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UKSH zählt erneut zu Deutschlands digitalen Spitzenreitern

Montag, 20. Februar 2023

Das Universitätsklinikum Schleswig-Holstein (UKSH) nimmt eine Spitzenposition in der Digitalisierung ein: Mit seinen Standorten Kiel und Lübeck zählt das UKSH in der aktuellen Unternehmensstudie „Digital Champions 2023“ zu den am besten digitalisierten Unternehmen Deutschlands. 

Als Grundlage für die aktuellen Studie des Instituts für Management- und Wirtschaftsforschung (IMWF) mit Unterstützung des Hamburgischen WeltWirtschaftsinstituts (HWWI) dienten nach Angaben der Herausgeber Daten von bundesweit über 12.000 Unternehmen. Im Auftrag von Focus Money und Deutschland Test wurden dafür die Bereiche Digitalisierung, Technologie und Innovation umfassend analysiert. Mittels Auswertung von mehreren 100 Millionen Online-Quellen und eines umfangreichen Fragebogens wurden diese in Bezug auf ihre Digitalisierungs-Umsetzungen bewertet. Rund 1.300 Unternehmen aus der Grundgesamtheit schnitten dabei gut bis sehr gut ab.

Das UKSH punktet insbesondere im Bereich Digitalisierung und zählt in der Kategorie „Öffentliche Krankenhäuser“ zu den vier Besten. „Das UKSH verfolgt seit Jahren eine konsequente Digitalisierungsstrategie, bei der der Bauliche Masterplan als Fundament für digitale Innovationen dient. Wir haben die Pandemie genutzt, um in diesem Bereich weiter zu lernen und Innovationen voranzutreiben. Denn auch bei zentralen Zukunftsfragen wie dem Fachkräftemangel und der notwendigen Reform des deutschen Gesundheitssystems sind digitale Lösungen ein Schlüssel zum Erfolg“, sagt Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Jens Scholz, Vorstandsvorsitzender (CEO) des UKSH. 

Die Digitalisierungsstrategie des UKSH umfasst nahezu alle Bereiche. Als erstes Klinikum in Deutschland hat das UKSH Anfang 2022 „5G-Standalone“ – also vollwertige 5G-Mobilfunk-Technik in Betrieb genommen. Damit werden medizinische Daten im UKSH ab sofort genauso schnell übertragen, wie das menschliche Nervensystem reagieren kann. Die neue Technik ermöglicht eine Revolution in der Krankenversorgung: „OP-Geräte könnten ferngesteuert werden, intelligente Computertomografen nicht nur scannen, sondern Diagnosen stellen und Diktiersysteme ärztliche Befunde in Echtzeit transkribieren“, erklärt Rudolf Dück, CIO des UKSH und Geschäftsführer des IT-Dienstleisters UKSH ITSG GmbH. „Mit unserer UKSH-internen Ideenschmiede ADRENALIN@UKSH haben wir im Rahmen unseres systematischen Innovationsmanagements einen Ideenwettbewerb ins Leben gerufen, um diese Entwicklungen voranzutreiben.“

An vielen Stellen lassen sich digitale Innovationen im UKSH bereits jetzt beobachten, beispielsweise im Krankenzimmer: Über einen LCD-Bildschirm am Bett haben Patientinnen und Patienten Zugriff auf TV, Internet und Video-on-Demand-Dienste. Darüber können sie behandlungsbezogene Fragebögen oder ein Schmerztagebuch ausfüllen, Behandlungstermine einsehen und an anonymen Zufriedenheitsumfragen teilnehmen. Fachkräfte werden durch Automatisierung, KI-Unterstützung und mobile Szenarien unterstützt. Ein wichtiges Ziel ist die Entlastung der Mitarbeitenden von Routinetätigkeiten, damit für Fachkräfte sowie Spezialistinnen und Spezialisten mehr Zeit für Patientinnen und Patienten frei wird. So unterstützen die sogenannten Bedside-Terminals die Mitarbeitenden bei der mobilen Visite, um Befunde aufzurufen und die Behandlung mit den Patientinnen und Patienten abzusprechen. 

In der Klinikapotheke garantiert das „Unit-Dose-System“, dass alle Arzneimittel automatisiert patientenindividuell zusammengestellt, verpackt und direkt an die Stationen geliefert werden. In der Aufbereitungseinheit für Medizinprodukte setzt das UKSH auf die voll automatisierte Lagerhaltung in der Sterilisation – weltweit ein Novum, das es sonst nur in Dänemark gibt. Daneben entwickelt das UKSH kontinuierlich Apps und bietet Videosprechstunden an, um Patientinnen und Patienten den Zugang zur telemedizinischen Behandlung auch von Zuhause aus zu ermöglichen. Mit dem Portal „Mein UKSH“ hat das UKSH bereits vor einigen Jahren eine Schnittstelle geschaffen, so dass auch die Terminbuchung von unterwegs möglich ist.

Verantwortlich für diese Presseinformation:

Oliver Grieve, Pressesprecher des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein,
Mobil: 0173 4055 000, E-Mail: oliver.grieve@uksh.de

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