Die Verpflegung spielt im Hinblick auf den CO2-Fußabdruck und die Gesundheit eine große Rolle. Was die Bistros am UKSH für die Mitarbeitenden tun und was Patientinnen und Patienten angeboten wird, erfahren Sie hier.
Im Krankenhaus ist die Verpflegung nach der Wärmeversorgung der zweitgrößte Faktor für CO2-Emissionen. Mit Lebensmitteln und der Verpflegung stehen in Zusammenhang: der Landverbrauch bei der Produktion, Methan-Gase durch wiederkäuende Nutztiere (Kühe), Ausscheidungen der Nutztiere und sonstiges wie Dünger oder Reisanbau. Hinzu kommen noch Herstellung, Transport und Verpackung. Jährlich werden außerdem in Deutschland etwa zehn Millionen Tonnen Lebensmittel entsorgt bzw. verschwendet.
Eine fleisch-, milch- und kohlenhydratbasierte Ernährung schadet der Natur, und auch dem Menschen, da sie das Risiko für verschiedene chronische Krankheiten erhöht. Die 2025 eingeführte Gastronomische Ampel in den UKSH-Bistros zeigt durch Ampelfarben an, welche Gerichte besonders geeignet für eine gesunde Ernährung sind.
Dazu gehört eine vegetarische bzw. vegane Ernährung mit vielen Nüssen und Hülsenfrüchten.
Das UKSH erstellt an jedem Standort pro Tag und Bistro rund 1.000 Essen für Mitarbeitende und Besuchende. 40 Prozent der Gerichte sind vegetarisch oder vegan - mit steigender Tendenz. Alle angebotenen Gerichte sind grundsätzlich in der fleischlosen Variante erhältlich.
Lebensmittel werden soweit möglich regional und saisonal bezogen (vor allem Äpfel, Kartoffeln und Kohl).
Bei Fisch und Meerestieren wird auf das MSC-Label geachtet, vegane Fischalternativen sind in der Prüfung (Förde-Garnele, Happy Ocean). Kritische Fische wie Tilapia, Pangasius und Thunfisch werden als Frischfisch nicht eingekauft.
2023 wurde das Vytal-Mehrweg-System eingeführt, bei dem Mitarbeitende das Essen in wiederverwendbaren Behältnissen gegen Pfand mitnehmen können.
Durch die Just-in-time-Produktion werden weniger Essen entsorgt und die ungenutzten Lebensmittel können in anderen Rezepten Verwendung finden.
Ansprechpartner
Maßnahmen
Patientenversorgung über die Verpflegungscenter
Lebensmittel werden von Lieferanten aus der Region gebracht, die Lieferung für das Frühstück und Abendessen erfolgt in recyclebaren Schalen. Die Abfrage von Essenswünschen am Morgen und die Aufbereitung der Mahlzeiten just-in-time reduziert die Menge an Food-Waste. Die BRITA-Wasserfilter-Anlage, die Leitungswasser steril filtert, reduziert die Transporte vom Lieferanten fünfmal pro Woche in jedes einzelne Gebäude. Kunststoff-Karaffen werden bis zu drei Jahre wiederverwendet - statt Glas, gegen das die Bruchgefahr und Schwere spricht.
Mitarbeitendenversorgung über die Bistros
Täglich werden ca 1.000 Essen pro Standort ausgegeben, 40 Prozent davon vegan/vegetarisch. Generell können alle Gerichte vegetarisch angeboten werden. Der Veggie-Day einmal im Monat, an dem es ausschließlich Vegetarisches gibt, wird v.a. von Studierenden und Jüngeren genutzt. Lebensmittel werden, soweit möglich, regional und saisonal bezogen (v.a. Äpfel, Apfelsaft, Spargel, Kartoffeln und Gemüse/Kohl). Bei Fisch und Meerestieren wird auf das MSC-Label geachtet, vegane Fischalternativen sind in der Prüfung (Förde-Garnele, Happy Ocean). Kritische Fische wie Tilapia, Pangasius und Thunfisch werden nicht eingekauft. 2023 wurde das Vytal-Mehrweg-System eingeführt, bei dem Mitarbeitende das Essen in wiederverwendbaren Behältnissen gegen Pfand mitnehmen können. Durch die Just-in-time Produktion werden weniger Essen entsorgt und die ungenutzten Lebensmittel können in anderen Rezepten Verwendung finden.
Technische Ausstattung der Küchen und Verpflegungscenter
Alle Verpflegungscenter und Bistros sind mit modernen Haubenspülmaschinen ausgerüstet, die weniger Reinigungsmittel, Wasser und Energie verbrauchen.



