang 2023, voraussichtlicher Baubeginn ist 2024, die Fertigstellung ist für 2028 geplant. „Unser Ziel ist die Errichtung eines kompakten Neubaus, der die Disziplinen Augen-, HNO- und Zahn-Mund-Kieferheilkunde in einem Kopfzentrum vereint“, sagt Prof. Dr. Dr. h.c. Scholz. „Von diesem interdisziplinären Ansatz werden unsere Patientinnen und Patienten profitieren.“ Die kurzen Wege zwischen den drei Kliniken schaffen Synergien bei der interdisziplinären Behandlung von Patientinnen und Patienten. Im gemeinsamen OP-Bereich mit den gemeinsamen Aufnahme- und Aufwachzonen werden verschiedene hochtechnisierte Laser- und Navigationssysteme sowie z. T. Operationsroboter eingesetzt, die die Behandlung der Patienten auf höchstem Niveau ermöglichen. Der Grundriss des Neubaus ermöglicht darüber hinaus eine gemeinsame Nutzung der zahnmedizinischen Röntgenabteilung.

Eine ursprünglich geplante Sanierung des Gebäudes konnte aufgrund der fehlenden Tragfähigkeit des Fundaments nicht realisiert werden. Nach Prüfung durch die Denkmalschutzbehörde und in enger Abstimmung mit der Stadt Kiel wurden die Pläne für den Neubau erarbeitet. Die Kosten liegen bei rund 103 Millionen Euro. In dem neuen Gebäudekomplex werden einige der bestehenden Elemente, wie eine große Bleiglasscheibe, wieder eingebaut. Ebenso wird die bisherige Struktur erhalten – nur moderner. Zu dem HNO-Altbau gehört auch ein ebenfalls denkmalgeschützter Gartenpavillon. Sowohl das Bauamt als auch die Denkmalschutzbehörde haben auch dem Versetzen des historischen Pavillons zugestimmt. So entsteht Raum für eine Bruttogeschossfläche von 18. 500 Quadratmetern für die drei Kliniken.

Pressebilder

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Prof. Dr. Dr. h.c. Jens Scholz löst die ersten Betonteile aus der alten HNO. Voraussichtliche Fertigstellung des Neubaus mit einer Bruttogesamtfläche von 18.500 Quadratmetern ist 2027. 

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Gemeinsam mit Winfried Weiss (l.), Projektleitung/Technische Leitung ARGE UKSH (ZECH Hochbau AG / VAMED Deutschland Holding GmbH) und Till Ebinger, Geschäftsführer IP UKSH GmbH, gab Prof. Dr. Dr. h.c. Jens Scholz den Startschuss für die Entstehung eines neuen interdisziplinären Kopfzentrums am UKSH, Campus Kiel.

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