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Kurze Wege, gebündelte Kompetenz: UKSH feiert Richtfest für neues Kopfzentrum

Freitag, 30. Oktober 2026

Drei Kliniken künftig unter einem Dach – Neubau am Campus Kiel soll 2028 fertiggestellt werden

Ein weiterer Meilenstein der baulichen Erneuerung am Universitätsklinikum Schleswig-Holstein (UKSH): Am Freitag, 30. Oktober 2026, hat das UKSH gemeinsam mit Finanzministerin Dr. Silke Schneider Richtfest für das neue Interdisziplinäre Kopfzentrum am Campus Kiel gefeiert. In dem Neubau werden künftig die Kliniken für Augenheilkunde, Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde sowie Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie unter einem Dach zusammenarbeiten. Das schafft bessere Voraussetzungen für eine fachübergreifende Patientenversorgung und ermöglicht effizientere Abläufe durch gemeinsam genutzte Räume und Technik.

„Gerade bei komplexen Erkrankungen ist die enge Zusammenarbeit verschiedener medizinischer Fachrichtungen entscheidend. Im neuen Kopfzentrum können unsere Teams ihre unterschiedlichen Kompetenzen noch unmittelbarer miteinander verbinden und Behandlungen besser aufeinander abstimmen. Davon profitieren vor allem unsere Patientinnen und Patienten“, sagt Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Jens Scholz, Vorstandsvorsitzender des UKSH.

Finanzministerin Silke Schneider betonte in ihrem Grußwort: „Eine gute medizinische Versorgung braucht moderne Kliniken, die für die Herausforderungen der Zukunft gerüstet sind. Mit dem Richtfest des Interdisziplinären Kopfzentrums haben wir wieder einen wichtigen Schritt bei der Weiterentwicklung des UKSH geschafft. Mit rund 148 Millionen Euro investiert das Land in die bauliche Modernisierung des Klinikums und stärkt damit die Universitätsmedizin in Schleswig-Holstein."

Moderne Medizin auf sieben Geschossen

Auf rund 22.000 Quadratmetern Bruttogeschossfläche und sieben Geschossen, darunter zwei Untergeschosse, entstehen moderne Ambulanzen, rund 50 Untersuchungs- und Behandlungsräume sowie drei Pflegestationen mit insgesamt 95 Betten. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der ambulanten Versorgung: Spezielle Einheiten für sogenannte Same Day Surgery ermöglichen es künftig, geeignete operative Eingriffe so zu organisieren, dass Patientinnen und Patienten noch am selben Tag nach Hause zurückkehren können.

Auch die operative Versorgung wird fachübergreifend organisiert: Sechs vorhandene OP-Säle werden modernisiert und mit drei neuen ambulanten OP-Sälen zu einem gemeinsamen Bereich verbunden. Gemeinsame Aufnahme- und Aufwachbereiche sowie moderne Laser-, Navigations- und Robotiksysteme schaffen die Voraussetzungen für hoch spezialisierte Behandlungen und eine enge Zusammenarbeit der beteiligten Teams.

Der Neubau entsteht in unmittelbarer Nachbarschaft zu den Zahnkliniken und fügt sich mit seiner Klinkerfassade in die bestehende Campusarchitektur ein. Große Fenster, viel Tageslicht und eine gute Belüftung sollen für eine angenehme Umgebung und hohen Patientenkomfort sorgen. Begrünte Dachflächen, eine Photovoltaikanlage und eine Wärmepumpe gehören zum Energiekonzept. Zugleich bleibt ein Stück Klinikgeschichte erhalten: Denkmalgeschützte Bleiglasfenster aus der früheren HNO-Klinik sollen in den Neubau integriert werden.

Das Interdisziplinäre Kopfzentrum gehört zu den zentralen Projekten der baulichen Erneuerung des UKSH. Die Fertigstellung ist für 2028 geplant. Damit rückt zugleich die Vollendung des Baulichen Masterplans am Campus Kiel näher.

Pressebilder

Interdisziplinäres Kopfzentrum_UKSH Campus Kiel

So wird das Interdisziplinäre Kopfzentrum nach seiner Fertigstellung im Jahr 2028 aussehen.

Quelle: JSWD Architekten

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Das denkmalgeschützte Bleiglasfenster aus der früheren HNO-Klinik sollen in den Neubau integriert werden.

Quelle: JSWD Architekten

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Das Foyer des neuen Gebäudes zeigt: . Große Fenster, viel Tageslicht und eine gute Belüftung sorgen für eine angenehme Umgebung.

Quelle: JSWD Architekten

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Mit dem traditionellen Richtspruch und dem Aufziehen des Richtkranzes wurde das Richtfest des Interdisziplinären Kopfzentrums feierlich begangen.

Quelle: UKSH

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Freude über den baulichen Meilenstein (v.l.): Siegfried Freitag (Polier, Fa. Carstens), PD Dr. Christoph Ehlken (komm. Direktor Augenklinik), Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Jens Scholz (CEO UKSH), Dr. Silke Scheider (Finanzministerin SH), Prof. Dr. Susanne Wiegand (Direktorin HNO-Klinik), Prof. Dr. Dr. Jörg Wiltfang (Direktor Klinik für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie) und Christoph Lange (Polier. Fa. Castens).

Quelle: UKSH

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Pressesprecher, Leiter der Stabsstelle Integrierte Kommunikation
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