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Prof. Röcken wird Sprecher der Arbeitsgemeinschaft Onkologischer Pathologen

Donnerstag, 01. März 2012

Prof. Dr. Christoph Röcken, Direktor des Instituts für Pathologie am Universitätsklinikum Schleswig-Holstein (UKSH), Campus Kiel, ist zum Sprecher der Arbeitsgemeinschaft Onkologischer Pathologen (AOP) bei der Deutschen Krebsgesellschaft (DKG) gewählt worden. Zu den Aufgaben der Arbeitsgemeinschaft zählen unter anderem die fachliche Beratung der Organe und Arbeitsgemeinschaften der DKG in Belangen der Pathologie, die Förderung der Wissenschaft auf dem Gebiet der Onkologischen Pathologie und die Förderung der klinischen Forschung durch Teilnahme an klinischen Studien sowie die Förderung der Entwicklung von Leitlinien.

„Der methodische Fortschritt und die molekulare Forschung in der Pathologie haben in den letzten Jahren einen enormen Wissens- und Kompetenzzuwachs erfahren“, sagt Prof. Röcken. Hieraus resultiere eine wachsende Bedeutung des Pathologen insbesondere im onkologischen Behandlungsablauf. In der öffentlichen Wahrnehmung sei die Rolle des „Arztes für Pathologie“ weitgehend unbekannt. Im modernen interdisziplinären Konzept der Krebsbehandlung seien Pathologen jedoch längst unverzichtbare Experten, die mit der Beurteilung des Tumorstadiums bereits seit Jahrzehnten Therapieentscheidungen beeinflussten. „Bei der Behandlung und Prognoseabschätzung unserer Patienten, insbesondere aber auch der Bewertung und Sicherung der Behandlungsqualität wird der Pathologie zukünftig ein weiteres Gewicht zukommen“ sagt Prof. Röcken.

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