Campus Kiel - Luftbild

Förderstiftung des UKSH mit zwei neuen Kuratoren weiter auf Wachstumskurs

Donnerstag, 28. November 2019

Stadtwerke Kiel AG und Ehepaar Dreyer aus Lübeck als neue Kuratoren in der starken Kuratorengemeinschaft aufgenommen

Die Förderstiftung des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein (UKSH) ist in ihrem sechsten Stiftungsjahr weiter auf Wachstumskurs: Mit zwei neuen Kuratoren wächst die Kuratoriumsgemeinschaft auf 53 Mitglieder. Die Stadtwerke Kiel AG und das Ehepaar Dreyer aus Lübeck wurden auf der 12. Kuratoriumssitzung im Druckzentrum der Kieler Nachrichten (KN) von Ministerpräsident Daniel Günther und dem Stiftungskuratorium als neue Mitglieder herzlich aufgenommen.

"Gemeinsam setzen sich alle Kuratoren der Förderstiftung des UKSH in vorbildlichem Maße für die Universitätsmedizin der Zukunft ein und leisten mit ihrem Engagement einen wichtigen Beitrag für die Spitzenmedizin in Schleswig-Holstein, die sich am Wohl der Patienten, ihrer Angehörigen und der Mitarbeiter orientiert", sagte Ministerpräsident Daniel Günther und dankte insbesondere Frank Meier, Vorstands-vorsitzender der Stadtwerke Kiel AG, und dem Ehepaar Sandra und Thomas Dreyer aus Lübeck für ihr neues Engagement.

"Die Stadtwerke Kiel sind in der Region verwurzelt. So wie das UKSH. Gemeinsam engagieren wir uns für die Menschen hier vor Ort. Mit der Mitgliedschaft in der Kuratorengemeinschaft erweitern wir nun unser soziales Engagement", teilte Frank Meier, Vorstandsvorsitzender der Stadtwerke Kiel, im Rahmen der Sitzung mit.

Sandra und Thomas Dreyer sagten: "Jeder, der einmal erlebt hat, wie wichtig es in Notsituationen ist, auf eine spitzenmedizinische Versorgung vertrauen zu können, weiß um den Wert eines starken UKSH. Mit unserem Engagement wollen wir dazu beitragen, dass die Expertinnen und Experten des Universitätsklinikums optimale Bedingungen haben, um sich voll und ganz auf ihren schwierigen Job konzentrieren zu können: nämlich Tag und Nacht für das Leben und die Gesundheit der Patienten zu kämpfen."

"Mit seinem Engagement unterstützt das Kuratorium das UKSH dabei, an vorderster Front der medizinischen Erkenntnisse und modernen Patientenversorgung zu wirken, und bringt dabei zugleich allerhöchste persönliche Wertschätzung für alle ärztlichen und pflegerischen Beteiligten zum Ausdruck", betonte Dr. Fritz Süverkrüp, Mitglied des Kuratoriums und Ehrenpräsident der IHK zu Kiel.

"Diese große Wertschätzung für das UKSH und für die Arbeit unserer mehr als 14.000 Mitarbeiter wird durch das wertvolle Engagement der Kuratoren in besonderem Maße zum Ausdruck gebracht. Als Kuratoren übernehmen sie jedes Jahr gesellschaftliche Verantwortung für 500.000 Patienten, die der universitären Gesundheitsversorgung in Schleswig-Holstein dringend bedürfen", bedankte sich Prof. Dr. Jens Scholz, Vorstandsvorsitzender des UKSH.

Kurator Christian Heinrich freute sich, mit dem KN-Druckzentrum Gastgeber der 12. Kuratoriumssitzung zu sein: "Die Kuratoriumssitzungen sind immer sehr informativ und abwechslungsreich. Es gibt spannende Einblicke in die Arbeit des UKSH und der Förderstiftung des UKSH. Besonders attraktiv finde ich, dass wir wie heute auch live von den UKSH-Experten den Stand bereits geförderter Projekte erfahren. Zudem ist dieser Gutes tun!-Kreis ein starkes und sympathisches Netzwerk in unserem Norden."

Universitätsmedizin wird erlebbar

Was die Projekte der Förderstiftung des UKSH konkret bewirken, verdeutlichten am Abend beispielhaft vier Beiträge: Durch den Einsatz eines neuartigen Strahlentherapie-Simulator-Systems an der UKSH Akademie werden campusübergreifend die Ausbildungsqualität und die Qualifizierung medizinischer Fachkräfte im Bereich der Strahlentherapie deutlich verbessert. Das sogenannte VERT-System (Virtual Environment of Radiotherapy) bildet den klinischen Ablauf in der Radioonkologie realistisch ab - eine ideale Unterstützung für Praxis und Theorie. Damit wurde an der UKSH-Akademie ein Fort- und Ausbildungszentrum für MTRA-Nachwuchskräfte, Ärzte, Physiker und Studenten etabliert. Bisher gibt es bundesweit nur fünf dieser Systeme. Das Projekt konnte mit Unterstützung der Damp-Stiftung realisiert werden.

Oberarzt Dr. David Hartge stellte das neue Eltern-Kind-Zentrum und den Einsatz der geförderten Gebärwanne am Campus Lübeck vor. Prof. Dr. Jörg Wiltfang erläuterte gemeinsam mit Dr. Hendrick Naujokat und Oberarzt Dr. Henning Wieker, wie in der Kieferprothetik dank neuester, mittels CAD/CAM hergestellter Implantate die Rekonstruktion von Gesichtsschädelpartien möglich ist.

