Start
27. November 2026 Fr. 14 Uhr
Ende
28. November 2026 Sa. 14 Uhr
Veranstaltungsort
Institut für Medizingeschichte und Wissenschaftsforschung
Königstr. 42, 23552 Lübeck
Veranstalter
Liebe Kolleginnen und Kollegen, sehr geehrte Damen und Herren,
im Jahr 2026 wird die Zahl der in Deutschland im Wasser zu Tode gekommenen Personen nach bisherigen Daten einen Höchststand erreichen. Auch wegen der räumlichen Nähe unseres Instituts mit den beiden Standorten zu Nord- und Ostsee sowie einigen größeren Seen haben wir uns entschieden, in den Forensichen Gesprächen wasserassoziierte Todesfälle zu thematisieren. Der Tod im Wasser kann eine Vielzahl von Ursachen haben, die forensisch nicht immer ohne Probleme zu klären sind. Neben Vorträgen zur differenzierten Abgrenzung der verschiedenen Todesursachen im Wasser und Vorträgen zur forensischen Diagnosesicherung dürfen bei diesem Thema auch epidemiologische Daten zum Tod im Wasser sowie klinische Beiträge nicht fehlen. Ergänzt wird das Programm mit einem Referat zu einem zum damaligen Zeitpunkt medial sehr präsenten Todesfall einer jungen Kadettin und die Bearbeitung durch die Staatsanwaltschaft sowie einem Beitrag zur Unterwasserarchäologie aus dem benachbarten Mecklenburg-Vorpommern.
Wir hoffen, dass es uns auch diesmal gelungen ist, ein interessantes Thema auszuwählen und dieses in der bewährten Form der Übersichtsreferate möglichst umfassend zu beleuchten. Genügend Zeit für Diskussionen und Gespräche ist sowohl im Programm als auch in den Pausen gegeben.
Wir freuen uns auf Ihren Besuch, interessante Gespräche und begrüßen Sie zu den XXIV. Forensischen Gespräche. Seien Sie uns herzlich in Lübeck willkommen!
Prof. Dr. med. Johanna Preuß-Wössner, Prof. Dr. med. Christoph Meißner