Ein Film zeigte den realen Einsatz der beiden Zora-Roboter, die 2017 am UKSH als Deutschlandpremiere medial für viel Aufmerksamkeit sorgten. Die zwei humanoiden Roboter helfen Patienten in den UKSH-Kinderkliniken in Kiel sowie Lübeck unter anderem mit therapeutischen Bewegungsübungen und unterstützen die Mitarbeiter der Ergo- und Physiotherapie in ihrer täglichen Arbeit.

Die Kuratoren, die den Vorstand und das Kuratorium der Förderstiftung bilden, entscheiden selbst über die Vergabe der Förderungen. Die Antragssteller der Kliniken, Institute und Fachbereiche des UKSH reichen ihre medizinischen Vorhaben ein und präsentieren diese zum Teil in Kurzvorträgen. Sind medizinische Vorhaben realisiert, wird die Kuratorengemeinschaft eingeladen, sich vom Projektfortschritt selbst zu überzeugen. Das Netzwerk der Kuratoren kommt in mindestens zwei bis vier Veranstaltungen pro Jahr zusammen und erhält so besondere Einblicke in die Universitätsmedizin am UKSH. "Die unmittelbare Erlebbarkeit der Universitätsmedizin für die Kuratoren und der direkte Austausch mit unseren UKSH-Experten sind ein wichtiger Baustein in der Konzeption der Förderstiftung", erläuterte Pit Horst, Geschäftsführer der Förderstiftung des UKSH.

Gemeinsam schon viel Gutes erreicht

Dank der starken Gemeinschaft von jetzt aktuell 53 Kuratorinnen und Kuratoren, mit einem jährlichen Engagement von jeweils mindestens 10.000 Euro, konnte die Förderstiftung des UKSH seit ihrer Gründung im Mai 2013 bis 2019 bereits 57 Medizinvorhaben mit mehr als 1,45 Mio. Euro am UKSH unterstützen. Zudem ist das Stiftungsvermögen auf mehr als 1,49 Mio. Euro angewachsen. Unternehmen und Privatpersonen bilden diese starke Unterstützergemeinschaft. Durch das treue Engagement jeder Kuratorin und jedes Kurators, weiteren Zuwendungen und aus den Erträgen des Stiftungsvermögens werden die Infrastruktur und Versorgung für Patienten, Angehörige und Mitarbeiter am UKSH nachhaltig verbessert und innovative medizinische Zukunftsprojekte gefördert.

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l. n. r.: Pit Horst, Frank Meier, Thomas Dreyer, Ministerpräsident Daniel Günther, Prof. Dr. Jens Scholz, Christian T. Heinrich, Alexander Eck und Dr. Fritz Süverkrüp.

Die Förderstiftung des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein (UKSH) ist in ihrem sechsten Stiftungsjahr weiter auf Wachstumskurs

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UKSH_Foerderstiftung_12_Kuratoriumssitzung_2019.11.27_01470_bea

l. n. r.: Alexander Eck, Dr. Fritz Süverkrüp, Christian T. Heinrich, Ministerpräsident Daniel Günther, Prof. Dr. Jens Scholz, Thomas Dreyer und Frank Meier.
Mit zwei neuen Kuratoren wächst die Kuratoriumsgemeinschaft auf 53 Mitglieder. Die Stadtwerke Kiel AG und das Ehepaar Dreyer aus Lübeck wurden auf der 12. Kuratoriumssitzung im Druckzentrum der Kieler Nachrichten (KN) von Ministerpräsident Daniel Günther und dem Stiftungskuratorium als neue Mitglieder herzlich aufgenommen

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Gemeinsam schon viel Gutes erreicht!

Dank der starken Gemeinschaft von jetzt aktuell 53 Kuratorinnen und Kuratoren, mit einem jährlichen Engagement von jeweils mindestens 10.000 Euro, konnte die Förderstiftung des UKSH seit ihrer Gründung im Mai 2013 bis 2019 bereits 57 Medizinvorhaben mit mehr als 1,45 Mio. Euro am UKSH unterstützen. Zudem ist das Stiftungsvermögen auf mehr als 1,49 Mio. Euro angewachsen

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Spendenkonten der Förderstiftung des UKSH
Empfänger: Förderstiftung des UKSH
Förde Sparkasse: IBAN: DE10 2105 0170 1400 1429 88 | BIC: NOLADE21KIE
Sparkasse zu Lübeck IBAN: DE37 2305 0101 0162 9999 99 | BIC: NOLADE21SPL

Weitere Informationen: www.uksh.de/gutestun

Für Rückfragen steht zur Verfügung:
Universitätsklinikum Schleswig-Holstein | Förderstiftung des UKSH
c/o Stabsstelle Fundraising am UKSH
Geschäftsführer Dipl.-Kfm. Pit Horst, Tel.: 0431/0451 500-10500
E-Mail: pit.horst@uksh.de oder kuratorium@uksh.de

Verantwortlich für diese Presseinformation:

Oliver Grieve, Pressesprecher des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein,
Mobil: 0173 4055 000, E-Mail: oliver.grieve@uksh.de

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